Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

München: Georgier von Polen nach Deutschland zurückgewiesen

Ein georgischer Staatsangehöriger wurde wegen fehlender Einreiseberechtigung an der Grenze zu Deutschland zurückgewiesen und noch am selben Tag nach Georgien zurückgeschickt.

Foto: unsplash

Görlitz/München (ost)

Gerade zwei Stunden nach Beginn des neuen Jahres wurde ein Bürger aus Georgien wegen fehlender Einreiseberechtigung vom polnischen Grenzschutz an der Grenze zu Deutschland abgewiesen. Bei der darauf folgenden Kontrolle durch die Bundespolizei stellte sich heraus, dass auch die Voraussetzungen für eine Einreise nach Deutschland nicht erfüllt waren.

Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass der Mann bereits von der Staatsanwaltschaft Chemnitz gesucht wurde, um seinen Aufenthaltsort festzustellen. Zusätzlich war er im Jahr 2024 bereits einmal wegen eines unerlaubten Einreiseversuchs nach Deutschland aufgefallen.

Der Mann aus Georgien wurde wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt angezeigt. Während der Ermittlungen wurde festgestellt, dass er sich in den letzten zehn Monaten nicht nur ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland aufgehalten hatte, sondern auch illegal gearbeitet hatte.

Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen sollte seine Einreise durch eine Zurückweisung verhindert werden. Da eine Rückführung nach Polen nicht mehr möglich war, wurde der Mann noch am selben Tag um 22:05 Uhr über den Flughafen München unmittelbar nach Georgien zurückgeschickt.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24