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Magdeburg: 22-Jähriger in Gefahr

Ein junger Mann begibt sich entlang der Bahngleise in Magdeburg-Herrenkrug. Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Konsequenzen und mahnt zur Vorsicht.

Foto: unsplash

Magdeburg (ost)

Am Freitag, dem 15. Mai 2026, gab die Notfallleitstelle der Bahn um 20:42 Uhr der Bundespolizeiinspektion Magdeburg Bescheid, dass sich eine männliche Person vor dem Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug entlang der Bahngleise bewegt. Die Lokführer der Züge in diesem Bereich wurden informiert, reduzierten ihre Geschwindigkeit und fuhren vorsichtig. Ein aufmerksamer Lokführer eines Güterzuges entdeckte die Person, stoppte zuerst seinen Zug und dann den 22-jährigen Mann. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens, nahm den jungen Mann in Empfang und brachte ihn aus der Gefahrenzone. Gegen den Staatsangehörigen des Südsudan wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Aufgrund des Vorfalls und der erforderlichen Maßnahmen hatten insgesamt 7 Züge eine Verspätung von 180 Minuten.

In diesem Zusammenhang möchte die Bundespolizei erneut nachdrücklich darauf hinweisen: Bahnanlagen sind kein öffentliches Gelände! Personen setzen sich mit ihrem Verhalten unwissentlich in Lebensgefahr. Züge nähern sich fast geräuschlos, können nicht ausweichen und werden je nach Windrichtung oft sehr spät bemerkt. Darüber hinaus erzeugen die vorbeifahrenden Züge eine enorme Sogwirkung, die ebenfalls zu schwerwiegenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann.

Quelle: Presseportal

nf24