Eine Gruppe von Jugendlichen verursachte Verunreinigungen, Beschmierungen und Beschädigungen im Zug, was zu einem Strafverfahren führte.
Magdeburg: Regionalexpress Vandalismus

Magdeburg, Halle (Saale) (ost)
Am Freitag, dem 18. September 2026, machte sich eine Gruppe von 15 Personen um 10:35 Uhr auf den Weg mit einem Regionalzug von Magdeburg nach Halle (Saale). Danach war geplant, in Richtung Erfurt umzusteigen, um das Fußballspiel zwischen der Spielvereinigung Greuther Fürth e.V. und dem 1. FC Magdeburg zu besuchen. Der Zugbegleiter des Zuges informierte um 11:30 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg telefonisch über die Vorfälle. Es gab Berichte über Graffiti, heruntergerissene Fensterrollos, Beschädigungen an Wänden und Decken sowie Verschmutzungen im Zug. Die Bundes- und Landespolizei waren bei der Ankunft des Regionalzuges am Hauptbahnhof Halle (Saale) vor Ort und identifizierten die 15 Verdächtigen im Alter von 15 bis 21 Jahren. Bei drei Jugendlichen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden Permanentmarker und zahlreiche Aufkleber mit Fußballbezug zum 1. FC Magdeburg gefunden und sichergestellt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Gruppe mitgeteilt, dass sie nicht weiter in Richtung Erfurt fahren durften, und sie wurden von Bundespolizisten zurück nach Magdeburg begleitet. Bei der Ankunft in Magdeburg erhielten die Fußballfans einen 24-stündigen Platzverweis für den Hauptbahnhof Magdeburg. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal








