Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 26.01.2026
Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 26.01.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI MD: Auseinandersetzung im S-Bahnbereich - Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein
Halle (Saale) (ost)
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, gab die Notrufzentrale der Deutschen Bahn AG Leipzig um 16:53 Uhr der Bundespolizei in Halle (Saale) Bescheid über einen aktuellen Vorfall einer körperlichen Auseinandersetzung im Tunnelbahnhof Halle-Neustadt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden sofort zum Ort des Geschehens entsandt, wo sie einen 38-jährigen Reisenden aus Kamerun und einen 58-jährigen deutschen Zugbegleiter vorfanden und den Vorfall aufnahmen. Während der ersten Befragungen gaben sowohl beteiligte Zeugen als auch der Zugbegleiter an, dass der Reisende aufgefordert wurde, beim Betreten der S-Bahn einen gültigen Fahrschein vorzulegen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam und dennoch in den Zug einsteigen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Personen. Dabei erlitt der 38-Jährige eine Rippenprellung. Der Zugbegleiter wurde später durch einen Faustschlag ins Gesicht getroffen, fiel zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf. Er verlor kurzzeitig das Bewusstsein und zog sich Verletzungen am Kopf und im Gesicht zu. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden Rettungswagen zur Erstversorgung beider Beteiligter angefordert. Beide wurden zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch später wieder verlassen. Die Bundespolizei leitete von Amts wegen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch ein.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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BPOLI EBB: Gesuchter Dieb kauft sich frei
Neugersdorf (ost)
Im Zuge der verstärkten Grenzkontrollen führten Bundespolizisten am 26. Januar 2026 um 03:50 Uhr auf der S 148 bei Neugersdorf eine Kontrolle an einem tschechischen Auto durch.
Während der Überprüfung der Identität des 25-jährigen tschechischen Mitfahrers stellte sich heraus, dass er im Jahr 2021 vom Amtsgericht Zittau wegen eines besonders schweren Diebstahls zu einer Strafe von 150 Tagessätzen à 10,00 Euro verurteilt wurde, die er noch nicht beglichen hat.
Da der Mann das geforderte Geld nicht bei sich hatte, bot ihm der Fahrer des Fahrzeugs an, zur Bank zu fahren und es zu besorgen. Dies tat er dann auch und nachdem der Gesuchte die Gesamtstrafe in Höhe von 1.607,67 Euro vor Ort bezahlen konnte, durfte er seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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BPOLI EBB: Unerlaubte Einreisen unterbunden
Zittau (ost)
Bundespolizisten aus Ebersbach haben in den vergangenen Tagen mehrere unerlaubte Einreisen verhindert.
Am 23. Januar 2026 um 10:10 Uhr wurde ein 31-jähriger Ukrainer als Passagier eines Reisebusses auf der Friedensstraße in Zittau kontrolliert. Er identifizierte sich mit seinem gültigen ukrainischen Reisepass, in dem sich ein abgelaufener tschechischer Aufenthaltstitel befand. Da dieser nicht zur Einreise berechtigte, wurde der Mann angezeigt und nach Polen zurückgewiesen.
Zwei Bulgaren im Alter von 19 und 33 Jahren stellten sich am 24. Januar 2026 um 02:00 Uhr auf der B 178n bei Zittau zur Einreise vor. Sie wiesen sich mit ihren gültigen bulgarischen Reisepässen aus, aber bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizisten fest, dass den Männern ein Einreiseverbot für Deutschland auferlegt wurde. Zudem lag gegen den 19-Jährigen ein offener Haftbefehl des Amtsgerichts Berlin vor. Er wurde 2023 wegen Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt, von der noch 595 Tage abzusitzen waren. Er wurde inhaftiert, während der 33-Jährige nach Polen zurückgeschoben wurde.
Auch am 24. Januar 2026 um 09:10 Uhr versuchte ein 28-jähriger Ukrainer über die B 178n bei Zittau einzureisen. Da in seinem ukrainischen Reisepass kein Aufenthaltstitel vorhanden war und eine Überprüfung in Polen ergab, dass er sich nur dort aufhalten durfte, wurde er angezeigt und nach Polen zurückgewiesen.
