15-Jährige bewusstlos aufgefunden. Ein Passant entdeckte das Opfer, begleitet von ihrem Bruder und einer Freundin, nach einem Raubdelikt. Der mutmaßliche Täter wurde identifiziert und festgenommen.
Raubüberfall am Hauptbahnhof Dresden

Dresden (ost)
Am späten Abend des 04.05.2026 ereigneten sich am Hauptbahnhof Dresden ein Raubüberfall und ein anschließender Polizeieinsatz.
Um 22:35 Uhr informierte ein Passant die Bundespolizei über eine bewusstlose junge Frau auf dem Wiener Platz. Eine Streife der Bundespolizei fand dort eine 15-jährige Syrerin bewusstlos vor. Sie war in Begleitung ihres 17-jährigen Bruders und einer gleichaltrigen libyschen Freundin. Die Beamten leisteten Erste Hilfe, bis die Verletzte vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde.
Laut der 15-jährigen Freundin war die Jugendliche zuvor Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der Täter hatte sie geschlagen, getreten und ihr dann ein Mobiltelefon sowie ein Parfüm gestohlen. Die Zeugin konnte den vermeintlichen Täter kurz darauf in der Nähe identifizieren.
Als die Beamten den 21-jährigen sudanesischen Tatverdächtigen überprüften, eskalierte die Situation. Der Bruder des Opfers versuchte, den Tatverdächtigen mit einem Stuhl anzugreifen. Die Beamten konnten den Angriff jedoch abwehren.
Bei der Durchsuchung des 21-jährigen Tatverdächtigen wurde das gestohlene Parfüm in seiner Hosentasche gefunden. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Beschuldigte betrunken war. Ein Drogentest fiel ebenfalls positiv aus.
Die weiteren Ermittlungen wegen Raubes und versuchter gefährlicher Körperverletzung wurden von der örtlichen Polizei übernommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Sachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Sachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1473 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1874 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1016 auf 1299. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1246 auf 1498, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Insgesamt gab es 2023 1347 männliche Verdächtige, 151 weibliche Verdächtige und 669 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die meisten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.473 | 1.874 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.016 | 1.299 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.246 | 1.498 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.130 | 1.347 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 116 | 151 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 534 | 669 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Sachsen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Sachsen in Deutschland blieben zwischen 2022 und 2023 stabil. Im Jahr 2022 wurden 84 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 97 Verdächtige, darunter 84 Männer, 13 Frauen und 41 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden erneut 84 Fälle von Mord gemeldet, wobei 82 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 94, darunter 84 Männer, 10 Frauen und 42 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 84 | 84 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 84 | 82 |
| Anzahl der Verdächtigen | 97 | 94 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 84 | 84 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 13 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 41 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10753, wobei 9174 männlich und 1579 weiblich waren. 2636 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 12834, wovon 11702 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10321, wobei 8806 männlich und 1515 weiblich waren. 2907 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








