Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 22.06.2026
Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 22.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI EBB: Glasfaserkabel herausgerissen
Obergurig (ost)
Am 19. Juni 2026 in Obergurig
Unbekannte Personen haben am 19. Juni 2026 auf einem Bahnviadukt in Obergurig an der stillgelegten Bahnlinie Bautzen - Wilthen etwa 30 Meter eines dort verlegten Fernmeldekabels einseitig durchtrennt, aus den Bodenverankerungen gerissen und über das Geländer geworfen. Ein Telekommunikationsunternehmen erlitt einen Schaden, dessen genaue Höhe noch nicht bekannt ist. Die Bundespolizei vermutet Vandalismus und ermittelt wegen Sachbeschädigung.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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BPOLI EBB: Unbelehrbare überqueren befahrenes Bahngleis
Demitz-Thumitz (ost)
Zugpassagiere am Bahnhof Demitz-Thumitz überqueren regelmäßig die Gleise.
Am 20. Juni 2026 um 22:05 Uhr wurde ein 15-jähriger Deutscher von der Bundespolizei erwischt, ebenso wie am 21. Juni 2026 um 21:55 Uhr zwei deutsche Männer im Alter von 18 und 21 Jahren. In allen drei Fällen wurde ein Bußgeld in Höhe von 35,00 Euro verhängt.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Alfred Klaner
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BPOLI EBB: Verbotenes Pfefferspray im Fahrzeug
Zittau (ost)
20.06.2026 | 00:30 Uhr | Zittau
Während einer Kontrolle eines tschechischen Autos am 20. Juni 2026 auf der B 178n in der Nähe von Zittau entdeckten Bundespolizisten um 00:30 Uhr ein nicht überprüftes Reizstoffsprühgerät.
Der 28-jährige tschechische Fahrer hatte das Spray, das unter das Waffengesetz fällt, griffbereit in einem Fach des Armaturenbrettes platziert.
Das Gerät wurde beschlagnahmt, eine Anzeige wurde erstellt und danach durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Ronny Probst
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BPOLI EBB: Ukrainer hält sich unerlaubt auf
Neugersdorf (ost)
21.06.2026 | 15:15 Uhr | Neugersdorf
Beamte der Bundespolizei führten am 21. Juni 2026 um 15:15 Uhr eine Kontrolle von zwei Fußgängern auf der Seifhennersdorfer Straße in Neugersdorf durch.
Bei einer der Personen handelte es sich um einen 31-jährigen Ukrainer, der zwar einen gültigen Reisepass vorzeigen konnte, jedoch kein erforderliches Visum oder Aufenthaltstitel für Deutschland besaß.
Aus diesem Grund wurde er zur Dienststelle gebracht, verzeigt und später freigelassen. Er muss sich in den kommenden Tagen bei der Ausländerbehörde in Görlitz melden.
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BPOLI EBB: Mann hat offenen Haftbefehl und fährt erneut ohne Fahrerlaubnis
Zittau (ost)
16.06.2026 | 10:45 Uhr | Zittau
Ein 57-jähriger Mann aus Rumänien kam am 16. Juni 2026 um 10:45 Uhr an der Friedensstraße in Zittau an, nachdem er aus Polen eingereist war, um sich kontrollieren zu lassen.
Während der Überprüfung seiner Identität stellten die Bundespolizisten fest, dass er im Jahr 2024 vom Amtsgericht Flensburg wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 20,00 Euro verurteilt wurde, die er noch nicht bezahlt hatte. Er beglich die Gesamtstrafe von 481,00 Euro vor Ort, um die Angelegenheit zu klären. Doch damit war es nicht getan.
Es stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine unanfechtbare Entscheidung zur Entziehung seiner Fahrerlaubnis vorlag, da er erneut ohne gültige Fahrerlaubnis ein Fahrzeug geführt hatte. Die Landespolizei übernahm die Bearbeitung dieses Vorfalls.
