Tatverdächtige flüchten nach Sachbeschädigungen an Bundespolizeifahrzeugen in Magdeburg, zwei Personen gestellt und Sachschaden von 2.000 Euro verursacht.
Magdeburg: Farbschmierereien an Dienstfahrzeugen

Magdeburg (ost)
In den frühen Morgenstunden des 27. Mai 2026 kam es in der Umgebung des Hauptbahnhofs Magdeburg zu Vandalismus an mehreren Dienstfahrzeugen der Bundespolizeiinspektion Magdeburg. Einige Personen besprühten abgestellte Einsatzfahrzeuge mit Farbe. Als die alarmierten Streifen eintrafen, flüchteten mehrere Verdächtige in Richtung Bahnhofstraße. Zwei junge Männer im Alter von 17 und 20 Jahren wurden von den Beamten in der Gegend von Bahnhofstraße/Franckestraße gestellt und zur Dienststelle gebracht. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes fanden die Beamten unter anderem eine blaue Farbsprühdose und Sturmhauben, die sie sicherstellten. Zur Unterstützung der Fahndungsmaßnahmen wurde auch ein Hubschrauber der Bundespolizei angefordert, um den Bereich nach möglichen weiteren Beteiligten zu durchsuchen. Es konnten jedoch keine weiteren Verdächtigen gefunden werden. Insgesamt wurden sechs Dienstfahrzeuge der Bundespolizei am Willy-Brandt-Platz und in der Nähe beschädigt.
Die beiden deutschen Verdächtigen brachten unter anderem die Schriftzüge „ACAB“, „FOTZEN“ und „BULLENHASS“ auf Frontscheiben, Motorhauben und Seitenscheiben an. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel eingeleitet. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal








