Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 16.02.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 16.02.2026 aus Sachsen-Anhalt

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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HZA-DD: Bargeld im Wert von über 100.000 Euro sichergestelltZoll kontrolliert Reisezug
Dresden (ost)
Am 10. Februar 2026 führte eine Patrouille des Hauptzollamtes Dresden in einem internationalen Zug verdachtsunabhängige Kontrollen auf dem Streckenabschnitt zwischen Dresden und Bad Schandau durch.
Ein 31-jähriger Mann aus den Niederlanden gab bei der Befragung an, dass er auf dem Weg von Amsterdam nach Prag sei und keine verbrauchsteuerpflichtigen oder verbotenen Gegenstände oder Waren bei sich habe. Während der folgenden Kontrolle wurde offensichtlich eine große Menge Bargeld in zwei Taschen in seinem Rucksack entdeckt. Auf die Frage der Beamten, wie viel Bargeld er dabei habe, antwortete er, dass es sich um ca. 98.000 Euro handele, die für den Kauf von zwei teuren Autos in Tschechien bestimmt seien. Er konnte keine spezifischen Modelle nennen und wusste auch nicht, wie viel die Fahrzeuge kosten. Weiteres Bargeld wurde in der Innentasche der Jacke und in der Hosentasche gefunden. In Anwesenheit des Mannes und unter Verwendung eines Geldzählgeräts wurden insgesamt 105.430 Euro Bargeld gezählt.
Der Mann erklärte, dass bis zu 30.000 Euro von seinem Bankkonto stammen und eine große Summe von verschiedenen Freunden aus Vietnam überwiesen wurde. Die Angaben zur Herkunft und Verwendung des Geldes waren insgesamt nicht schlüssig, daher wurde das Bargeld in Höhe von 105.325 Euro beschlagnahmt. Aufgrund der vorliegenden Informationen leiteten die Beamten ein Clearingverfahren ein.
Zusätzliche Informationen:
Wenn die Angaben eines Beteiligten nicht schlüssig nachgewiesen werden können oder der Verdacht besteht, dass Barmittel aus Straftaten stammen könnten, entscheidet das sogenannte Clearingverfahren darüber, ob Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet werden müssen.
Reisende innerhalb der Europäischen Union müssen auf Nachfrage mitgeführte Barmittel angeben. Das Ziel ist es, illegale Geldbewegungen über die Grenzen Deutschlands hinweg zu verhindern, um Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Kriminalität zu bekämpfen.
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Hauptzollamt Dresden
Florian Thürmer
Telefon: 0351/4644-1047
E-Mail: florian.thuermer@zoll.bund.de
www.zoll.de
BPOLI EBB: Ohne Führerschein über die Grenze
Sohland / Spree (ost)
13.02.2026 | 15:20 Uhr | Sohland / Spree
Während der Grenzkontrollen wurde am 13. Februar 2026 in Sohland / Spree ein russischer Autofahrer von der Bundespolizei gestoppt, da er keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte.
Um 15:25 Uhr fand die Kontrolle statt, nachdem der 36-jährige Mann über die Grenze aus Rozany kommend nach Deutschland eingereist war. Es wurde festgestellt, dass er seit 2022 Jahren in Deutschland lebt und sein tschetschenischer Führerschein hier nicht gültig ist. Die Regelung zur Umtauschfrist von ausländischen Führerscheinen innerhalb von sechs Monaten greift hier nicht. Der Mann hätte einen neuen Führerschein beantragen und eine Prüfung ablegen müssen. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, das an die Landespolizei übergeben wird.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLI EBB: Gesuchter Tscheche zahlt Geldstrafe
Neugersdorf (ost)
13.02.2026 | 12:40 Uhr | Neugersdorf
Am dreizehnten Februar zweitausendsechs tauchte ein 43-jähriger Tscheche um 12:40 Uhr auf der S148 bei Neugersdorf zur Einreisekontrolle auf. Bei der Identitätsprüfung stellten Bundespolizisten fest, dass der Mann im Jahr 2024 vom Amtsgericht Zittau wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 30,00 Euro verurteilt wurde.
