Ein 71-Jähriger griff einen 46-Jährigen an, verweigerte einen Alkoholtest und leistete Widerstand gegen die Polizei, was zu einer Strafanzeige führte.
Magdeburg: Schlägerei im Fahrstuhl endet mit Strafanzeige

Magdeburg (ost)
Am Donnerstag, dem 9. April 2026, um 15:48 Uhr, griff ein 71-jähriger Mann während der Fahrt mit dem Aufzug vom Personen-tunnel zum Bahnsteig am Hauptbahnhof Magdeburg einen 46-jährigen Mann mit der Faust an und trat ihm mehrmals gegen die Beine. Auf Bahnsteig acht beobachtete ein Wartender die Situation durch die verglaste Tür des sich nach oben bewegenden Aufzugs und informierte eine gemeinsame Streife der Landes- und Bundespolizei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Einsatzkräfte auf Bahnsteig sechs und begaben sich sofort zum Ort des Geschehens. Die Personalien aller Beteiligten wurden aufgenommen. Der Mann aus Syrien gab an, keine Verletzungen erlitten zu haben und keine ärztliche Behandlung zu benötigen. Der Verdächtige willigte in einen freiwilligen Atemalkoholtest ein und folgte den Einsatzkräften in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Der Test ergab einen Wert von 1,26 Promille. Danach sollte der Deutsche die Polizeiräume wieder verlassen. Er weigerte sich und musste schließlich von den Armen ergriffen und hinausgeführt werden. Dabei leistete er Widerstand, beleidigte die handelnden Beamten mehrmals mit ehrverletzenden Worten, zeigte den verbotenen Hitlergruß und äußerte verfassungswidrige Parolen. Plötzlich holte er gegen einen Bundespolizisten zum Faustschlag aus. Der Beamte konnte dem Schlag ausweichen. Die Anweisungen des Mannes wurden weiterhin ignoriert. Er wurde unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus dem Hauptbahnhof Magdeburg gebracht und erhielt neben einem 24-stündigen Platzverweis eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, versuchter Körperverletzung, Beleidigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal








