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Polizeibericht Dresden: Ladendiebstahl und Drogenfunde

Am Sonntagabend ereignete sich ein kurioser Vorfall am Schlesischen Platz, als ein Ladendieb gestellt wurde. Ein Deutscher wurde mit Cannabis in der S-Bahn erwischt und ein betrunkener Mann mit Messer im Hauptbahnhof kontrolliert.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Am Sonntagabend, dem 25.01.2026, ereignete sich gegen 18:00 Uhr ein seltsamer Vorfall am Schlesischen Platz. Ein aufmerksamer Angestellter eines Supermarktes im Hauptbahnhof Dresden verfolgte einen Ladendieb aus dem Geschäft bis auf den Vorplatz. Dort stellte sich heraus, dass der 30-jährige Mann aus Syrien keine Zeit verloren hatte: Er verkaufte die gestohlenen Waren – ein Sixpack Mineralwasser und eine gesamte Palette Energydrinks im Wert von etwa 47 Euro – sofort an ein Paar weiter. Zwei Dosen waren bereits leer, als die alarmierten Beamten eintrafen. Die Bundespolizei leitete nicht nur gegen den Dieb Ermittlungen ein, sondern erstattete auch Anzeigen wegen Hehlerei gegen die Käufer.

Schon am Freitagmorgen, dem 23.01.2026, wurden Beamte in der S-Bahn Richtung Bad Schandau auf einen 35-jährigen Deutschen aufmerksam. Sie rochen deutlichen Cannabisgeruch. Der Mann gab schließlich zu, etwa fünf Gramm Marihuana in einer Dose versteckt zu haben. Trotz seiner Entschuldigungen und der Behauptung, nichts über die Rechtslage gewusst zu haben, wurden die Drogen beschlagnahmt und Anzeige erstattet.

Um 07:00 Uhr am Freitag wurde ein 24-jähriger Mann im Hauptbahnhof kontrolliert. Der bereits bekannte Deutsche hatte ein Einhandmesser und verschreibungspflichtige Alprazolam-Tabletten dabei, für die er kein Rezept vorzeigen konnte. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der deutsche Staatsbürger stark betrunken war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Sicherstellung der Gegenstände wurde der Mann freigelassen.

Am späten Freitagnachmittag (17:45 Uhr) wurde eine 48-jährige Deutsche nach einem Ladendiebstahl im Hauptbahnhof vorläufig festgenommen. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen leistete die Frau heftigen Widerstand. Erst das Eingreifen einer weiteren Kollegin konnte die Situation unter Kontrolle bringen. Gegen die Frau wird nun wegen Diebstahls und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 11994 auf 11702. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 10753 auf 10321. Von den Verdächtigen waren 9174 männlich, 1579 weiblich und 2636 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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