Ein ukrainischer Staatsangehöriger wurde wegen Trunkenheit im Verkehr gesucht. Nach Festnahme erfolgte die Vollstreckung des Haftbefehls und Überführung in Haft.
Oschersleben (Bode): Fahrlässige Trunkenheit im Verkehr – Haftbefehl vollstreckt

Oschersleben (Bode) (ost)
Am Montag, dem 21. September 2026, identifizierten Polizeibeamte um 16:38 Uhr einen jungen Mann während ihres Streifengangs in der Nähe der Bahnbrücke in Oschersleben und führten eine Kontrolle durch. Bei der Überprüfung seiner Daten im Polizeiinformationssystem stellten sie fest, dass der ukrainische Staatsbürger aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Magdeburg gesucht wird. Das Amtsgericht Haldensleben verurteilte ihn im Dezember 2025 wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr zu einer Geldstrafe von 225 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe. Weder zahlte der 22-Jährige den geforderten Betrag, noch erschien er trotz vorheriger Vorladung zum Strafantritt. Daher wurde im Juli 2026 der Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Magdeburg erlassen. Die Beamten informierten den Gesuchten über diesen, nahmen ihn fest und brachten ihn zunächst in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Der Gesuchte konnte die haftvermeidende Summe von 210 Euro nicht aufbringen. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde der Mann inhaftiert, um seine 7-tägige Haftstrafe anzutreten. Abschließend benachrichtigten die Einsatzkräfte die ausstellende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 9258 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 8652 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 8623 auf 8055. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 7615 auf 7052 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 6417 auf 5949 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1198 auf 1103 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 956 auf 1244 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.258 | 8.652 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.623 | 8.055 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.615 | 7.052 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.417 | 5.949 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.198 | 1.103 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 956 | 1.244 |
Quelle: Bundeskriminalamt







