Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg führte mit Landespolizei und Deutscher Bahn einen Fahndungseinsatz zur Bekämpfung von Gewalt- und Eigentumskriminalität durch.
Magdeburg: Polizeieinsatz bei Deutscher Bahn

Dessau-Roßlau (ost)
Zur Bekämpfung von Gewalt- und Eigentumskriminalität führte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Mittwoch, den 18. März 2026, einen Fahndungseinsatz durch. Die Landespolizei, das Polizeirevier Dessau und die Deutsche Bahn Regio Südost unterstützten die Bundespolizei bei diesem Einsatz. Während der Zugstreifen arbeiteten Bundespolizei und Zugbegleiter eng zusammen, um Kontrollen effektiver durchzuführen.
Die verstärkten Kontrollen fanden am Hauptbahnhof Dessau und den umliegenden Bahnstrecken statt. Das Ziel war es, die Sicherheit im Bahnverkehr zu erhöhen und gewaltpräventive Maßnahmen zu verstärken. Es wurden zahlreiche Identitätsfeststellungen durchgeführt und Fahndungstreffer erzielt.
Während des Einsatzes wurde eine Strafvollstreckung durchgeführt: Ein 34-jähriger Reisender wurde in einem Regionalexpress von Magdeburg nach Dessau kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Leipzig vorlagen. Er wurde festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zum Bundespolizeirevier Dessau gebracht.
Um 11:30 Uhr bat eine Zugbegleiterin in einer Regionalbahn von Lutherstadt Wittenberg nach Dessau um Unterstützung, da ein Fahrgast kein gültiges Ticket hatte. Die Beamten nahmen den 27-jährigen Mann zur Personalienfeststellung mit ins Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Dessau.
Gegen 12:45 Uhr wurde eine 41-jährige Frau im Hauptbahnhof Magdeburg kontrolliert. Gegen sie lag ein Haftbefehl wegen einer unbezahlten Geldbuße vor. Nach Zahlung des offenen Betrages konnte sie ihren Weg fortsetzen.
Insgesamt wurden sieben Betrugshandlungen im Zusammenhang mit der Bahn sowie ein unerlaubter Aufenthalt festgestellt. Die Bundespolizei leitete in allen Fällen entsprechende Ermittlungsverfahren ein, um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung und der Bahnreisenden zu steigern.
Quelle: Presseportal








