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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 09.02.2026 aus Sachsen-Anhalt

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 09.02.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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09.02.2026 – 17:48

FW Dresden: Schwerer Unfall an Rolltreppe - Technische Rettung durch die Feuerwehr

Dresden (ost)

Wann? Am 9. Februar 2026, von 14:07 bis 16:07 Uhr

Wo: Reicker Straße, Strehlen

Eine 43-jährige Frau benutzte im Einkaufszentrum O.D.C. eine Rolltreppe, um vom ersten Stock ins Erdgeschoss zu gelangen. Kurz nachdem sie die ersten Stufen betreten hatte, brach ein Stufenbandprofil, wodurch die Frau etwa einen halben Meter in den Rolltreppenkörper fiel. Da sich die Rolltreppe weiterbewegte, wurde sie zwischen dem Stufenbandprofil und dem Stufenbandgerüst eingeklemmt.

Ein Stufenbruchkontakt bemerkte den Vorfall und stoppte die Rolltreppe kurz darauf automatisch. Aufgrund der ersten Notrufe an die Integrierte Regionalleitstelle wurde zunächst von einem Einsturz der Rolltreppe ausgegangen. Glücklicherweise bestätigte sich dies vor Ort nicht.

Die alarmierten Rettungskräfte mussten zunächst die aufgeregten Angehörigen der Verletzten beruhigen, bevor sie die Situation umfassend untersuchen konnten. Ein Notarzt führte zunächst die medizinische Stabilisierung der Patientin durch. Gleichzeitig bereiteten die Feuerwehrleute die technische Rettung vor und wurden dabei von einem Haustechniker unterstützt.

Durch den Einsatz eines hydraulischen Spreizers gelang es schließlich, die Stufenbandpalette anzuheben, unter der die Patientin eingeklemmt war, und sie so zu befreien. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen.

Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswachen Friedrichstadt und Reick sowie der B-Dienst im Einsatz.

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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
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09.02.2026 – 13:18

BPOLI MD: Zeugenaufruf der Bundespolizei: Unbekannter entwendet Rennrad aus S-Bahn zwischen Bitterfeld und Halle (Saale)

Brehna (ost)

Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, informierte ein Zugbegleiter gegen 16:30 Uhr das Bundespolizeirevier Halle telefonisch über den Diebstahl eines Fahrrades aus einer S-Bahn der Linie S8 mit der Zugnummer 37851. Die Bahn war auf dem Weg von Bitterfeld nach Halle (Saale) Hauptbahnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Geschädigte sein weißes Rennrad der Marke "Cube Cross Race C:62" im Fahrradabteil abgestellt und ist in ein anderes Abteil gegangen, von dem aus er sein Fahrrad nicht sehen konnte. Als der Zug am Hauptbahnhof Halle (Saale) hielt, bemerkte der Geschädigte, dass sein Fahrrad nicht mehr im Fahrradabteil war. Der Zugbegleiter, der darauf angesprochen wurde, sagte aus, dass eine unbekannte männliche Person den Zug am Bahnhof Brehna mit einem weißen Rennrad verlassen habe. Der Geschädigte ging daraufhin persönlich zum Bundespolizeirevier Halle (Saale) und erstattete Anzeige. Die Bundespolizei hat eine Untersuchung wegen Diebstahls eingeleitet und bittet nun um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer hat am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, zwischen etwa 16:06 Uhr und 16:31 Uhr während der Zugfahrt der S8 von Bitterfeld nach Halle (Saale) oder im Bereich des Bahnhofs Brehna verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Informationen zu der Person geben, die ein weißes Rennrad der Marke "Cube Cross Race C:62" bei sich hatte oder es möglicherweise zum Verkauf angeboten hat? Hinweise werden bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391/56549 555), unter der kostenlosen Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weitere Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de übermittelt werden.