Es sind noch 1.531,00 Euro zu zahlen. Alternativ müsste der Mann für 24 Tage ins Gefängnis. Dies konnte er vermeiden, indem er die geforderte Strafe vor Ort bezahlte. Danach durfte er seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Ronny Probst
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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BPOLI EBB: Pfefferspray und Schlagstock sichergestellt
Zittau (ost)
Am 14. Februar 2026 um 10:00 Uhr und um 16:20 Uhr in Zittau
Beamte der Bundespolizei entdeckten am 14. Februar 2026 in Zittau zwei Gesetzesverstöße im Zusammenhang mit dem Waffengesetz und stellten dabei ein Pfefferspray sowie einen Teleskopschlagstock sicher.
Im ersten Vorfall tauchte um 10:00 Uhr ein 53-jähriger Pole als Mitfahrer in einem polnischen PKW auf der B 178n bei Zittau zur Einreisekontrolle auf. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten im Fach auf der Fahrerseite einen verbotenen Teleskopschlagstock, der dem 53-Jährigen gehörte. Der Schlagstock wurde konfisziert. Um 16:20 Uhr wurde dann auf der Chopinstraße in Zittau ein 35-jähriger tschechischer Autofahrer überprüft. Die Dokumente waren in Ordnung. Als der Fahrer jedoch die Fahrertür öffnete, entdeckten die Polizisten im Fach ein Pfefferspray ohne die erforderliche Kennzeichnung. Auch dies wurde sichergestellt.
In beiden Fällen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz erstattet.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Ronny Probst
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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BPOLI LUD: Fünfzehn unerlaubte Einreisen und drei vollstreckte Haftbefehle bei Grenzkontrollen
Görlitz, Ludwigsdorf, Hannover, Traunstein, Kassel (ost)
Seit Freitag haben Bundespolizeibeamte in Ludwigsdorf insgesamt 15 Fälle von unerlaubter Einreise bei Grenzkontrollen festgestellt.
Die betroffenen Personen waren 13 Ukrainer und 2 Georgier, die nicht die erforderlichen Einreisebedingungen erfüllten. Nach Einleitung von Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts wurden sie abgewiesen und die Einreise nach Deutschland verweigert.
Neben den entdeckten unerlaubten Einreisen vollstreckten die Beamten auch drei Haftbefehle:
Am Freitag um 14:15 Uhr kontrollierten Beamte am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einen 49-jährigen lettischen Staatsangehörigen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen gefährlicher Körperverletzung vor. Nach Zahlung eines Teils der geforderten Geldstrafe in Höhe von 480 Euro durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
Am Samstag um 05:55 Uhr wurde in einem ukrainischen Reisebus eine 29-jährige ukrainische Staatsangehörige überprüft. Die Überprüfung ergab eine offene Geldstrafe der Staatsanwaltschaft Traunstein in Höhe von 771 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Nach Begleichung der Geldstrafe und einer gründlichen Prüfung der Einreisebedingungen durfte auch sie weiterreisen.
Auch am Samstag um 21:00 Uhr stellten die Beamten bei der Kontrolle eines 32-jährigen belarussischen Staatsangehörigen einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel fest. Der Mann zahlte die ausstehende Geldstrafe von 282,50 Euro wegen Diebstahls und durfte danach seine Fahrt fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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BPOLI LUD: Fünf Schwarzfahrer an nur einem Wochenende - Bundespolizei im Einsatz am Bahnhof Görlitz
Görlitz, Ludwigsdorf (ost)
Am vergangenen Wochenende wurden insgesamt fünf Personen von der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Bahnhof Görlitz wegen des Verdachts auf Schwarzfahren erwischt. Die Beamten mussten mehrmals ausrücken, um die Identität festzustellen und Verfahren zu eröffnen.
