Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 29.06.2026
Sachsen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 29.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI BHL: 18 Tage junger Haftbefehl vollstreckt
Breitenau (ost)
Am Samstag, dem 28. Juni 2026, präsentierte sich ein 43-jähriger Deutscher am Grenzübergang Breitenau zur Einreisekontrolle. Nachdem er seinen Personalausweis vorgelegt und überprüft hatte, stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Berlin ihn zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Im September 2024 wurde er vom AG Berlin Tiergarten wegen Verstoßes gegen das Cannabisgesetz zu einer 50-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Um die Haftstrafe zu vermeiden, zahlte er insgesamt 6.672,64 Euro, was er dann auch tat. Danach konnte er seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
FW Dresden: Anhaltende Hitze sorgt erneut für hohe Belastung von Rettungsdienst, Feuerwehr und Leitstelle
Dresden (ost)
Auch gestern hat die anhaltende Hitzewelle Feuerwehr, Rettungsdienst und die Integrierte Regionalleitstelle Dresden stark gefordert. Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze lag mit 278 Einsätzen zwar unter dem Rekordwert des Vortages, dennoch stieg die Zahl der vermutlich hitzebedingten Notfälle deutlich an.
In den frühen Morgenstunden des 29. Juni zog zudem ein Gewitter über den Leitstellenbereich der Integrierten Regionalleitstelle Dresden. In der Landeshauptstadt Dresden blieb die Situation größtenteils ruhig. Die Feuerwehr musste zu drei wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Dabei wurden Gefahren durch entwurzelte Bäume und eine überflutete Straße in Dresden-Weißig beseitigt. Im Stadtgebiet gab es keine größeren Schäden oder besonderen Einsatzsituationen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 278 Rettungsdiensteinsätze koordiniert. In 87 Fällen wurde zusätzlich ein Notarzt hinzugezogen. Der Rettungshubschrauber wurde fünfmal alarmiert. Hinzu kamen zwei Intensivverlegungen und 31 qualifizierte Krankentransporte.
Im Bereich der Feuerwehr gab es sieben Brandeinsätze, 30 technische Hilfeleistungen und sieben Einsätze aufgrund ausgelöster automatischer Brandmeldeanlagen.
Anhand des Meldebildes wurden im gesamten Leitstellenbereich der Integrierten Regionalleitstelle Dresden 63 Rettungsdiensteinsätze als möglicherweise hitzebedingt eingestuft. Davon entfielen 37 Einsätze auf die Landeshauptstadt Dresden. Die Zahl dieser Einsätze hat sich im Vergleich zum Vortag in Dresden mehr als verdoppelt. Die Einstufung basiert auf den Angaben der Anrufer im Rahmen der Notrufabfrage. Ob die hohen Temperaturen tatsächlich für den jeweiligen medizinischen Notfall verantwortlich waren, kann auf dieser Grundlage nicht abschließend beurteilt werden.
Besonders gefordert waren erneut die Mitarbeiter der Integrierten Regionalleitstelle Dresden. Vor allem die zahlreichen Feld- und Vegetationsbrände im Landkreis Meißen führten über Stunden zu einem außergewöhnlich hohen Anrufaufkommen. Gegen 12:00 Uhr gingen innerhalb einer Stunde etwa 50 Notrufe ein. Dieses hohe Niveau hielt bis etwa 16:30 Uhr an und erreichte gegen 16:00 Uhr mit 65 Notrufen innerhalb einer Stunde seinen Höhepunkt. Von 06:30 bis 23:00 Uhr bearbeitete die Leitstelle insgesamt 1.881 Anrufe, darunter 634 Notrufe. Im Vergleich: An einem normalen Sonntag gehen im Leitstellenbereich durchschnittlich etwa 500 Notrufe ein. Zur Bewältigung der außergewöhnlichen Situation mussten erneut fünf zusätzliche Kollegen aus den Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung in die Leitstelle geschickt werden.
Zu den prägenden Einsätzen des Tages gehörte gegen 12:57 Uhr ein Vegetationsbrand in der Dresdner Heide. Auf einer Fläche von etwa 30 × 10 Metern brannte der Waldboden entlang eines Weges. Durch den schnellen Löschangriff mit drei Strahlrohren konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt. Gegen 19:30 Uhr erfolgte eine Nachkontrolle der Einsatzstelle.
Schon um 11:46 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer Personenrettung aus einem Aufzug im Bereich Moränenende gerufen. Sechs Personen waren in einem Aufzug eingeschlossen, der sich aufgrund der hohen Außentemperaturen stark aufgeheizt hatte. Eine Person war bereits zusammengebrochen. Da eine zerstörungsfreie Öffnung nicht möglich war, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur Kabine und setzten einen Hochleistungslüfter ein, um die Eingeschlossenen mit Frischluft zu versorgen. Alle Personen konnten gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zwei Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Abend unterstützte die Feuerwehr auch den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall in einer stark aufgeheizten Dachgeschosswohnung im Stadtteil Striesen. Eine Patientin mit Kreislaufproblemen und ihre drei kleinen Kinder wurden von den Einsatzkräften betreut. Die Wohnung wurde belüftet, die Patientin mit kühlen Tüchern versorgt und medizinisch versorgt, bis der Rettungsdienst eintraf. Die zusätzliche Rettungswagenbesatzung zur Betreuung der Kinder wurde nach dem Eintreffen eines Angehörigen wieder abbestellt.
Feuerwehrsprecher Michael Klahre: "Wir appellieren an die Bevölkerung, die anhaltende Hitze ernst zu nehmen und angemessen zu reagieren. Ausreichendes Trinken, das Vermeiden von körperlicher Anstrengung während der Mittagshitze sowie besondere Aufmerksamkeit für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen können dazu beitragen, medizinische Notfälle zu vermeiden. Ebenso muss im Wald und auf Freiflächen konsequent auf offenes Feuer und andere mögliche Zündquellen verzichtet werden. Die vergangenen Tage haben deutlich gezeigt, wie stark die anhaltende Hitze nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Einsatzkräfte belastet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Leitstelle leisten auch bei hochsommerlichen Temperaturen rund um die Uhr Hilfe. Gleichzeitig unterstützen zahlreiche Einsatzkräfte bei überörtlichen Großschadenslagen - wie derzeit beim Waldbrand in der Gohrischheide -, bei denen sie unter extremen Witterungsbedingungen über viele Stunden arbeiten.
Umsichtiges Verhalten hilft daher doppelt: Es schützt Menschen und Umwelt, verhindert vermeidbare Notfälle und Brände und trägt dazu bei, die Einsatzkräfte für die Bewältigung unvermeidbarer Notlagen verfügbar zu halten."
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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








