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Magdeburg: Arbeitgeber zahlt Geldstrafe und bewahrt Mitarbeiter vor Haft

Ein Mann wurde im Hauptbahnhof Magdeburg festgenommen, da er eine Geldstrafe von 400 Euro nicht bezahlte. Sein Arbeitgeber zahlte die Strafe, um ihn vor einer 10-tägigen Haft zu bewahren.

Foto: Depositphotos

Magdeburg (ost)

Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei am Vormittag eine Kontrolle an einem Mann im Hauptbahnhof Magdeburg durch. Die Überprüfung seiner Identität im Polizeiinformationssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Im September 2025 wurde der 22-jährige Mann vom Amtsgericht Aschersleben wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 400 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen verurteilt. Weder zahlte er die Strafe noch erschien er trotz vorheriger Vorladung zum Strafantritt. Daher wurde im Juli 2026 der Haftbefehl ausgestellt. Die Polizisten nahmen den Deutschen fest und brachten ihn in die Räumlichkeiten der Bundespolizei. Dort wurde ihm die Möglichkeit gegeben, die Geldstrafe von 400 Euro zu zahlen, um einer Haft zu entgehen. Daraufhin kontaktierte der Gesuchte seinen Arbeitgeber, einen Pizza-Lieferservice. Dieser erklärte sich bereit, die Strafe für ihn zu übernehmen. Die Beamten begleiteten den Mann dann zur Arbeitsstätte, wo die geforderte Summe bezahlt wurde, und ließen ihn anschließend vor Ort frei. Sie informierten außerdem die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Vollstreckung.

Quelle: Presseportal

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