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BPOLI EBB: Mit Marihuana über die Grenze
Zittau (ost)
19.06.2026 | 15:30 Uhr | Zittau
Beamte der Bundes- und Landespolizei der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz haben am 19. Juni 2026 um 15:30 Uhr an der Grenze zur Chopinstraße in Zittau einen tschechischen Autofahrer aus Polen kontrolliert. Der 33-jährige Fahrer hatte sechs Marihuanablüten im Rucksack, die insgesamt 1,4 Gramm wogen. Obwohl der Besitz von Cannabis in Deutschland legal ist, ist der Import aus dem Ausland nicht gestattet. Die Blüten wurden beschlagnahmt und es wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz erstattet.
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BPOLI MD: 41-Jähriger beleidigt, bedroht und attackiert Bundespolizisten
Dessau-Roßlau (ost)
Am Nachmittag des 20. Juni 2026 kam es zu einem gewaltsamen Angriff auf Polizeibeamte am Bundespolizeirevier Dessau. Ein 41-jähriger Mann erschien zunächst am Eingang des Reviers und schlug lautstark gegen die Glastür. Da ihm der Zutritt verweigert wurde, ging er zum Haupteingang und forderte aggressiv die Rückgabe angeblich zurückbehaltener Gegenstände. Aufgrund seines Verhaltens war eine normale Kommunikation nicht möglich, daher versuchten die Beamten, seine Identität festzustellen. Dabei beleidigte er die Bundespolizisten mehrmals. Außerdem trug er zwei Bierflaschen bei sich und ignorierte wiederholt die Aufforderung, sie abzulegen. Als er eine Flasche bedrohlich hob, verhinderten die Beamten einen möglichen Angriff. Danach versuchte der Mann, sich der Festnahme zu entziehen. Bei der Identitätsfeststellung leistete der Deutsche erheblichen Widerstand. Er wehrte sich gegen die Maßnahmen, sodass er von mehreren Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Auch auf der Dienststelle setzte er sein aggressives Verhalten fort. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten fortlaufend, trat und spuckte nach ihnen und versuchte, sie zu beißen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere gefährliche Gegenstände, darunter Drogenutensilien, eine Schere, medizinisches Besteck sowie ein großes Gasfeuerzeug. Diese wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Aufgrund leichter Verletzungen bei der Festnahme wurden Rettungsdienst und Notarzt hinzugezogen. Eine medizinische Behandlung oder Einweisung ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Der Beschuldigte gab zudem an, vorher Alkohol und verschiedene Drogen konsumiert zu haben. Ein Bundespolizist erlitt leichte Verletzungen an der Hand durch einen Tritt. Gegen den bereits polizeibekannten Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen erhielt der Mann einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Dessau und wurde entlassen.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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BPOLI MD: Ladendiebstahl im Hauptbahnhof Halle (Saale) endet für 25-Jährigen mit Haft
Halle (Saale) (ost)
Am Samstag, dem 20. Juni 2026, gab die Sicherheitsabteilung der Deutschen Bahn um 20:00 Uhr der Bundespolizei Bescheid über einen Diebstahl in einem Geschäft im Hauptbahnhof Halle (Saale). Sofort machten sich Polizeikräfte auf den Weg zum Tatort. Vor Ort stellten die Bundespolizisten fest, dass der 25-jährige Verdächtige bereits am Nachmittag im selben Laden Getränkedosen gestohlen hatte. Im aktuellen Diebstahlsfall wird ihm der Diebstahl von Lebensmitteln vorgeworfen. Daher wurden gegen ihn Ermittlungen wegen Diebstahls geringwertiger Sachen eingeleitet. Bei der Aufnahme der Fakten wurden seine Personalien festgestellt und im Polizeiinformationssystem überprüft. Dabei wurde ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel entdeckt. Das Amtsgericht Melsungen verurteilte den Deutschen im Mai 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 30 Tagen. Weder zahlte der Gesuchte den geforderten Betrag, noch erschien er trotz vorheriger Vorladung zum Strafantritt. Daher erließ die Staatsanwaltschaft im Mai dieses Jahres den Haftbefehl. Er wurde zum nahegelegenen Bundespolizeirevier gebracht. Da er den Betrag zur Vermeidung der Haft nicht aufbringen konnte, wurde er nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen von der Bundespolizei inhaftiert. Dort begann er seine noch ausstehende 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Abschließend informierten die Einsatzkräfte die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Vollstreckung. Die Ermittlungen zu den beiden Diebstählen dauern an.
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