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09.02.2026 – 13:17

BPOLI DD: Unbelehrbar: Serientäter binnen 48 Stunden zweimal im Visier der Bundespolizei Dresden

Dresden (ost)

Am letzten Wochenende war die Bundespolizei mehrmals mit einem 35-jährigen Deutschen beschäftigt. Am Freitagabend (06.02.2026) gegen 20:30 Uhr ereignete sich im RE 50 auf dem Weg nach Leipzig ein erster schwerwiegender Vorfall. Der betrunkene 35-Jährige belästigte eine Reisende und zeigte sich zunehmend verbal aggressiv. Als die Frau versuchte, den Zug zu verlassen, um der Situation zu entkommen, wollte der Mann ihr folgen.

Ein couragierter Zeuge griff sofort ein und verhinderte die weitere Verfolgung. Der Zugbegleiter griff ebenfalls ein. Gemeinsam gelang es, den Angreifer in einen Eckbereich des Waggons zu drängen, wobei das Hemd des Täters zerriss. Während des Vorfalls erlitt der Zeuge leichte Verletzungen an beiden Händen und wurde vom Tatverdächtigen angespuckt. Die hinzugezogenen Bundespolizisten brachten den Mann zur Wache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Nur zwei Tage später, am Sonntagnachmittag (08.02.2026) gegen 14:45 Uhr, wurde die Bundespolizei erneut wegen derselben Person alarmiert. In einem Supermarkt im Dresdner Hauptbahnhof hatte der Mann mehrere Produkte gestohlen und sich gegenüber dem Sicherheitspersonal äußerst aggressiv verhalten.

Als die Beamten eintrafen, war der Verdächtige bereits vom Sicherheitsdienst am Boden fixiert worden. Aufgrund seines anhaltenden Widerstands mussten ihm die Bundespolizisten Handschellen anlegen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille.

Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen beleidigte und spuckte der 35-Jährige ununterbrochen die Beamten an. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Dresden bis zum nächsten Tag. Auch beim Verlassen der Wache äußerte er weitere Drohungen und Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften.

Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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09.02.2026 – 13:14

BPOLI DD: Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle innerhalb weniger Stunden

Dresden (ost)

Am vergangenen Sonntag (08.02.2026) gelang es der Bundespolizei Dresden, zwei gesuchte Männer festzunehmen. Beide Fälle endeten mit einer Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Dresden. Frühmorgens um 04:50 Uhr kontrollierten Bundespolizisten zwei tschechische Staatsbürger am Haltepunkt Dresden-Plauen. Ein 54-jähriger Mann präsentierte seine tschechische Identitätskarte. Die erfahrenen Beamten hatten jedoch Zweifel, ob die Person auf dem Foto tatsächlich mit dem Kontrollierten übereinstimmte. Um die Identität zweifelsfrei festzustellen, wurde der Mann auf die Dienststelle gebracht. Die Überprüfung der biometrischen Daten bestätigte den Verdacht: Der 54-Jährige hatte sich mit einem fremden Ausweis ausgegeben. Der Grund für den Betrugsversuch war schnell ersichtlich: Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden vor. Er wurde zur Verbüßung einer Reststrafe von 60 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht und ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

Nur wenige Stunden später, gegen 13:00 Uhr, geriet ein 27-jähriger Deutscher am Hauptbahnhof Dresden in eine polizeiliche Kontrolle. Bei der Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem stellten die Beamten fest, dass auch gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Diebstahls vorlag. Da der junge Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 684,50 Euro nicht zahlen konnte, wurde die Ersatzfreiheitsstrafe verhängt. Die Beamten brachten ihn zur Verbüßung der 20-tägigen Haftstrafe ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Dresden.

