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Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 27.04.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 27.04.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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27.04.2026 – 13:27

BPOLI DD: Ereignisreiches Wochenende in Dresden: Bundespolizei schreitet bei Körperverletzungen, Widerstand und Waffenverstoß ein

Dresden (ost)

Am vergangenen Wochenende wurden die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Dresden stark beansprucht. Neben mehreren gewaltsamen Vorfällen am Hauptbahnhof mussten die Beamten auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz am Bahnhof Neustadt eingreifen.

Am Freitagmorgen (24.04.2026) gegen 11:00 Uhr kam es zu einer Eskalation am Wiener Platz. Eine 15-jährige Tschechin und ein 22-jähriger Syrer belästigten eine Schulklasse, die dort auf Klassenfahrt wartete. Als die Gruppe versuchte, der Situation auszuweichen, verfolgte die 15-Jährige die Schüler und ihre Lehrerin. Unter fremdenfeindlichen Beschimpfungen ("Scheiß Deutsche") griff die Jugendliche mit einer Einkaufstüte einen Schüler und die Lehrerin an. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und übergab den Fall an die Landespolizei.

Am späten Samstagabend (25.04.2026) gegen 23:00 Uhr wurde eine 42-jährige Deutsche im Hauptbahnhof festgestellt, gegen die ein Hausverbot bestand. Die polizeibekannte Frau, die betrunken war, reagierte sofort verbal aggressiv. Als sie zur Wache gebracht werden sollte, leistete sie heftigen körperlichen Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt, blieb jedoch einsatzfähig. Die Frau muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs verantworten.

Am Sonntagnachmittag (26.04.2026) herrschte Aufregung am Bahnhof Dresden-Neustadt. Passanten meldeten einen Mann, der wütend eine Schusswaffe auf den Boden geworfen haben soll.

Die Bundespolizisten fanden vor Ort eine täuschend echte Spielzeugpistole (Anscheinswaffe). Der Besitzer, ein 30-jähriger Slowake, wurde in der Nähe festgenommen. Die Waffe wurde beschlagnahmt und gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen des Besitzes von Anscheinswaffen eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

27.04.2026 – 13:26

BPOLI L: Sexuelle Belästigung am Haltepunkt: Täter dank Kameraaufzeichnung geschnappt

Leipzig (ost)

Am Samstagmorgen ereignete sich am Bahnhof Markranstädt bei Leipzig ein sexueller Übergriff auf eine Frau. Beim Betreten des Zuges wurde die 24-jährige Deutsche von einem Mann sexuell belästigt. Es wird angenommen, dass der Täter die Frau im Genitalbereich berührt hat. Die Deutsche konnte den Angriff abwehren und sofort in eine S-Bahn flüchten. Der Täter blieb zunächst auf dem Bahnsteig stehen.

Nach der Ankunft am Hauptbahnhof Leipzig meldete die 24-jährige den Vorfall umgehend der Bundespolizei. Durch die Überprüfung der Videoaufzeichnungen am Bahnhof konnte ein Bild des Verdächtigen erstellt werden. Daraufhin begab sich die Bundespolizei sofort zum Tatort in Markranstädt. Die Beamten identifizierten kurz darauf eine Person am Bahnhof und kontrollierten den 34-jährigen Afghanen.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.

Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Videoaufzeichnungen im öffentlichen Raum. Durch den gezielten Einsatz von Kameras können Verdächtige schnell identifiziert werden.

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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Maria Petermann
Telefon: 0341-271497 109
E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

27.04.2026 – 12:17

BPOLI LUD: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf stellt Verstöße gegen das Waffengesetz fest

Ludwigsdorf, Görlitz (ost)

Letztes Wochenende, vom 24. bis 26. April 2026, stellte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Verstöße gegen das Waffengesetz fest, sowohl am Grenzübergang Ludwigsdorf als auch an der Stadtbrücke Görlitz, bei insgesamt sieben Personen.