Ein 47-jähriger Pole, der am 24. Januar 2026 um 15:30 Uhr von Bundespolizisten am Bahnhof Löbau kontrolliert wurde, nutzte nicht nur den Zug von Görlitz ohne gültigen Fahrschein, sondern hatte auch ein Einreiseverbot für Deutschland. Er wurde in beiden Fällen angezeigt und anschließend nach Polen abgeschoben.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Ronny Probst
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BPOLI EBB: Mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz aufgedeckt
Zittau / Bautzen (ost)
Letztes Wochenende deckten Bundespolizisten mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz auf.
Am 23. Januar 2026 um 00:05 Uhr reiste ein 28-jähriger Ukrainer auf der B 178n bei Zittau nach Deutschland ein. Seine Papiere waren in Ordnung, aber in der Mittelkonsole fanden die Beamten ein einsatzbereites Springmesser. Dies wurde beschlagnahmt und der junge Mann durfte seine Reise fortsetzen.
Am 25. Januar 2026 um 01:00 Uhr wurde auf dem Rastplatz Löbauer Wasser an der BAB 4 ein 27-jähriger Ukrainer kontrolliert. Er war auf dem Weg nach Deutschland und als er nach gefährlichen Gegenständen gefragt wurde, übergab er ein Reizstoffsprühgerät ohne gültiges Prüfzeichen. Auch dieses wurde beschlagnahmt und er durfte weiterfahren.
In Lückendorf erschien am 25. Januar 2026 um 13:30 Uhr ein 18-jähriger Tscheche zur Einreise. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Polizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz einen einsatzbereiten Teleskopschlagstock und einen Schlagring. Auch diese beiden Waffen wurden beschlagnahmt und er durfte nach Deutschland einreisen.
In allen Fällen wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
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Ronny Probst
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FW Dresden: Automatische Brandmeldeanlage meldet Brand bei Siemens Energy
Dresden (ost)
Wann? Am 26. Januar 2026, von 10:46 bis 12:30 Uhr.
Wo: Washingtonstraße, Mickten
Während Bauarbeiten in einem Lager des Unternehmens Siemens Energy in der Washingtonstraße im Dresdner Stadtteil Mickten entzündeten sich Reste von Kerosin. Mitarbeiter des Unternehmens versuchten zunächst, das Feuer zu löschen, aber es breitete sich weiter aus. Die Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache Übigau, die durch die automatische Brandmeldeanlage alarmiert wurden, trafen schnell am Einsatzort ein, da das betroffene Gebäude direkt gegenüber der Wache liegt. Bei der Erkundung stellten sie fest, dass Rauch auch in eine benachbarte Halle und mehrere Büros eingedrungen war. Der Brand wurde mit Wasser gelöscht. Anschließend musste der Rauch mit Ventilatoren aus den betroffenen Bereichen entfernt werden. Es gab keine Verletzten. Der Rettungsdienst untersuchte vorsorglich eine Person, die zuvor versucht hatte, das Feuer zu löschen und dabei Rauch eingeatmet hatte. Insgesamt waren etwa 40 Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau sowie des B-Dienstes und des U-Dienstes im Einsatz.
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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
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BPOLI KLT: 14-Jährige schlägt Zugbegleiterin ins Gesicht
Wildenfels (ost)
Am vergangenen Samstagnachmittag hat eine 14-jährige Person eine 61-jährige Zugbegleiterin der Erzgebirgsbahn am Haltepunkt Wiesenburg mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Geschädigte erlitt eine Gesichtsprellung mit einem Hämatom im Augenbereich und ist derzeit arbeitsunfähig.
Der Grund für den Vorfall war laut bisherigen Ermittlungen ein Fahrtausschluss der Beschuldigten durch die Bahnmitarbeiterin, weil das Mädchen zusammen mit einer gleichaltrigen Begleiterin ohne Ticket den Zug Richtung Zwickau benutzte. Beide sollen wegen dieses Vergehens bereits dem Bahnpersonal bekannt gewesen sein.
Als der Zug wieder in Gegenrichtung den Haltepunkt Wiesenburg erreichte, verweigerte die Zugbegleiterin den noch wartenden Mädchen den Zutritt, da beide erneut keinen Fahrschein vorweisen konnten. Daraufhin schlug sie der Beschuldigten mit der Faust, die durch den Ärmel ihres Anoraks verdeckt war, ins Gesicht.