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09.02.2026 – 12:57

BPOLI MD: 42-Jähriger fährt wiederholt ohne Ticket, bedroht, beleidigt und verletzt Zugbegleiterin

Halle (Saale) (ost)

Letztes Wochenende war ein Zugreisender mehrmals im Fokus der Bundespolizei. Am Samstag, den 7. Februar 2026, fuhr er ohne gültigen Fahrschein mit der Regionalbahn von Rudolstadt nach Jena. Die Zugbegleiterin plante, eine Fahrpreisnacherhebung für den Deutschen auszustellen, der sich jedoch nicht identifizieren konnte. Deshalb bat sie die Bundespolizei um Hilfe. Eine informierte Streife wartete bereits am Hauptbahnhof Halle (Saale) auf die Ankunft des Zuges und traf dort auf die Zugbegleiterin sowie den Mann ohne Ticket. Er konnte sich auch den Einsatzkräften gegenüber nicht ausweisen und wurde zur Dienststelle am Hauptbahnhof Halle (Saale) gebracht. Dort wurde die Identität des 42-Jährigen mittels Fingerabdruckscan eindeutig festgestellt. Der Mann wurde informiert und erhielt eine Strafanzeige wegen Erschleichens von Leistungen. Während der Befragung gab die Zugbegleiterin an, dass sie diesen Fahrgast bereits am Vortag auf der Bahnfahrt von Rudolstadt Schwarza nach Saalfeld getroffen hatte. Auch zu diesem Zeitpunkt konnte er keinen Fahrschein vorzeigen. Daraufhin wurde er von der Weiterfahrt ausgeschlossen und angewiesen, den Zug sofort zu verlassen. Laut ihren Angaben stand er auf, ging zur Tür, kam der Frau verdächtig nahe, schubste sie mit seinem ganzen Körper und schlug mit seiner Faust in Richtung ihres Gesichts. Dabei berührte er ihre Wange.

Verängstigt flüchtete sie in ihr Dienstabteil und meldete die Situation nicht. Der Mann wurde zu dem Vorfall befragt und gestand teilweise. Die Bundespolizei leitete daher ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen ein. Doch damit nicht genug, am Sonntag, den 8. Februar 2026, um 10:52 Uhr, traf eine weitere Zugbegleiterin erneut auf den 42-Jährigen. Als sie am Bahnhof Leipzig vor der Abfahrt des Regionalexpresses nach Saalfeld eine Kontrollrunde durch den Zug machte, saß er in einer Sitzgruppe und hatte seine Füße auf dem Tisch. Sie schloss ihn erneut von der Fahrt aus. Der 42-Jährige verließ den Zug freiwillig. Als die Bahnbedienstete jedoch kurz auf den Bahnsteig trat, beleidigte und bedrohte der Deutsche sie. Sie ignorierte dies, stieg in den Zug ein und fuhr ab. Telefonisch meldete sie den Vorfall beim Bundespolizeirevier Halle (Saale). Die eingesetzten Beamten erstellten daraufhin zwei weitere Strafanzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung gegen den Mann.

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09.02.2026 – 12:02

BPOLI MD: 27-Jähriger erkennt Einsatzkräfte und wird zunehmend nervös

Dessau-Roßlau (ost)

Am Samstag, dem 8. Februar 2026, führten Polizeibeamte um 01:00 Uhr eine Patrouille am Dessauer Hauptbahnhof durch. Ein Mann bemerkte kurz darauf die Einsatzkräfte und zeigte deutliche Anzeichen von Nervosität. Die Bundespolizisten sprachen den 27-Jährigen an und führten eine Kontrolle durch. Dabei fiel der Streife ein starker Geruch von Cannabis auf. Auf die Frage nach dem Besitz von Drogen reagierte der Mann zunehmend nervös und begann leicht zu schwitzen. Bei der folgenden Durchsuchung des Mannes und seiner persönlichen Gegenstände fanden die Beamten etwa 500 Gramm vermutliches Cannabis, insgesamt etwa 40 Gramm vermutliches Haschisch, verschreibungspflichtige Tabletten sowie zwei Mobiltelefone. Die örtliche Polizei wurde über den Vorfall informiert. Eine Streife traf kurz darauf am Hauptbahnhof Dessau ein und übernahm den Mann aus Syrien sowie die sichergestellten Gegenstände. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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