Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 11.01.2026
Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 11.01.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
Karte für diesen Artikel
FW Dresden: Mehrere Verletzte durch Kellerbrand
Dresden (ost)
Aus bislang unbekannter Ursache brach im Untergeschoss eines Wohnhauses ein Feuer aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter, schwarzer Rauch aus den Fenstern mehrerer Stockwerke.
Im Treppenhaus wurden mehrere Personen entdeckt, die Rauch eingeatmet hatten. Sie wurden sofort gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. An verschiedenen Fenstern meldeten sich weitere Bewohner. Eine Familie hielt den Einsatzkräften ihr Kind aus dem Fenster im dritten Stock entgegen. Das Kind wurde mit Hilfe eines Korbes einer Drehleiter gerettet.
Das Feuer konnte schnell mit einem Wasserstrahl gelöscht werden. Danach wurde das Treppenhaus mit Hochleistungslüftern belüftet. Aufgrund der hohen Schadstoffkonzentration sowie der starken Rauch- und Rußentwicklung ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar. Die Einsatzleitung steht in engem Kontakt mit dem Gebäudeeigentümer, um eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Bewohner zu organisieren. Während der Einsatzmaßnahmen steht ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe zur Betreuung der Betroffenen zur Verfügung.
In der Leitstelle gingen viele Notrufe zu diesem Vorfall ein. Aufgrund der Situation wurde das Alarmstichwort auf "MANV" (Massenanfall von Verletzten) erhöht. Dadurch wurden zusätzliche Strukturen und Ressourcen aktiviert, um eine größere Anzahl von Verletzten schnellstmöglich zu versorgen und in Krankenhäuser zu transportieren. Gleichzeitig wurde ein Krankenhausvoralarm ausgelöst, um den Kliniken die Bereitstellung von weiterem Personal zur Bewältigung der Situation zu ermöglichen.
Die Einsatzkräfte überprüfen derzeit alle Wohnungen auf mögliche Rauchgasbelastung. Bisher wurden sechs verletzte Personen registriert, die mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht wurden. Sieben weitere Personen wurden gerettet, blieben jedoch unverletzt. Da die Evakuierungsmaßnahmen noch im Gange sind, können sich diese Zahlen im weiteren Verlauf noch erhöhen.
Der Otto-Dix-Ring ist komplett gesperrt. In den Bereichen Reicker Straße und Hans-Jüchser-Straße kommt es zu Verkehrseinschränkungen, da dort der Sammelplatz für die Einsatzkräfte eingerichtet wurde.
Derzeit sind rund 90 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Rettungswachen, das Kriseninterventionsteam sowie alle Führungsdienste im Einsatz. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und ein Leitender Notarzt sind involviert.
Der Einsatz wird noch eine Weile dauern.
Hier geht es zur Originalquelle
Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr
BPOLI MD: 41-Jährige reist ohne Zugticket, verweigert Angaben, widersetzt sich und greift Bundespolizisten an
Halle (Saale) (ost)
Am Freitag, dem 9. Januar 2026 wurde eine weibliche Person in einem Zug auf der Route von Heudeber-Danstedt nach Halberstadt ohne gültiges Zugticket entdeckt. Daraufhin wurde die Bundespolizei informiert. Sofort kümmerte sich eine Streife um die Situation, sprach die 41-jährige Frau nach der Ankunft des Regionalexpresses am Hauptbahnhof Halle (Saale) um 12:18 Uhr an und forderte sie auf, ihre Identität nachzuweisen. Sie folgte der Anweisung, durchsuchte ihre mitgebrachten Sachen nach einem Ausweisdokument, brach jedoch die Suche kurz darauf ab und weigerte sich, Angaben zu ihrer Person zu machen. Sie nannte lediglich einen Nachnamen, weitere Informationen verweigerte sie. Zur zweifelsfreien Identitätsfeststellung wurde sie zum nahegelegenen Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) gebracht. Auf dem Weg dorthin widersetzte sie sich und versuchte, der polizeilichen Maßnahme zu entkommen. Die Bundespolizisten verhinderten dies und mussten sie aktiv festnehmen, zu Boden bringen und fesseln. Während der Festnahme trat und schlug sie in Richtung der Beamten und biss einer Beamtin in den Unterarm. Glücklicherweise drang der Biss nicht durch die Jacke der Beamtin. Auf der Dienststelle wurden die Personalien der 41-jährigen Frau festgestellt. Zudem klagte sie über Schmerzen in einem Finger. Daher wurde ein Rettungswagen gerufen, der kurz darauf an der Dienststelle eintraf. Nach einer medizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass keine weitere ärztliche Betreuung erforderlich war. Die Deutsche wird wegen Schwarzfahrens, Verweigerung der Angaben zur Person sowie tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir
BPOLI MD: 34-Jährige und 30-Jähriger greifen Helfende an: 1,55 und 2,16 Promille
Magdeburg (ost)
Am Freitag, dem 9. Januar 2026, gab die Notrufzentrale der Deutschen Bahn in Leipzig um 14:46 Uhr der Bundespolizei in Magdeburg Bescheid über die Anforderung eines Rettungswagens am Bahnhof Biederitz und bat um zusätzliche Hilfe. Gemäß den ersten Informationen fuhr eine junge Dame mit einem Regionalzug. Aufgrund ihres betrunkenen Zustands rief das Zugpersonal einen Rettungswagen. Während der Erste-Hilfe-Maßnahmen warf die 34-jährige Frau eine Bierflasche auf das Rettungspersonal. Ihr 30-jähriger Begleiter griff einen Helfer mit einer weiteren Glasflasche an. Glücklicherweise konnten die Wurfgeschosse vermieden werden. Außerdem wurden die Sanitäter bedroht. Ein Streifenwagen der Bundespolizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn nach Biederitz. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille bei der Frau und 2,19 Promille bei dem Mann. Der Gesundheitszustand der Frau war stabil, daher wurden sie und ihr Mitreisender von den Bundespolizisten mit dem Zug zum Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Der Mann wurde während der Fahrt erneut zunehmend aggressiv und musste gefesselt werden. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnten beide Personen am frühen Abend die Räumlichkeiten der Bundespolizei verlassen. Die Frau beleidigte eine Beamtin, was zu einer weiteren Anzeige wegen Beleidigung führte. Zudem wurden gegen die Deutschen Ermittlungsverfahren unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte oder Personen, die diesen gleichgestellt sind, sowie Bedrohung eingeleitet.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








