Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 23.03.2026
Sachsen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 23.03.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI C: Diebesgut am Chemnitzer Hauptbahnhof sichergestellt
Chemnitz (ost)
Gestern haben Beamte der Bundespolizei am Chemnitzer Hauptbahnhof um 09:35 Uhr einen 35-jährigen libanesischen Staatsbürger kontrolliert. Eine Beamtin erkannte den Mann wieder, der am vergangenen Freitag (20.03.2026) gestohlen hatte. Am 20.03.2026 um 18:25 Uhr meldete sich ein Opfer und gab den Diebstahl ihres Koffers während der Fahrt von Leipzig nach Chemnitz an. Die Täter stiegen am Chemnitzer Hauptbahnhof aus und rannten mit dem Koffer davon. Im Gedränge verlor sie die beiden Verdächtigen aus den Augen. Durch die Auswertung der Videos konnten der 35-jährige Libanese und ein Begleiter als mutmaßliche Täter identifiziert werden. Eine Fahndung am Freitag war jedoch erfolglos.
Der 35-Jährige wurde zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zum Bundespolizeirevier am Chemnitzer Hauptbahnhof gebracht. Bei der Durchsuchung seiner Person und seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten mehrere Kleidungsstücke mit Preisschildern. Er konnte keinen Eigentumsnachweis vorlegen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf etwa 520 Euro.
Außerdem konnte der 35-Jährige keinen Aufenthaltstitel für Deutschland vorzeigen. Aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthalts wurde eine Strafanzeige erstattet.
Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz führt die weiteren Ermittlungen zu den beiden Diebstahlsdelikten durch.
Am Samstag um 19:55 Uhr wurde auch eine 23-jährige Deutsche kontrolliert. Sie machte widersprüchliche Angaben zur Herkunft ihres hochwertigen mitgeführten Fahrrades. Die Rahmennummer wurde überprüft und festgestellt, dass das Fahrrad als gestohlen gemeldet war. Das Fahrrad wurde beschlagnahmt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten auch eine geringe Menge kristalliner Substanz in ihren Sachen. Auch hier wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.
Nach der polizeilichen Bearbeitung durfte sie die Dienststelle verlassen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Telefon: 0371 4615 105
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BPOLI EBB: Vollrausch und ohne Zugticket: 3,8 Promille
Bautzen (ost)
Am 20. März 2026 bat die Länderbahn die Bundespolizei um Hilfe, da sich im TRILEX von Löbau nach Bautzen zwei alkoholisierte Männer ohne Ticket befanden und in der Zugtoilette rauchten.
Zwei Streifenbeamte begaben sich zum Bahnhof Bautzen und trafen um 16:45 Uhr die beiden Männer auf Bahnsteig 1 an. Es handelte sich um zwei polnische Staatsbürger im Alter von 37 und 41 Jahren. Sie schienen stark betrunken zu sein. Atemalkoholtests ergaben bei dem 37-Jährigen 3,38 Promille und bei dem 41-Jährigen 3,80 Promille. Aufgrund dieser Werte sollten die Polen in Gewahrsam genommen werden. Jedoch entschied ein Arzt des Ebersbacher Klinikums, dass sie über Nacht unter ärztlicher Aufsicht bleiben müssen.
Am nächsten Morgen waren die Beamten überrascht. Der Restalkoholspiegel bei einem der Männer betrug nur noch 0,32 Promille. Daher konnten die polizeilichen Maßnahmen nun durchgeführt und die Männer entlassen werden.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Ronny Probst
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BPOLI EBB: Bahnhof Bautzen beschmiert
Bautzen (ost)
Während einer Patrouille am Bahnhof Bautzen stellten Bundespolizisten am 21. März 2026 um 13:00 Uhr fest, dass bisher unbekannte Täter Bahnanlagen beschmiert haben.
Einige Warenautomaten und Stützpfeiler sowie der Treppenaufgang zum Bahnsteig 2/3 und die Tunnelunterführung wurden mit verfassungsfeindlichen Parolen und Schriftzügen mit Fussballbezug in schwarzer Farbe auf einer Gesamtfläche von etwa 17 Quadratmetern beschmiert. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.700,00 Euro.
Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Ronny Probst
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BPOLI EBB: Chef bewahrt Angestellten vor Haft
Zittau (ost)
Dank der Intervention seines Vorgesetzten entging ein 43-jähriger Lette einer Haftstrafe.
Am 21. März 2026 um 08:25 Uhr betrat der Mann in Zittau über den Grenzübergang in der Friedensstraße deutsches Gebiet. Bei der Kontrolle seiner Identität stellten die Polizisten fest, dass ein Haftbefehl wegen Betrugs vorlag.
Um einer 15-tägigen Haftstrafe zu entgehen, wurde dem Mann angeboten, eine Geldstrafe von 531,00 Euro plus Gebühren zu zahlen. Da er dazu nicht in der Lage war, bat er seinen Arbeitgeber in Baden-Württemberg um Hilfe. Dieser erklärte sich bereit, das Geld bei der Polizei zu hinterlegen.
Nachdem die Zahlung erfolgt war, konnte der Lette seine Reise fortsetzen.
