Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 13.05.2026
Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 13.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI DD: Mehrere Körperverletzungen und Drogendelikt an Dresdner Bahnhöfen - Bundespolizei stellt Tatverdächtige
Dresden (ost)
Am gestrigen Dienstag, dem 12. Mai 2026, ereigneten sich in der Gegend der Bahnhöfe Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof sowie in einem Regionalzug körperliche Übergriffe durch einen 33-jährigen Mann. Außerdem musste die Bundespolizei bei einem gewaltsamen Vorfall zwischen zwei weiteren Männern einschreiten.
Um 19:45 Uhr sprach ein Zeuge eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dresden an. Seine Ehefrau war kurz zuvor vor einer Drogerie von einem Unbekannten angegriffen worden. Der Mann hatte so stark an ihrem Rucksack gezogen, dass die Frau nur durch einen Ausfallschritt einen Sturz verhindern konnte.
Während der sofortigen Fahndung wies eine Zugbegleiterin auf eine aggressiv auftretende Person hin, die Reisende belästigte. Die Beamten identifizierten einen 33-jährigen Deutschen. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizisten eine Cliptüte mit einer kleinen Menge Crystal Meth.
Durch die Auswertung von Videomaterial und weiteren Zeugenberichten konnten dem Mann weitere Taten am selben Tag zugeordnet werden:
Dresden-Neustadt (ca. 17:45 Uhr): Der Beschuldigte zog einer 29-jährigen Frau am Bahnsteig 1 unvermittelt an den Haaren. Ein unbekannter Zeuge kam der Frau zu Hilfe.
Regionalexpress RE 50 (ca. 17:10 - 17:25 Uhr): Es besteht der dringende Verdacht, dass der 33-jährige bereits auf der Fahrt von Leipzig nach Dresden mehrere Frauen tätlich angriff, unter anderem durch Haareziehen und Tritte.
Gegen den polizeibekannten Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen mehrfacher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Zeugenaufruf:
Die Bundespolizei bittet Reisende, die am 12.05.2026 zwischen 17:10 Uhr und 17:30 Uhr im RE 50 (Leipzig-Dresden) oder am Bahnhof Dresden-Neustadt Zeuge von Übergriffen wurden oder selbst geschädigt sind, sich zu melden. Insbesondere der unbekannte Helfer von Bahnsteig 1 im Bahnhof Dresden-Neustadt wird gebeten, Kontakt mit der Bundespolizei aufzunehmen.
Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer 0351 / 81502 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Zudem kam es bereits am späten Nachmittag, gegen 17:40 Uhr, an der Bayrischen Straße zu einer Auseinandersetzung. Ein 45-jähriger polnischer Staatsangehöriger schlug nach ersten Erkenntnissen mit einer Glasflasche auf einen 46-jährigen Tschechen ein. Beim Eintreffen einer Streife hatten Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn die Kontrahenten bereits getrennt. Der 46-jährige Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt. Auch der Angreifer wies leichte Verletzungen auf. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
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BPOLI L: "Train-Surfing" - Ein Spiel mit dem Tod!
Leipzig (ost)
Am vergangenen Sonntag entdeckte eine Streife der Leipziger Bundespolizei zwei "Trittbrettfahrer". Die beiden vermummten Jugendlichen fuhren spät abends auf dem Trittbrett einer S-Bahn vom Bahnhof Borsdorf in Richtung Leipzig-Engelsdorf.
Als die Beamten die beiden Jugendlichen am Bahnhof Borsdorf entdeckten, wurden sofort die Erziehungsberechtigten informiert. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Beweismittel gefunden, darunter ein Smartphone mit verschiedenen Videoaufnahmen und Fotos, die während der Aktion gemacht wurden.
Auch am frühen Montagabend wurden wieder zwei unbekannte "Subway-Surfer" entdeckt. Sie kletterten am Haltepunkt Plagwitz auf die Kupplung einer S-Bahn. Ein Bahnmitarbeiter erwischte sie dabei. Zunächst hielt er eine Person fest, aber der Verdächtige riss sich los. Danach konnten beide fliehen.
Hinweise von Zeugen nimmt die Bundespolizeiinspektion Leipzig gerne telefonisch unter 0341 99799 0 oder per E-Mail unter bpoli.leipzig@polizei.bund.de entgegen.
Vor einigen Monaten haben wir bereits über den tödlichen Trend des S-Bahn-Surfens berichtet, der besonders in sozialen Netzwerken gefeiert wird. Dabei kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen.
Die Bundespolizei weist erneut auf die erheblichen Gefahren hin, die damit verbunden sind: Es sind nicht nur die offensichtlichen Risiken, wie das Herunterfallen vom Zug, die das S-Bahn-Surfen so gefährlich machen. Auch Hindernisse wie Tunnel oder Querbalken können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Zudem stellen die Oberleitungen eine Gefahr für Leib und Leben dar. Selbst ohne direkten Kontakt kann der Surfer von Stromschlägen getroffen werden und zu schwersten, oft tödlichen Verletzungen führen.
In der Regel leitet die Bundespolizei Ermittlungsverfahren ein. Es ist jedoch auch möglich, das S-Bahn-Surfen als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen. Hier kann eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro verhängt werden.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem lebensgefährlichen Trend und hat gegen die beiden Vermummten ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
"Train-Surfing" ist kein Trendsport, sondern ein Spiel mit dem Tod!
