Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Reitzenhain/ Marienberg: Grenzkontrollen in Reitzenhain

Bundespolizei kontrolliert Personen mit offenen Haftbefehlen und fehlenden Dokumenten an der Grenze. Einige können Geldstrafen bezahlen, andere werden zurückgewiesen.

Foto: unsplash

Reitzenhain/ Marienberg (ost)

Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz führten am Montag, dem 29. Juni 2026 um 12:15 Uhr eine Kontrolle an einem griechischen Staatsbürger am Grenzübergang in Reitzenhain durch. Der 54-jährige Mann wurde einer Fahndungsüberprüfung unterzogen. Es lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Betrugs vor. Der Grieche konnte die geforderte Geldstrafe von über 1000 EUR bezahlen und seine Reise fortsetzen.

Auch am Montag, um 13:40 Uhr, wurde ein Ukrainer zur Einreisekontrolle vorgestellt. Er konnte keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorlegen. Der 19-jährige Mann hatte 2024 in der Slowakei Asyl beantragt, was ihn nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigte. Der Ukrainer wurde am Abend nach Tschechien abgewiesen.

Ebenfalls am vergangenen Freitag, dem 26. Juni 2026 um 13:50 Uhr, wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Beamte der Bundespolizeiinspektion führten im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen eine Kontrolle an einem 61-jährigen Mann mit tschechischer Staatsbürgerschaft durch. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Der Tscheche konnte die geforderte Geldstrafe von über 800 EUR bezahlen und ins Bundesgebiet einreisen.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24