Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 06.05.2026
Sachsen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 06.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI DD: Bundespolizei nimmt zwei Männer nach Angriffen am Hauptbahnhof Dresden fest
Dresden (ost)
Am Dienstag, den 05.05.2026, ereigneten sich in der Nähe des Hauptbahnhofs Dresden zwei massive tätliche Angriffe auf Sicherheits- und Kontrollkräfte. Innerhalb kurzer Zeit musste die Bundespolizei eingreifen, um zwei aggressive Verdächtige unter Kontrolle zu bringen. Dabei wurden zwei Bahnmitarbeiter verletzt.
Der erste Vorfall fand gegen 13:25 Uhr während einer Ticketkontrolle in einer Straßenbahn statt. Ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger, der ohne gültiges Ticket unterwegs war, griff unerwartet die beiden Kontrolleure (28, 29) an. Einen der Geschädigten schlug er ins Gesicht, wodurch dieser Lippenverletzungen erlitt. Den zweiten Kontrolleur brachte er zu Boden und belastete seinen Nackenbereich schwer mit seinem Gewicht.
Ein herbeigerufenes Team der Bundespolizeiinspektion Dresden konnte den Mann überwältigen. Auch den Beamten gegenüber verhielt er sich aggressiv und versuchte mehrmals, sich zu entziehen. Ein vermutetes Messer wurde bei der folgenden Durchsuchung nicht gefunden. Während der 28-Jährige vor Ort medizinisch versorgt werden konnte, musste sein 29-jähriger Kollege mit erheblichen Nackenschmerzen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Verdächtige wurde nach Abschluss der Erstmaßnahmen an die sächsische Landespolizei übergeben und erwartet nun Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen.
Gegen 17:25 Uhr kam es vor dem Bahnhof zu einem weiteren Vorfall. Ein stark alkoholisierter 47-jähriger Deutscher ging gezielt auf eine DB Sicherheit Streife zu, äußerte heftige Beleidigungen und versuchte, die Sicherheitskräfte zu schlagen. Die Mitarbeiter reagierten besonnen, brachten den Angreifer zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.
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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
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FW Dresden: Vegetationsbrand greift auf Lagerhalle über
Dresden (ost)
Am 6. Mai 2026, seit 10:32 Uhr
Ort: Leipziger Straße, Leipziger Vorstadt
Seit dem heutigen Morgen ist die Feuerwehr Dresden am ehemaligen Leipziger Bahnhof im Einsatz. Aus bisher unbekannten Gründen geriet zunächst Vegetation auf einer Fläche von etwa 10 × 10 Metern in Brand. Schon auf dem Weg dorthin war eine starke Rauchentwicklung und ein deutlicher Brandgeruch zu spüren.
Nachdem die Einsatzkräfte Zugang zum Gelände hatten, stellten sie bei der Erkundung fest, dass sich das Feuer bereits auf ein Vordach einer angrenzenden Lagerhalle ausgebreitet hatte. Der Brandrauch hatte sich bereits zu etwa zwei Dritteln in der etwa 200 Meter langen Halle ausgebreitet. Die Halle wird zur Lagerung verschiedener Waren und Gegenstände genutzt.
Mehrere Trupps unter Atemschutz begannen sofort mit zwei Strahlrohren mit der Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff. Zur Sicherstellung einer stabilen Wasserversorgung wurde ein Tanklöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche nachalarmiert. Eine weitere Ausbreitung des Brandes im Gebäude konnte verhindert werden.
Das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) der Feuer- und Rettungswache Striesen wurde zur Entrauchung der Halle eingesetzt. Das Löschunterstützungsfahrzeug, oft als LUF 60 bezeichnet, ist ein ferngesteuerter Löschroboter auf einem Raupenfahrwerk. Es kann neben der Brandbekämpfung auch zur Belüftung eingesetzt werden und Rauchgase mit einer Leistung von bis zu 90.000 Kubikmetern pro Stunde aus Gebäuden vertreiben. Dadurch werden die Sicht- und Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte erheblich verbessert.
Es gab keine Verletzten. Die Einsatzmaßnahmen sind weitgehend abgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
An der Einsatzstelle sind etwa 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen, der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche sowie der B-Dienst beteiligt.
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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
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BPOLI LUD: Person mit Einreiseverbot am Bahnhof Görlitz festgestellt und zurückgewiesen
Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Am vergangenen Tag, um etwa 13:50 Uhr, wurde am Bahnhof Görlitz ein 31-jähriger Staatsbürger aus Polen, der mit dem Einreisezug aus Polen ankam, von der Polizei kontrolliert. Die Überprüfung ergab, dass die Person ein Einreiseverbot für Deutschland hatte. Außerdem wurde festgestellt, dass die Person bereits am gestrigen Tag gegen 09:00 Uhr am Grenzübergang Görlitz Stadtbrücke nach Polen abgeschoben wurde. Daher bestand der Verdacht auf unerlaubte Einreise und Aufenthalt in Deutschland. Aufgrund des bestehenden Einreiseverbots wurde die Person festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Die Beamten leiteten ein neues Strafverfahren ein, verweigerten die Einreise und wiesen die Person zurück nach Polen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Öffentlichkeitsarbeit
Nadin Naumburger
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BPOLI C: Mehrere Haftbefehle am Grenzübergang in Reitzenhain vollstreckt
Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Ein ungarischer Bürger wurde am 5. Mai 2026 um 11:20 Uhr von Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Chemnitz am Grenzübergang in Reitzenhain aufgegriffen. Bei der Überprüfung des 35-jährigen Mannes stellte sich heraus, dass er zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Zwickau gegen sich hatte. Er wurde einerseits zu einer Erzwingungshaft von 12 Tagen oder einer Geldstrafe von 300 EUR und andererseits zu einer Erzwingungshaft von 6 Tagen oder einer Geldstrafe von 250 EUR aufgrund eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz verurteilt. Der Ungar beglich die geforderte Geldstrafe und durfte in das Bundesgebiet einreisen.
Um 11:45 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundeszollverwaltung und der Bundespolizei einen 43-jährigen Rumänen. Auch hier lagen zwei offene Haftbefehle vor. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Geldstrafe von 2100 EUR oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 42 Tagen und von der Staatsanwaltschaft Kassel wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 2500 EUR oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen verurteilt. Der Mann konnte vor Ort über 2800 EUR in bar aufbringen, den Restbetrag von über 1800 EUR konnten Bekannte in Kassel einzahlen. Er konnte seine Reise fortsetzen.
Um 12:10 Uhr wurde ein weiterer Rumäne kontrolliert, bei dem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort vorlag. Der 47-jährige Mann war zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen oder einer Geldstrafe von über 280 EUR verurteilt worden. Er konnte den geforderten Betrag aufbringen und seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








