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Magdeburg: Gesuchter 29-Jähriger

Ein russischer Staatsangehöriger wird per Haftbefehl gesucht, nachdem er eine Geldstrafe nicht bezahlt hat und der Haft entging.

Foto: Depositphotos

Magdeburg (ost)

Am Freitag, dem 10. Juli 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei um 08:30 Uhr eine Kontrolle an einem Mann im Hauptbahnhof Magdeburg durch. Nach Überprüfung seiner Daten im Polizeiinformationssystem wurde ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg festgestellt. Das Amtsgericht Magdeburg hatte im August 2025 den russischen Staatsbürger wegen des unerlaubten Besitzes von Drogen und dem Tragen eines Einhandmessers zu einer Geldstrafe von 540 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 30 Tagen Haft verurteilt. Weder zahlte der 29-jährige Mann den geforderten Betrag, noch erschien er trotz vorheriger Vorladung zur Haftantritt. Daher erließ die Staatsanwaltschaft am 30. Juni dieses Jahres den Haftbefehl. Dieser wurde dem Gesuchten überbracht. Da er die 540 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er von der Bundespolizei inhaftiert und in ein Gefängnis gebracht, wo er seine 15-tägige Haftstrafe antritt. Die Behörde wurde über die Vollstreckung des Haftbefehls informiert.

Quelle: Presseportal

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