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Magdeburg: Gleisüberquerung führt zu Schnellbremsung und Widerstandshandlungen

Ein Mann im Gleis führte zu einer Schnellbremsung eines Regionalexpresses. Er widersetzte sich der Festnahme und verletzte zwei Beamte.

Foto: Depositphotos

Magdeburg (ost)

Am Montag, dem 24. Februar 2025, gab es um 17:33 Uhr einen Notruf von der Deutschen Bahn an die Bundespolizeiinspektion Magdeburg. Es wurde gemeldet, dass sich eine Person auf den Gleisen zwischen dem Hauptbahnhof Magdeburg und Magdeburg-Neustadt befand und die Gleise überquerte. Der Lokführer eines herannahenden Regionalexpresses leitete eine Notbremsung ein, als er den Mann sah. Der Zug kam rechtzeitig vor der Person zum Stehen. Der Lokführer informierte dann seine Zentrale und schilderte die Situation. Die nachfolgenden Züge wurden gestoppt. Die Bundespolizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens. Die Beamten fanden den 30-jährigen Mann unverletzt am Bahndamm. Er reagierte nicht auf Ansprachen und wurde vorübergehend aus dem Gefahrenbereich gebracht. Der Mann versuchte mehrmals, sich der Maßnahme zu entziehen, und musste schließlich gefesselt werden. Zur eindeutigen Identitätsfeststellung wurde er zur Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Bei der Feststellung seiner Personalien mittels Fingerabdruckscan leistete der Mann erneut Widerstand. Eine Beamtin erlitt eine leichte Schürfwunde am rechten Unterarm und ihr Kollege wurde am linken Ringfinger leicht verletzt. Beide sind weiterhin einsatzfähig. Aufgrund der kurzzeitigen Sperrung der Gleise hatten 15 Züge insgesamt eine Verspätung von 189 Minuten. Der Mann auf den Gleisen wird wegen unbefugten Betretens der Gleise, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88757 Unfälle. Davon haben 12316 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 13.88% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betragen 2044 (2.3%), während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 424 (0.48%) ausmachen. Die meisten Unfälle (83.34%) haben zu übrigem Sachschaden geführt. Innerhalb von Ortslagen gab es 10077 Unfälle (11.35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4238 Unfälle (4.77%) und auf Autobahnen 1040 Unfälle (1.17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1822 Schwerverletzte und 13443 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 88.757
Unfälle mit Personenschaden 12.316
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.044
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 424
Übrige Sachschadensunfälle 73.973
Ortslage – innerorts 10.077
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 4.238
Ortslage – auf Autobahnen 1.040
Getötete 90
Schwerverletzte 1.822
Leichtverletzte 13.443

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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