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Meißen: Feuerwehr und Rettungsdienst Dresden zum Jahreswechsel 2025/2026

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden hatten viel zu tun in der Silvesternacht, aber keine Angriffe auf Einsatzkräfte gemeldet.

© Feuerwehr Dresden Der Balkonbrand war beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits im Begriff auf die Wohnung überzugreifen.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Die Feuerwehr Dresden sendet allen Bürgerinnen und Bürgern die besten Wünsche für ein gesundes und glückliches neues Jahr. Am Neujahrstag blickt die Feuerwehr auf eine ereignisreiche, aber insgesamt friedliche Silvesternacht zurück. Wie erwartet verzeichneten der Rettungsdienst, die Berufsfeuerwehr und die 21 Stadtteilfeuerwehren ein hohes Einsatzaufkommen. Besonders erfreulich aus Sicht der Feuerwehr Dresden: Es wurden bislang keine Angriffe auf Einsatzkräfte gemeldet.

Glätte und Silvester führen zu Anstieg der Notrufe

Während des gesamten Silvestertages dominierten vor allem Hilfeleistungseinsätze das Einsatzgeschehen. Am frühen Nachmittag setzte Schneefall ein, der zu gefährlicher Glätte führte. Die Integrierte Regionalleitstelle, zuständig für Dresden sowie die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, verzeichnete 22 Notrufe aufgrund von Verkehrsunfällen und Sturzverletzungen aufgrund der Glätte. Acht dieser Einsätze ereigneten sich in Dresden.

Die Notrufzahlen stiegen mit Einbruch der Dunkelheit weiter an und erreichten kurz nach Mitternacht ihren Höhepunkt. Insgesamt wurden über 100 Brände und etwa 50 Notfalleinsätze registriert, die mit der Silvesternacht zusammenhängen.

32 Rettungseinsätze in Dresden im Zusammenhang mit Silvester

Die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes in Dresden stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zehn Prozent auf insgesamt 309 Einsätze. 89 Mal wurde ein Notarzt benötigt. 32 Einsätze standen direkt mit der Silvesternacht in Verbindung. Die Verletzungen reichten von Alkoholvergiftungen über Verbrennungen bis hin zu Verletzungen durch Gewalteinwirkungen.

53 Brände in Dresden mit Bezug zur Silvesternacht

In den letzten 24 Stunden rückte die Feuerwehr Dresden zu insgesamt 68 Bränden aus, ein Rückgang von etwa 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 53 Brände wurden direkt der Silvesternacht zugeordnet.

Die Einsätze konzentrierten sich vor allem zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens. Viele Einsatzstellen mussten gleichzeitig bearbeitet werden, wodurch viele Einsatzfahrzeuge gebunden waren. Die meisten Brände betrafen Müllcontainer, Abfallbehälter und nicht vollständig verbrannte Feuerwerkskörper.

Der größte Einsatz ereignete sich um 2:56 Uhr auf der Tittmannstraße in Striesen. Ein Brand brach auf dem Balkon einer Erdgeschosswohnung aus und griff auf die Wohnung und die darüberliegende Wohnung über. Die Bewohner wurden gerettet und notärztlich versorgt. Die betroffene Wohnung ist unbewohnbar. Weitere Bewohner wurden evakuiert und vorübergehend betreut, bis sie in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Das THW unterstützte die Feuerwehr Dresden bei der Absicherung von Einsatzstellen, technischen Hilfeleistungen und der Löschwasserversorgung. Besonders bei dem Einsatz auf der Tittmannstraße leisteten die Helfer wertvolle Unterstützung, vor allem bei der Betreuung der evakuierten Bewohner.

Dank an alle Einsatzkräfte

Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die in der vergangenen Nacht unermüdlich im Einsatz waren! Auch am Neujahrstag sind die Teams weiterhin im Stadtgebiet unterwegs, um z. B. brennende Müllcontainer zu löschen. Es wird erwartet, dass es in den nächsten 24 Stunden zu weiteren Brändeinsätzen kommen wird.

Quelle: Presseportal

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