Der erste Vorfall ereignete sich am Freitag, als ein 30-jähriger polnischer Staatsbürger ohne gültigen Fahrschein im Zug unterwegs war.
Am Samstag wurden dann zwei deutsche Staatsbürger im Alter von 40 und 16 Jahren erwischt. Besonders dreist war der 40-Jährige, der zwar ein Ticket für sich selbst hatte, aber keines für seinen Hund, der ihn begleitete - auch das wird als Schwarzfahren betrachtet.
Am Sonntag wurden schließlich ein 45-jähriger Deutscher und ein 55-jähriger russischer Staatsbürger ohne gültigen Fahrschein erwischt. Damit gab es insgesamt fünf Anzeigen an nur drei Tagen.
In allen Fällen wurden die Personalien festgehalten und Strafverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Die Betroffenen müssen nun nicht nur mit einer erhöhten Beförderungsgebühr der Verkehrsunternehmen rechnen, sondern auch mit Post von der Staatsanwaltschaft.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
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E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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BPOLI MD: 28-Jähriger ohne Ticket will Zug nicht verlassen
Stendal (ost)
Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, wurde ein Fahrgast im Intercityexpress von Berlin nach Stendal erwischt, ohne das erforderliche Ticket für die Fahrt zu besitzen. Während der Fahrkartenkontrolle soll der Deutsche dem Zugbegleiter gegenüber aggressiv gewesen sein, weshalb dieser die Bundespolizei um Hilfe bei der Umsetzung des Fahrtausschlusses bat. Bei der Ankunft des Zuges um 22:25 Uhr am Hauptbahnhof Stendal führte der Bahnmitarbeiter die eingesetzten Bundespolizisten zu dem besagten Reisenden, den sie schlafend in einer Sitzgruppe vorfanden. Umstehende Passagiere bestätigten die Aussagen des Zugbegleiters auf Nachfrage. Der Beschuldigte wurde geweckt, mit den Vorwürfen konfrontiert, belehrt und über die Konsequenzen informiert. Statt den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen, versuchte er den Fahrtausschluss zu umgehen und widersetzte sich schließlich so sehr, dass die Bundespolizisten den 28-Jährigen, nach einem versuchten Schlag, schließlich gefesselt aus dem Zug bringen und zur Dienststelle am Hauptbahnhof Stendal mitnehmen mussten. Dort erfolgten die Durchsuchung und die zweifelsfreie Feststellung der Identität des Mannes. Er erhielt Anzeigen wegen Beleidigung, Nötigung, Hausfriedensbruch, Erschleichens von Leistungen, tätlichem Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wurde, nachdem er sich beruhigt hatte, aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
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BPOLI MD: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl bei 46-Jährigem
Magdeburg (ost)
Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, um 12:20 Uhr, führten Beamte der Bundespolizei Kontrollen im Personentunnel des Hauptbahnhofs Magdeburg durch und überprüften einen 46-jährigen Mann. Bei der Überprüfung seiner Daten im Polizeiinformationssystem stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Magdeburg nach ihm per Haftbefehl suchte. Aufgrund einer Verurteilung wegen Körperverletzung im September 2024 durch das Amtsgericht Schönebeck zu einer Geldstrafe von 1350 Euro oder einer Freiheitsstrafe von 90 Tagen wurde der deutsche Staatsbürger gesucht. Da er sich bisher nicht gestellt hatte, wurde im September 2025 der Haftbefehl ausgestellt. Die Bundespolizisten informierten den Gesuchten darüber, nahmen ihn fest und brachten ihn in die Diensträume am Hauptbahnhof Magdeburg. Da er die Geldstrafe von 1110 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er nach Abschluss aller Maßnahmen für die nächsten 37 Tage inhaftiert. Außerdem wurde die ausschreibende Behörde über die Festnahme informiert.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