Während der Kontrollen wurden folgende verbotene oder nicht erlaubte Gegenstände entdeckt:

1x Ausziehschlagstock

1x Elektroschockgerät (getarnt als Taschenlampe) 2x Pfeffersprays ohne PTB-Kennzeichnung und ohne Deklaration als Tierabwehrspray 2x Einhandmesser 4x Butterflymesser

Alle beschlagnahmten Gegenstände wurden gemäß den Bestimmungen des Waffengesetzes sichergestellt, und gegen die betroffenen Personen wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

27.04.2026 – 12:12

BPOLI LUD: BMW in Fahndung

Ludwigsdorf, Görlitz (ost)

Am Sonntagabend um etwa 17:00 Uhr haben Beamte der Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf an der Autobahn BAB 4 ein Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen aus Erfurt kontrolliert.

Bei der nachfolgenden Überprüfung in den Fahndungssystemen stellten die Polizisten fest, dass der BMW 318, der im Jahr 2022 zugelassen wurde, zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Hintergründe ergaben sich aus der Kontrolle des 53-jährigen Fahrers, einem polnischen Staatsbürger, der wegen Unterschlagung polizeilich bekannt ist.

Die Beamten fanden heraus, dass der Mann den BMW im Rahmen eines Autokaufs finanziert hatte, jedoch die vereinbarten Raten nicht bezahlt hatte. Daraufhin wurde gerichtlich die Herausgabe des Fahrzeugs angeordnet, der er nicht nachkam.

Der BMW wurde daraufhin beschlagnahmt. Dem Mann wurde erlaubt, zu Fuß weiterzureisen.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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27.04.2026 – 12:00

BPOLI MD: Zigarette bringt 35-Jährigen für 20 Tage in Haft

Stendal Hauptbahnhof (ost)

Am Samstag, dem 25. April 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei um 15:17 Uhr eine Kontrolle an einem rauchenden Mann im Hauptbahnhof Stendal durch. Die Überprüfung seiner Identität im polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Demnach wurde der deutsche Staatsbürger vom Amtsgericht Haldensleben Zweigstelle Wolmirstedt im April 2025 wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Verbindung mit Fahren ohne Haftpflichtversicherung zu einer Geldstrafe von 1600 Euro oder 40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Da der Gesuchte nicht auf die Ladung zur Strafantritt reagierte, wurde im Dezember 2025 der Haftbefehl ausgestellt. Dieser wurde ihm von den Bundespolizisten überbracht, die ihn festnahmen und in die Diensträume am Hauptbahnhof Stendal brachten. Aufgrund seiner Unfähigkeit, die geforderten 1600 Euro zu zahlen, wurde der 35-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen inhaftiert und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er die nächsten 20 Tage seine Strafe verbüßen wird. Die Bundespolizisten informierten die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Vollstreckung.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
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27.04.2026 – 12:00

BPOLI MD: 25-Jähriger per Haftbefehl gesucht - Freund zahlt haftabwendenden Betrag

Magdeburg Hauptbahnhof (ost)

Am Sonntag, dem 26. April 2026 um 22:15 Uhr patrouillierten Bundespolizeibeamte den Hauptbahnhof in Magdeburg in der Nähe der Bahnsteige 5 und 6. Dabei bemerkten sie einen Mann, der beim Anblick der Streife zunächst weglief und sich dann in der Nähe des Bahnhofs im Gras versteckte. Nach einer Nahbereichsfahndung wurde der Mann schließlich gefunden. Da eine eindeutige Identifizierung vor Ort nicht möglich war, wurde er zur Dienststelle am Hauptbahnhof in Magdeburg gebracht. Bei der Durchsuchung wurden Ausweisdokumente entdeckt, die nicht auf seinen Namen ausgestellt waren. Eine Überprüfung seiner Personalien mittels Fingerabdruckscan ergab, dass der 25-jährige Mann aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Mannheim gesucht wurde. Das Amtsgericht Mannheim hatte ihn im November 2024 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 600 Euro oder ursprünglich 60 Tagen Haft verurteilt. Da der Verurteilte jedoch nicht auffindbar war, wurde der Haftbefehl im März 2025 ausgestellt. Die Beamten informierten ihn über den Haftbefehl und nahmen ihn fest. Ein Freund des Mannes zahlte die Geldstrafe von 600 Euro sowie die Verfahrenskosten von 77,50 Euro, um ihn vor einer 30-tägigen Haftstrafe zu bewahren. Die Bundespolizei informierte die zuständige Behörde über die Festnahme und erstattete Strafanzeige wegen Unterschlagung und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Der 25-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen freigelassen.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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