Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 30.07.2025
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 30.07.2025 aus Sachsen-Anhalt

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI L: Bundespolizei schnappt jugendliche Sprayer auf frischer Tat
Leipzig, Markkleeberg (ost)
Früh am heutigen Morgen um 02:30 Uhr erwischte die Bundespolizei zwei Jugendliche, die eine abgestellte S-Bahn in Markkleeberg-Gaschwitz besprüht hatten.
Zuerst erkannten die Polizisten eine Gruppe von vier Personen, die sich entlang der Gleise bewegte. Als sie versuchten, sie zu stoppen, flüchteten die Personen. Allerdings konnten zwei von ihnen schnell eingeholt werden.
Kurz darauf wurde der Grund für ihre Flucht offensichtlich: An der abgestellten S-Bahn befand sich ein frisches Graffiti auf einer Fläche von 25 Quadratmetern. Die beiden 17-Jährigen hatten noch Farbanhaftungen an den Händen.
Gegen beide Minderjährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Außerdem müssen sie mit einer Rechnung der Deutschen Bahn AG für die Reinigungskosten der S-Bahn rechnen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten entlassen oder von diesen abgeholt.
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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Yvonne Manger
Telefon: 0341-271497 107
Mobil: 0173-2766341
E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de
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BPOLI MD: 45-Jähriger betätigt im Streit mit der Zugbegleiterin die Notbremse
Bahnstrecke Braunschweig-Magdeburg (ost)
Am Dienstag, den 29. Juli 2025 fuhr ein Mann mit einer Regionalbahn vom Braunschweiger Hauptbahnhof in Richtung Magdeburg. Während der Ticketkontrolle geriet der 45-Jährige in einen Streit mit der Zugbegleiterin, näherte sich ihr mehrmals und zog schließlich am Bahnhof Marienborn die Notbremse. Aufgrund der wahrgenommenen verbalen und physischen Bedrohung schloss sich die Zugbegleiterin im Führerstand ein und wartete auf die alarmierte Bundespolizei. Eine herbeigerufene Streife kam sofort am Ort des Geschehens an und traf dort auf den rumänischen Staatsbürger, der keineswegs Hilfe benötigte, und die betroffene Zugbegleiterin. Es folgte eine Identitätsfeststellung und Belehrung des unangenehmen Fahrgasts. Der Mann wurde aufgrund von Anzeigen wegen Nötigung und Missbrauchs von Notrufeinrichtungen sowie einer Nachzahlung des Fahrpreises von der Weiterfahrt ausgeschlossen und erhielt zudem einen Platzverweis für den Bahnhof Marienborn. Dieser Vorfall führte insgesamt zu einer Verspätung von 64 Minuten bei fünf Zügen.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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BPOLI LUD: Verstöße gegen das Waffengesetz aufgedeckt
Bad Muskau, Görlitz (ost)
Am Dienstagabend entdeckte die Bundespolizei zwei Verstöße gegen das Waffengesetz und leitete Ermittlungen gegen einen 16-jährigen Deutschen aus Niesky und einen 20-Jährigen aus Estland ein.
Der Jugendliche wurde in Bad Muskau mit einem Elektroschocker erwischt, der als Taschenlampe getarnt war, während der Este bei einer Autobahnkontrolle bei Görlitz mit einem verbotenen Einhandmesser erwischt wurde.
Die "falsche Taschenlampe" wurde im Rucksack des Besitzers gefunden, während das Messer griffbereit in der Tasche des estnischen Staatsbürgers war, der als Beifahrer in einem estnischen Auto unterwegs war.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Michael Engler
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BPOLI C: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Am 29. Juli 2025 um 08:15 Uhr wurde ein Bürger aus Rumänien am Grenzübergang in Reitzenhain von Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz zur Einreisekontrolle vorgelegt.
Die Überprüfung ergab eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Weiden wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 41-jährige Rumäne konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von über 1000 Euro bezahlen und seine Reise fortsetzen.
Auch heute Morgen um 02:00 Uhr wurde ein Haftbefehl ausgeführt. Ein 47 Jahre alter Staatsbürger aus der Türkei wurde am Grenzübergang in Reitzenhain von Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz kontrolliert.
Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft Hannover wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis nach ihm suchte. Der Türke konnte die geforderte Summe von über 1500 Euro aufbringen und seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
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BPOLI LUD: Einreise gescheitert, zwei Sudanesen und ein Eritreer müssen nach Polen zurück
Bad Muskau (ost)
Gestern Morgen bemerkten die Bundespolizisten, die im Rahmen der wieder eingeführten Grenzkontrollen an der Bad Muskauer Stadtbrücke eingesetzt wurden, eine Person, die die Brücke in Richtung Deutschland überquerte, während sie lief.
Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem bisher Unbekannten um einen 19-jährigen Mann aus dem Sudan handelte, der versuchte, an den Kontrollkräften vorbei einzureisen, aber keinen Reisepass und keinen Aufenthaltstitel hatte. Schließlich wurde der Mann wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt.
Bereits am Montagabend versuchten ein 20-jähriger Sudanese und ein 26-jähriger Eritreer auf ähnliche Weise über die gleiche Brücke nach Deutschland zu gelangen. Als sie von den Uniformierten beim Grenzübergang angesprochen wurden, reagierten sie zunächst nicht und versuchten offenbar, unkontrolliert weiterzugehen. Das Duo wurde festgenommen, da auch in diesem Fall der Reisepass und der Aufenthaltstitel fehlten.
Die drei afrikanischen Migranten wurden inzwischen nach Polen zurückgeschickt.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Michael Engler
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BPOLI C: Mann zahlt 1000 Euro für Tiertransport am Grenzübergang in Reitzenhain
Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Am Montag letzter Woche wurde ein Lieferwagen mit ukrainischem Kennzeichen am Grenzübergang in Reitzenhain von Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz überprüft.
Der Fahrer wurde als ein 45-jähriger ukrainischer Staatsbürger identifiziert.
Bei der Inspektion des Laderaums wurden 7 Hunde und 2 Katzen in Boxen entdeckt. Die Tiere waren in gutem Zustand, die Impfpässe waren vorhanden, jedoch fehlten die Transportpapiere.
Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz informierten daraufhin das Veterinäramt.
Das Veterinäramt verlangte aufgrund fehlender Transportgenehmigung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro.
Nach Zahlung der geforderten Sicherheitsleistung durfte der Mann mit seinen Tieren in das Bundesgebiet einreisen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
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BPOLI BHL: Gemeinsam zum Erfolg
Altenberg (ost)
Das Landespolizeirevier Freital-Dippoldiswalde informierte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel über einen Einbruchdiebstahl in Lauenstein. Es wird berichtet, dass die Diebe mit einem weißen Kleintransporter mit tschechischem Kennzeichen geflohen sind. Um 03:55 Uhr am 30.07.2025 wurde der weiße Kleintransporter mit Fahrtrichtung Tschechien am Grenzübergang Altenberg von Beamten der BPOLI Berggießhübel gestoppt und kontrolliert. Bei der Identitätsfeststellung wurden im Fahrzeug ein Fahrrad, 4 Kompletträder für einen Hyundai und eine Kiste Kümmerling gefunden. Keiner der drei tschechischen Insassen konnte einen Eigentumsnachweis vorlegen. Der Fall wurde dann an das Polizeirevier übergeben.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
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HZA-MD: Schwarzarbeit in der Baubranche: 3 Jahre und 8 Monate Freiheitsstrafe für Unternehmer aus Halle (Saale)
Halle (Saale) (ost)
Ein 51-jähriger Unternehmer aus Halle (Saale) mit serbischer und bosnischer Staatsangehörigkeit wurde vom Landgericht Halle zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt drei Jahren und acht Monaten verurteilt. Er war zuvor ins Ausland geflohen, um sich dem Verfahren zu entziehen.
Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte, der bereits mehrmals mit der Polizei in Konflikt geraten war, sich in insgesamt 33 Fällen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt schuldig gemacht hatte.
Durch intensive Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Halle (Saale) des Hauptzollamts Magdeburg wurde festgestellt, dass der Verurteilte zwischen März 2017 und Januar 2020 Arbeiter beschäftigte, deren Löhne inoffiziell ausgezahlt wurden und daher nicht zur Sozialversicherung angemeldet wurden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 1,12 Millionen Euro an Schwarzlöhnen ausgezahlt und dadurch wurden Beiträge zur Sozialversicherung in Höhe von ca. 405 Tausend Euro vorenthalten.
Der Verurteilte war nicht der Eigentümer des Unternehmens, sondern der Bruder, dem jedoch die volle Geschäftsführung des Bauunternehmens übertragen wurde.
Zu Beginn des Hauptverfahrens war der Unternehmer unentschuldigt abwesend und hatte sich ins Ausland abgesetzt, um dem Verfahren zu entkommen. Er wurde dann vorläufig in Montenegro festgenommen und verbüßte dort bis zu seiner Auslieferung ca. 3 Monate Haft.
Der Angeklagte, der bereits früher wegen anderer Straftaten vor Gericht stand, legte während des Hauptverfahrens ein umfassendes Geständnis ab.
Das Urteil ist seit dem 30.04.2025 rechtskräftig.
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Hauptzollamt Magdeburg
Sebastian Schultz
Telefon: 0391 / 5074 - 1206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.