Einsatzkräfte der Bundespolizei vollstreckten am 15. August 2026 innerhalb weniger Stunden Haftbefehle gegen zwei Männer an der BAB 4 in Ludwigsdorf.
Ludwigsdorf: Zwei Haftbefehle bei Grenzkontrollen vollstreckt

Ludwigsdorf, Krauschwitz, Berlin, Frankenthal (ost)
Am 15. August 2026 haben Beamte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen auf der BAB 4 in Ludwigsdorf innerhalb weniger Stunden zwei Männer festgestellt, die mit Haftbefehl gesucht wurden. Während ein 33-jähriger rumänischer Staatsbürger eine Geldstrafe zahlte und so eine Haftstrafe vermied, wurde ein gleichaltriger polnischer Staatsbürger inhaftiert.
Ludwigsdorf, Görlitz, BAB4, Krauschwitz, Berlin Gegen 11:10 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte am Grenzübergang einen 33-jährigen rumänischen Staatsbürger. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.
Der Mann war wegen Insolvenzverschleppung in den Vorjahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin hatte ihn 2025 zu einer Geldstrafe von 3.833 Euro verurteilt. Da die Strafe nicht bezahlt wurde, wurde ein Haftbefehl ausgestellt.
Nach der Bekanntgabe des Haftbefehls behauptete der 33-Jährige zunächst, die Geldstrafe bereits bezahlt zu haben. Eine genaue Prüfung ergab jedoch, dass dies nicht stimmte. Der Mann hatte die Wahl, die offene Strafe zu begleichen oder alternativ eine Freiheitsstrafe von 55 Tagen anzutreten.
Er entschied sich für die Zahlung. Danach konnte er seine Reise fortsetzen und entging der Haft.
Ludwigsdorf, Görlitz, BAB4, Frankenthal Nur wenige Stunden später, gegen 22:40 Uhr, kontrollierten Bundespolizeibeamte auf der BAB 4 in Ludwigsdorf einen weiteren 33-jährigen Mann. Bei der Überprüfung des polnischen Staatsbürgers stellten die Beamten ebenfalls einen Haftbefehl fest.
Dem Mann wurde eine Straftat aus dem Jahr 2022 vorgeworfen. Er war 2025 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Restfreiheitsstrafe verurteilt worden. Es waren noch 231 Tage zu verbüßen.
Nach der Bekanntgabe des Haftbefehls wurde der 33-Jährige in das nächstgelegene Gefängnis gebracht.
Quelle: Presseportal








