Ein Mann wurde aufgrund einer Geldstrafe festgenommen, sein Bruder zahlte die Strafe und verhinderte so eine Haftstrafe von drei Tagen.
Magdeburg: Bruder rettet 40-Jährigen vor Gefängnis

Burg bei Magdeburg (ost)
Am Dienstag, dem 11. August 2026, wurde ein Mann im Zug von Burg nach Magdeburg von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert und seine Identität wurde festgestellt. Die Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem der Polizei ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Der 40-jährige Mann wurde im März dieses Jahres vom Amtsgericht Salzgitter wegen einer Ordnungswidrigkeit zu einer Geldstrafe von 100 Euro verurteilt. Er hatte die Strafe bisher nicht bezahlt und war auch nicht zur dreitägigen Erzwingungshaft erschienen, obwohl er vorgeladen war. Daraufhin wurde im Juli dieses Jahres der Haftbefehl ausgestellt. Diesen wurde ihm von den Bundespolizisten überbracht, die ihn festnahmen und mit in ihre Diensträume am Hauptbahnhof Magdeburg nahmen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten zwei Messer, die sicher gestellt wurden. Nachdem der Bruder des Festgenommenen kontaktiert wurde, zahlte er die 100 Euro auf dem Polizeirevier in Burg und verhinderte so, dass sein Bruder ins Gefängnis musste. Nach Abschluss aller Maßnahmen informierten die Einsatzkräfte die ausstellende Behörde über die Festnahme. Der 40-Jährige durfte die Dienststelle als freier Mann verlassen, jedoch mit einer weiteren Ordnungswidrigkeitsanzeige und ohne die Messer.
Quelle: Presseportal