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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Luisa Liebold
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BPOLI MD: Bagger beschädigt Oberleitung und verursacht 1.340 Minuten Zugverspätungen
Coswig (Anhalt) (ost)
Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, gab die Notrufzentrale der Bahn um 08:52 Uhr der Bundespolizeiinspektion Magdeburg Bescheid über einen Schaden an der Oberleitung auf der Bahnstrecke zwischen Roßlau und Lutherstadt Wittenberg. Vorher hatte ein Güterzug die Oberleitung getroffen, was zu einer sofortigen Sperrung der Gleise führte. Sofort machte sich eine Streife des Bundespolizeireviers Dessau zum Unfallort auf. Erste Informationen zeigten, dass ein Bagger bei Bauarbeiten ein Tragseil an der Oberleitung beschädigt hatte, wodurch ein Isolator in den Fahrweg ragte. Die Kollision mit einem herannahenden Güterzug konnte trotz einer sofortigen Schnellbremsung aufgrund der knappen Zeit nicht mehr verhindert werden. Dadurch wurden die Frontscheibe und der Stromabnehmer des Zuges beschädigt, wodurch er nicht mehr fahren konnte. Es gab keine Verletzten. Der Bagger blieb unbeschädigt. Bei 27 Zügen ergaben sich insgesamt 1.340 Minuten Verspätungen. Die Bundespolizei hat eine Untersuchung wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
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BPOLI MD: Einreiseverbot missachtet: unerlaubter Aufenthalt beendet
Magdeburg (ost)
Polizeibeamte haben am Montag, dem 11. Mai 2026, in den späten Abendstunden in der Gegend des Hauptbahnhofs Magdeburg einen 38-jährigen Mann entdeckt und überprüft. Er zeigte den Bundespolizisten einen bulgarischen Ausweis vor. Bei der Überprüfung des Ausweises stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten im Druckbild und bei mehreren Sicherheitsmerkmalen fest. Eine nachfolgende technische Untersuchung bestätigte den Verdacht einer Totalfälschung. Das Dokument wurde daher sichergestellt. Um die Identität zweifelsfrei festzustellen, wurde der Mann in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Durch einen Fingerabdruckscan konnte seine wahre Identität festgestellt werden. Es handelt sich um einen usbekischen Staatsbürger, der bereits im Oktober 2020 illegal in das Land eingereist war. Nach seiner damaligen Ausweisung bestand ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot in Deutschland. Trotzdem blieb der Usbeke im Land, indem er sich weiterhin unter einer falschen Identität mit gefälschten Dokumenten aufhielt. Seit Dezember 2020 war er unter dieser Identität in Deutschland gemeldet. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg leitete unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, Verdachts der illegalen Einreise oder Aufenthalt sowie mittelbarer Falschbeurkundung ein. Nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde in Gladbeck wurde beim Amtsgericht Zerbst die Anordnung von Abschiebehaft beantragt. Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, wurde der Usbeke dem Haftrichter vorgeführt. Dieser bestätigte die Sicherungshaft zur Durchsetzung der Abschiebung. Danach brachten Bundespolizeikräfte den Mann in eine Abschiebeeinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Von dort aus werden weitere Maßnahmen zur Beendigung seines Aufenthalts koordiniert.
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HZA-MD: Mindestlohn und Schwarzarbeit: Zoll in Sachsen-Anhalt kontrolliert Kurier-, Express- und PaketdienstleisterHauptzollamt Magdeburg Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung
Magdeburg, Halle (Saale), Teutschenthal, Wittenberg, Eisleben, Sangerhausen, Stendal, Kreise Jerichower Land und Salzwedel (ost)
250 Beschäftigte in der Kurier-, Express-, und Paketdienstleisterbranche haben Zöllnerinnen und Zöllner in Sachsen-Anhalt überprüft. Das Hauptzollamt Magdeburg war dabei Teil einer am 06. Mai 2026 bundesweit durchgeführten Schwerpunktprüfung in der Kurier-, Express- und Paketbranche.
"Insgesamt 81 Kolleginnen und Kollegen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sowie der Kontrolleinheit Verkehrswege waren an der Maßnahme beteiligt und haben dabei alle Tätigkeiten der Branche geprüft, wie beispielsweise das Sammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-)-Sendungen aller Art." teilt der Pressesprecher des Hauptzollamts Magdeburg, André Schneevoigt, mit. "In 38 Fällen sind nun weitere Ermittlungen der FKS erforderlich. Allein in 17 Fällen stehen Verstöße gegen die Einhaltung der Zahlung des Mindestlohns im Raum." so Schneevoigt weiter.
Überprüft wurden unter anderem Unternehmen in Magdeburg, Halle (Saale) und Teutschenthal sowie in Eisleben, Sangerhausen und im Südharz. In Wittenberg wurde auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 2 eine Kontrollstelle in beide Fahrtrichtungen eingerichtet. Im nördlichen Sachsen-Anhalt wurden bei mobilen Kontrollen Beschäftigte von 21 Unternehmen geprüft.
An die durchgeführten Prüfungen schließen sich nun umfangreiche Nachermittlungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen werden und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden.
Hintergrundinformationen:
Seit dem 01. Januar 2026 gilt der allgemeine Mindestlohn von 13,90 Euro je Zeitstunde, weshalb der Schwerpunkt der Maßnahme auf der Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz lag. Im Rahmen ihrer Prüfungen in der Kurier-, Express- und Paketbranche stellt die FKS immer wieder fest, dass Personal falsch oder nicht bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet ist und Arbeitszeiten nicht oder nicht vollständig vergütet werden. So werden beispielsweise Überstunden sowie die Zeiten für die Beladung der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht entlohnt. Ebenfalls zu beobachten ist der Einsatz von Subunternehmen, unter anderem mit dem Ziel Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten bzw. zu veruntreuen und Steuern zu hinterziehen. Das eingesetzte Personal stammt oftmals aus EU-Mitgliedstaaten, zunehmend aber auch aus Drittstaaten.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.
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Hauptzollamt Magdeburg
Andre Schneevoigt
Telefon: 0391/5074-1206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








