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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 11.03.2026 aus Sachsen-Anhalt

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 11.03.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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11.03.2026 – 16:57

HZA-DD: Zoll: Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz auf Baustellen/ Bundesweite Schwerpunktprüfung im Baugewerbe

Dresden (ost)

Im Rahmen einer bundesweiten, konzertierten Schwerpunktprüfung führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Dresden am 10. März 2026 umfangreiche Prüfungen im Baugewerbe durch. Im Einsatz waren über 100 Zöllnerinnen und Zöllner. Dabei standen insgesamt fünf größere und kleinere Baustellen im Fokus - in Dresden, Leipzig, Bautzen und Pirna. Über 160 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden bei den Prüfungen angetroffen und nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Aus den gestrigen Einsätzen resultieren insgesamt 70 Feststellungen, die weitergehende Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit nach sich ziehen werden bzw. die Einleitung von Strafverfahren zur Folge haben. Darunter fallen zum Beispiel Verdachtsfälle hinsichtlich

Der Zoll legt bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung einen besonderen Fokus auf das Baugewerbe.

"Gerade das Bauhaupt- und Nebengewerbe ist besonders von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung mit all seinen Facetten betroffen. Weitverzweigte Firmengeflechte, Umgehungsformen und Verschleierungen erfordern ein risikoorientiertes Vorgehen und akribische Ermittlungsarbeit, um Zusammenhänge, Verbindungen und Manipulationen aufzudecken," sagt Heike Wilsdorf, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Dresden.

Zusatzinformation

Zur Zahlung des Mindestlohnes sind alle Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland verpflichtet, soweit sie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen. Im Dachdecker-, Elektro-, Gerüstbauer- sowie Maler- und Lackiererhandwerk gelten branchen-spezifische Mindestlöhne. In allen anderen Branchen des Baugewerbes gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn, der seit dem 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde beträgt.

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Hauptzollamt Dresden
Pressesprecherin
Heike Wilsdorf
Telefon: 0351-4644-1044
E-Mail: presse.hza-dresden@zoll.bund.de
www.zoll.de

11.03.2026 – 12:50

BPOLI MD: Verdächtiger mit waffenähnlichem Gegenstand am Busbahnhof Stendal - Bundespolizei stellt Softairpistole sicher

Stendal (ost)

Am Dienstagmittag, dem 10. März 2026, gab es eine Zeugin, die die Bundespolizei am Hauptbahnhof Stendal informierte, dass eine männliche Person am nahegelegenen Busbahnhof möglicherweise mit einer Waffe hantiert hat. Laut der Frau soll der Mann um 13:45 Uhr eine Pistole aus seinem Rucksack genommen, geladen und dann wieder verstaut haben. Es gab jedoch keine Bedrohung für andere Personen. Der Mann, den die Zeugin beschrieb, verließ dann den Bussteig zunächst mit einem Fahrrad. Die Bundespolizisten begannen sofort mit der Fahndung und informierten die Landespolizei. Kräfte des Polizeireviers Stendal unterstützten daraufhin mit mehreren Streifen vor Ort. Die Einsatzkräfte konnten den 19-Jährigen kurz darauf im Bereich des Busbahnhofs finden und kontrollieren. Der Deutsche gab an, eine Softairpistole in seinem Rucksack zu haben. Bei der Durchsuchung wurde der Gegenstand gefunden und sichergestellt. Der Verdächtige wurde dann zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Tests auf Alkohol- oder Drogenkonsum verliefen negativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Die Bundespolizei hat entsprechende Ermittlungen nach dem Waffengesetz eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

11.03.2026 – 12:14

BPOLI C: Einsatz "Sichere Bahn" durch Kräfte der Bundes- und Landespolizei

Chemnitz (ost)

Gestern führten Bundes- und Landespolizeikräfte von 14:00 bis 20:00 Uhr einen gemeinsamen Einsatz "Sichere Bahn" durch, bei dem insbesondere die Schwerpunktstrecken Chemnitz-Leipzig und Chemnitz-Flöha überprüft wurden. Ein Drogenspürhund der Landespolizei war ebenfalls beteiligt.

Insgesamt wurden 65 Personen kontrolliert. Im Zug von Chemnitz nach Leipzig entdeckten die Einsatzkräfte einen 40-jährigen deutschen Staatsbürger, der von der Staatsanwaltschaft Leipzig gesucht wurde. Er wurde wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von insgesamt 1200 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Da er die Geldstrafe begleichen konnte, durfte er seine Reise fortsetzen.

Am Abend entdeckten die Einsatzkräfte auch im Bahnhof Flöha einen 23-jährigen deutschen Staatsbürger, der ein Butterflymesser griffbereit am Hosenbund trug. Dieses Messer gilt gemäß dem Waffengesetz als verbotener Gegenstand. Das Messer wurde beschlagnahmt und es wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.

Zusätzlich wurden zwei Personen mit geringen Mengen Betäubungsmitteln erwischt, fünf weitere Personen wurden aufgrund von Fahndungstreffer (Aufenthaltsermittlungen, Vermögensabschöpfung) kontrolliert und es gab zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz (u.a. ein E-Roller).

Insgesamt waren 19 Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz und der Polizeidirektion Chemnitz an dem Einsatz beteiligt.

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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Telefon: 0175 90228897
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

11.03.2026 – 12:00

BPOLI MD: 44-Jährige im Hauptbahnhof Halle (Saale) festgenommen - Großvater zahlt offenen Betrag

Halle (Saale) (ost)

Am Dienstag, dem 10. März 2026, führte eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle (Saale) am Vormittag eine Kontrolle bei einer 44-jährigen Frau durch. Es gelang, ihre Identität vor Ort eindeutig festzustellen. Die Überprüfung ihrer Daten im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass die Staatsanwaltschaft Magdeburg nach ihr per Haftbefehl suchte. Dieser basierte auf einem Strafbefehl des Amtsgerichts Aschersleben aus dem April 2025. Die Deutsche war wegen Beleidigung in zwei Fällen und versuchter Nötigung in einem Fall zu einer Geldstrafe von 1600 Euro bzw. 80 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Aufgrund ihres unbekannten Aufenthalts erließ die Staatsanwaltschaft Magdeburg im Dezember 2025 den Haftbefehl. Diesen überbrachten die Bundespolizisten der Frau, nahmen sie fest und brachten sie zum Bundespolizeirevier am Hallenser Hauptbahnhof. Der informierte Großvater der Gesuchten beglich den ausstehenden Betrag von 1600 Euro bei einer Polizeidienststelle, um die Ersatzfreiheitsstrafe für seine Enkeltochter abzuwenden. Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte die Frau die Dienststelle verlassen und die zuständige Behörde wurde benachrichtigt.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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