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Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 03.07.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 03.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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03.07.2026 – 13:06

FW Dresden: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Straßenbahn und Sattelzug

Dresden (ost)

Wann? Am 3. Juli 2026, seit 10:24 Uhr

Wo? Ammonstraße / Ecke Rosenstraße

Derzeit sind die Feuerwehr und der Rettungsdienst Dresden mit einer Vielzahl von Einsatzkräften an einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Ammonstraße/Ecke Rosenstraße beteiligt. Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierte eine Straßenbahn mit einem Sattelzug, der die Gleise überquerte. Insgesamt wurden fünf Personen bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Sowohl die beiden Fahrer als auch drei Passagiere wurden medizinisch versorgt und dann mit Rettungswagen in Dresdner Krankenhäuser gebracht.

Aufgrund des anfänglichen Berichts von einer größeren Anzahl von Verletzten löste die Integrierte Regionalleitstelle Dresden vorsorglich einen MANV-Voralarm (Massenanfall von Verletzten) aus. Auf diese Weise wurden die umliegenden Krankenhäuser frühzeitig über eine mögliche erhöhte Anzahl von Patienten informiert und konnten entsprechende Maßnahmen ergreifen. Nachdem die Situation erkundet war, konnte der Voralarm zurückgenommen werden.

Während die medizinische Versorgung stattfand, sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle und überprüften das Ausmaß der Schäden. Die Ladung des mit Beton beladenen Sattelzugs stellte zu keiner Zeit eine Gefahr dar. Auch der Kraftstofftank des Lastwagens wurde bei der Kollision nicht beschädigt, sodass keine Betriebsstoffe ausliefen. Aufgrund der Heftigkeit des Aufpralls wurde die Straßenbahn aus den Schienen gedrückt. Gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben erarbeiteten die Experten für Straßenbahnhilfeleistung der Feuer- und Rettungswache Albertstadt eine Bergungsstrategie für das Fahrzeug. Zunächst wurde die Straßenbahn zurückgezogen, um sie vom Sattelzug zu trennen. Derzeit werden Hebekissen, hydraulische Hebezeuge und eine Verschiebebrücke aufgebaut. Mit diesen Spezialgeräten wird die Straßenbahn kontrolliert angehoben und dann Stück für Stück wieder in ihre ursprüngliche Position auf den Gleisen verschoben, bevor sie schließlich wieder abgesenkt wird. Diese technisch anspruchsvollen Maßnahmen müssen äußerst sorgfältig durchgeführt werden, um weitere Schäden am Fahrzeug und an der Infrastruktur sowie Gefahren für die Einsatzkräfte zu vermeiden.

Die Feuerwehr Dresden geht derzeit davon aus, dass der Einsatz voraussichtlich bis in die frühen Nachmittagsstunden andauern wird. Die Rosenstraße bleibt für die Dauer der Rettungsmaßnahmen vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Es sind etwa 40 Einsatzkräfte von mehreren Rettungswachen, der Berufsfeuerwehr Dresden, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem B-Dienst im Einsatz.

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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr

03.07.2026 – 12:00

BPOLI MD: Anlässlich der beginnenden Sommerferien sensibilisiert die Bundespolizei zu Taschendieben und Gefahren für Kinder an Bahnanlagen

Sachsen-Anhalt (ost)

Die Sommerferien in Sachsen-Anhalt starten am 4. Juli 2026. Viele Leute nutzen die Gelegenheit, endlich in den Urlaub zu fahren. Damit die geplante Reise im In- oder Ausland die gewünschte Erholung bietet, sollten Reisende wachsam gegenüber Betrügern und Dieben sein. Deshalb möchten die Präventionsbeamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg den Reisenden die folgenden Ratschläge mit auf den Weg geben, um sich vor Kriminellen zu schützen und für das Thema Gepäckdiebstahl sensibilisiert zu sein: Wertgegenstände, Geld und Kreditkarten können in verschiedenen Taschen nahe am Körper getragen werden. Reisende sollten abschließbare Innentaschen verwenden. Wertgegenstände bitte nicht in Rucksäcken aufbewahren. Handtaschen können mit dem Verschluss nach innen getragen und unter den Arm geklemmt werden. Reisende sollten skeptisch reagieren, wenn sie angerempelt werden oder "unbeabsichtigt" die Kleidung verschmutzt wird. Auch beim Einsteigen in den Zug ist Vorsicht geboten. In aufgehängten Jacken sollten keine Geldbörsen und Handys in den Taschen sein. Das Reisegepäck bitte nicht unbeaufsichtigt lassen. Außerdem muss die Bundespolizei immer wieder mit spielenden Kindern im Gleisbereich umgehen. Kinder und Jugendliche setzen sich unbewusst in Lebensgefahr, wenn sie sich in der Nähe von Bahnanlagen oder Gleisen aufhalten. In diesem Zusammenhang, insbesondere mit Blick auf die Ferien, weist die Bundespolizei erneut darauf hin: Bahnanlagen sind keine Spielplätze! Züge nähern sich fast geräuschlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem entsteht durch vorbeifahrende Züge eine starke Sogwirkung, die ebenfalls zu schwerwiegenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann. Die Bundespolizei bittet Erziehungsberechtigte darum, ihre Kinder immer wieder auf die Gefahren hinzuweisen. Kostenlose Flyer zu diesem Thema werden gerne zur Verfügung gestellt. Ihre Ferien und Ihre sichere Reise liegen uns am Herzen. Daher die eindringliche Bitte der Bundespolizei "Gib Taschendieben keine Chance" und "Bahnanlagen sind keine Spielplätze"!!!

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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