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Magdeburg: Gesuchter Geschädigter nach Ausraster eines 37-Jährigen

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg sucht einen Geschädigten, der durch den 37-Jährigen beeinträchtigt wurde. Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriff und Widerstand wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Halberstadt (ost)

Am Montag, den 5. Januar 2026 wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg um 20:01 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung in einem Regionalexpress informiert. Der relevante Zug befand sich auf der Fahrt von Magdeburg in Richtung Halberstadt. Verständigte Beamte begaben sich sofort zum Bahnsteig 1 am Hauptbahnhof Halberstadt und kümmerten sich um den Vorfall. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde ein 37-jähriger Verdächtiger im Express identifiziert. Der Geschädigte war nicht mehr am Ort des Geschehens zu finden, als die Polizei eintraf. Der Verdächtige verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv, beleidigte sie und griff einen Beamten mit der rechten Faust an. Der Deutsche wurde zu Boden gebracht, festgenommen und zum nahegelegenen Bundespolizeirevier gebracht. Auf dem Weg dorthin widersetzte er sich mehrmals und weigerte sich, mitzukommen. Bei der Durchsuchung blieb er unkooperativ und beleidigte die Bundespolizisten erneut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Im Gewahrsam schlug er absichtlich seinen Kopf gegen die Wand und die Fensterscheiben, ohne sich dabei zu verletzen. Zudem zeigte er starke Stimmungsschwankungen und verhielt sich weinerlich, redselig und erneut beleidigend. Aufgrund seines Verhaltens wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Notarzt stellte keine Gefährdung für ihn selbst oder andere fest.

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Der Geschädigte, der durch den 37-Jährigen beeinträchtigt wurde, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555) zu melden. Hinweise werden auch über die kostenfreie Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weitere Informationen können auch über das Formular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

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