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Ronny Probst
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BPOLI LUD: 20 unerlaubte Einreisen am Wochenende - Bundespolizei weist Personen nach Polen zurück
Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei 20 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Der Fokus der Kontrollen lag am Grenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4). Dort wurden kolumbianische, belarussische, moldauische, bosnisch-herzegowinische und ukrainische Staatsangehörige entdeckt, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten.
Kolumbianer ohne Papiere bei der Überprüfung
Am späten Samstagnachmittag versuchten drei kolumbianische Staatsangehörige, nach Deutschland zu gelangen. Bei der Kontrolle konnten zwei von ihnen keinen Reisepass vorzeigen. Zudem war festzustellen, dass sie sich alle bereits länger als die erlaubten 90 Tage im Schengen-Raum aufhielten. Auf Nachfrage gaben sie an, in Polen zu leben und zu arbeiten, konnten jedoch keine Aufenthaltsgenehmigung vorlegen. Diese wurde ihnen auch nicht von den polnischen Behörden erteilt.
Nach Einleitung der Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts wurden die drei Personen mit Einreiseverbot belegt und nach Polen abgeschoben.
Moldauer mit gefälschtem Führerschein unterwegs
In den frühen Morgenstunden wurde ein 29-jähriger moldauischer Staatsangehöriger festgestellt, der angab, zur Arbeit nach Deutschland fahren zu wollen. Dabei vergaß er jedoch, dass ihm die Voraussetzungen dafür fehlten. Obwohl er über eine polnische Aufenthaltsgenehmigung verfügte, besaß er keine entsprechende Arbeitserlaubnis. Als ob das nicht genug wäre: Während das Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet wurde, entdeckten die Beamten bei der Durchsuchung einen gefälschten moldauischen Führerschein. Damit wurde der Vorwurf des Fälschens amtlicher Ausweise hinzugefügt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ordnete die Bundespolizei auch bei ihm und allen anderen Personen die Zurückweisung nach Polen an.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
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BPOLI LUD: Festnahme auf der Autobahn - Für 307 Tage hinter Gitter
Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Ein 41-jähriger polnischer Staatsbürger wird die nächsten 307 Tage im Gefängnis verbringen.
Am Samstagnachmittag wurde der Mann von Einsatzkräften am Grenzübergang Ludwigsdorf auf der BAB 4 kontrolliert. Bei der Identitätsprüfung stellte sich heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Bautzen gesucht wurde.
Im Jahr 2017 wurde der 41-Jährige wegen Hehlerei zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Nachdem er einen Teil der Strafe abgesessen hatte, wurde er nach Polen abgeschoben.
Der Mann versuchte erneut nach Deutschland einzureisen - mit Folgen: Er muss den restlichen Teil seiner Strafe nun komplett im Gefängnis absitzen und wurde in die nächste Justizvollzugsanstalt gebracht.
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BPOLI LUD: Festnahme an der Stadtbrücke Görlitz - Mit Cannabispaketen in die Grenzkontrolle
Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Die Bundespolizei verzeichnete in der Nacht zum heutigen Montag an der Görlitzer Stadtbrücke einen ungewöhnlichen Fahndungserfolg.
Wenig nach Mitternacht wurden an der Stadtbrücke zwei 33-jährige deutsche Staatsbürger von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert, die nach Polen ausreisen wollten.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass einer der Männer vom Amtsgericht Görlitz zur Aufenthaltsermittlung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde. Daraufhin unterzogen ihn die Beamten einer gründlichen Kontrolle. Beim Abtasten im Bauchbereich des Mannes entdeckten sie zwei Plastikbeutel. Er gab spontan an, dass es sich um Marihuana handelte, das ja jetzt legal sei.
Auch der zweite Mann war den Behörden bekannt: Gegen ihn lag ebenfalls eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung des Amtsgerichts Görlitz vor - in diesem Fall wegen besonders schweren Diebstahls. Bei der Durchsuchung wurde auch bei ihm im Bauchbereich ein Plastikbeutel mit einer pflanzlichen Substanz festgestellt.
Nachdem alle Beutel gewogen wurden, stand fest, dass es sich um eine nicht geringe Menge von insgesamt 428 Gramm mutmaßlichem Marihuana handelte.
Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Die Landespolizei Görlitz übernahm zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen. Sie leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein.
Aufgrund der Menge muss derzeit von Handel und nicht von Eigenverbrauch ausgegangen werden, weshalb die Ermittlungen noch andauern.
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BPOLI BHL: Geldsegen für Justizkassen
Breitenau (ost)
Ein ereignisreiches Wochenende erlebte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am vergangenen Wochenende. Während der Grenzkontrollen am Grenzübergang Breitenau konnten zehn offene Haftbefehle vollstreckt werden. Personen aus Rumänien und Bulgarien waren wegen verschiedener Straftaten zur Festnahme per Haftbefehl ausgeschrieben. Fünf Personen konnten nach Zahlung von knapp 7.600 Euro ihre Reise fortsetzen. Zwei Personen werden die nächsten Wochen in der JVA Dresden verbringen.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








