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Magdeburg: 37-Jähriger ohne Fahrschein im ICE

Ein Mann ohne Ticket im ICE von Berlin nach Stendal flüchtet über Gleise und führt ein Messer mit sich.

Foto: unsplash

Stendal (ost)

Am Sonntagmorgen, dem 15. März 2026, hat die Notrufzentrale der Bahn die Bundespolizeiinspektion Magdeburg um 09:55 Uhr über einen männlichen Fahrgast ohne gültigen Fahrschein im Intercityexpress informiert, der von Berlin nach Stendal unterwegs war. Die alarmierten Bundespolizisten erwarteten den Zug, als er planmäßig im Hauptbahnhof Stendal ankam. Um die Identität zweifelsfrei festzustellen, wurde der Fahrgast ohne Ticket gebeten, die Bundespolizisten zur Dienststelle zu begleiten. Zuerst folgte er dieser Aufforderung, versuchte dann jedoch, den direkten Weg zur Dienststelle zu umgehen und sich gegen die Richtung zu stemmen, sodass die Beamten ihn führen mussten. Kurz bevor sie die Diensträume erreichten, riss er sich plötzlich los, sprang über ein Geländer, floh in Richtung des Endes des Bahnsteigs 1 und begab sich auf die Gleise, die er komplett überquerte in Richtung Gewerbegebiet. Die örtlichen Beamten konnten mit Unterstützung anderer Kräfte den Aufenthaltsort des Flüchtigen eingrenzen und ihn schließlich unter einem Gebüsch finden. Er wurde in Handschellen in die Diensträume gebracht, wobei der 37-Jährige sich unkooperativ verhielt und die Einsatzkräfte beschimpfte. Bei der folgenden Durchsuchung wurden ein Klappmesser und ein Armbandmesser gefunden und sichergestellt. Zudem konnte die Identität des Armeniers zweifelsfrei anhand gefundener Hinweise festgestellt werden. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung wegen unerlaubten Aufenthalts auf den Gleisen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon waren 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 424 Fällen registriert, was 0,48% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 73.973, was 83,34% der Gesamtanzahl ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen wurden 1.040 Unfälle (1,17%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 90, Schwerverletzte wurden in 1.822 Fällen registriert und 13.443 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 88.757
Unfälle mit Personenschaden 12.316
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.044
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 424
Übrige Sachschadensunfälle 73.973
Ortslage – innerorts 10.077
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 4.238
Ortslage – auf Autobahnen 1.040
Getötete 90
Schwerverletzte 1.822
Leichtverletzte 13.443

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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