Am gestrigen Sonntagabend konnten beide Beschuldigte durch den Hinweis eines Triebfahrzeugführers identifiziert werden, nachdem sie erneut in Zwickau in einen Zug der Erzgebirgsbahn gestiegen waren. Es handelt sich um deutsche Staatsangehörige, die in einer Kinder- und Jugendwohngruppe im Erzgebirgskreis betreut werden. Sie wurden vorübergehend festgenommen und nach Abschluss polizeilicher Erstmaßnahmen an die Einrichtung übergeben.
Die Bundespolizei führt Untersuchungen wegen Körperverletzung sowie Erschleichen von Leistungen durch.
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Eckhard Fiedler
Bundespolizeiinspektion Klingenthal
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BPOLI LUD: Unerlaubt eingereiste Mauretanier in EuroCity kontrolliert - Zugfahrt endet in Sachsen
Görlitz, Ludwigsdorf, Horka, Niesky, Weißwasser, Leipzig (ost)
Auf der neuen EC-Bahnstrecke Niesky-Weißwasser-Leipzig aus Polen wurden erneut unerlaubt eingereiste Personen von der Bundespolizei entdeckt.
Am Sonntag überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf im grenzüberschreitenden Zugverkehr zwischen Niesky und Weißwasser einen EuroCity-Zug. Dort trafen sie auf einen 22-jährigen und eine 24-jährige Staatsangehörige aus Mauritius.
Beide wiesen gültige Reisepässe vor. Allerdings stellte sich bei der Überprüfung der Aufenthaltsdauer heraus, dass sie sich bereits länger als sechs Monate im Schengen-Raum aufhielten - und somit ihren erlaubten Aufenthalt um mehr als drei Monate überschritten hatten.
Nach Befragung gaben sie an, in Polen zu arbeiten und dort einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragt zu haben. Eine spätere Überprüfung der Angaben ergab jedoch, dass dies nicht der Fall war.
Die Zugfahrt endete für die beiden Mauretanier in Sachsen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Die Einreise nach Deutschland wurde beiden Personen verweigert.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
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Mobil: 0175/9029421
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BPOLI MD: Erfolgreiche Öffentlichkeitsfahndung: Tatverdächtige namhaft gemacht
Halle (Saale) / Braunsbedra (ost)
Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg bat am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, die Öffentlichkeit um Mithilfe. Über eine Fahndung wurde nach einer Frau gesucht, die im Juni des letzten Jahres das Smartphone eines 37-jährigen Mannes unrechtmäßig gefunden und behalten hatte. Um die Identität der Verdächtigen zu klären, ordnete das Amtsgericht Halle (Saale) die Veröffentlichung von Fotos an, die entsprechend veröffentlicht wurden. Die Identität der bisher unbekannten Person konnte eindeutig festgestellt werden. Somit kann die Jugendliche nun für ihre Straftat zur Verantwortung gezogen werden. Die Bundespolizei bittet die Medien, die Fahndung nicht weiter zu verbreiten oder zu löschen.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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BPOLI MD: 30-Jähriger gesucht - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl
Magdeburg (ost)
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei um 14:57 Uhr am Hauptbahnhof Magdeburg eine Kontrolle an einem 30-jährigen Mann durch. Nach der Überprüfung seiner Identität im Polizeiinformationssystem wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft Hanau nach ihm per Haftbefehl suchte. Der polnische Staatsbürger wurde bereits im Oktober 2024 vom Amtsgericht Gelnhausen wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1600 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt. Da er untergetaucht war und weder die Geldstrafe bezahlte noch die Ersatzfreiheitsstrafe antrat, wurde der Haftbefehl im September 2025 von der Staatsanwaltschaft Hanau ausgestellt. Die Bundespolizisten informierten den Gesuchten darüber, nahmen ihn fest und brachten ihn zur Dienststelle am Hauptbahnhof Magdeburg. Da der Festgenommene den Betrag von 1600 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen für die nächsten 20 Tage in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Zusätzlich informierten die Beamten die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Festnahme.
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