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Sachsen-Anhalt: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 28.01.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 28.01.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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28.01.2026 – 14:44

BPOLI KLT: Falscher Polizist in einer S-Bahn? - Bundespolizei sucht Zeugen

Zwickau/Crimmitschau (ost)

Am gestrigen Dienstagabend hat sich eine bisher unbekannte männliche Person in einer S-Bahn auf der Strecke Zwickau - Halle als ziviler Polizist ausgegeben. Er ist mit der S5X, die um 18:45 Uhr am Zwickauer Hauptbahnhof abfuhr, bis Crimmitschau gefahren.

Während der Ticketkontrolle gab der Mann dem Zugbegleiter gegenüber an, dass er Polizeibeamter sei und Personenkontrollen im Zug durchführe. Dabei zeigte er einen offensichtlich gefälschten Polizeiausweis vor. Da er auch alleine unterwegs war und eine Jogginghose sowie Kopfhörer trug, gab es erhebliche Zweifel an seinen Angaben.

Die Bundespolizei hat daher Ermittlungen wegen des Verdachts der Amtsanmaßung aufgenommen und bittet Zeugen, die zur Aufklärung beitragen können.

Insbesondere werden Passagiere gebeten, sich zu melden, die von möglichen "Kontrollen" oder anderen vermeintlichen Amtshandlungen betroffen waren oder Angaben zur Identität der Person machen können.

Hinweise zu diesem Fall werden an die Bundespolizeiinspektion Klingenthal, Tel. 037467/2810, erbeten.

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Eckhard Fiedler
Bundespolizeiinspektion Klingenthal
Telefon: 037467-281105 Mobil: 0151/649 748 47
E-Mail: bpoli.klingenthal.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

28.01.2026 – 12:00

BPOLI MD: Alkoholisierter Fahrgast leistet Widerstand gegen Bundespolizisten

Dessau-Roßlau (ost)

Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, bat die Zugführerin im Regionalexpress von Berlin nach Dessau das Bundespolizeirevier um Hilfe. Ein Mann saß im Zug mit heruntergelassener Hose, nur in Unterhose gekleidet, und war nicht ansprechbar, als er geweckt wurde. Er weigerte sich auch, den Zug zu verlassen. Die Bundespolizei begab sich zum Bahnsteig sechs des Dessauer Hauptbahnhofs und traf dort auf die beschriebene Person. Der Mann reagierte weder auf Anweisungen noch auf Versuche, ihn aufzuwecken, und konnte nur durch Schmerzen dazu gebracht werden, zu reagieren. Die Kommunikation mit dem 32-jährigen Mann, der der Polizei bekannt war, war schwierig. Er konnte seine Hose nur mit Hilfe der Einsatzkräfte wieder hochziehen. Als er aus dem Zug geführt wurde, beleidigte und bedrohte der lettische Staatsangehörige das Zugpersonal, widersetzte sich den Bundespolizisten und versuchte, einen von ihnen zu schlagen. Daraufhin musste er in Handschellen zum Bundespolizeirevier Dessau gebracht und durchsucht werden. Nachdem sein Ausweis gefunden wurde, wurde der betrunkene Mann über die ihm vorgeworfenen Straftaten belehrt und von der Dienststelle entlassen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,7 Promille.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

28.01.2026 – 11:35

BPOLI LUD: Fahrzeug rast durch Grenzkontrolle: Haftbefehl, Drogen, Waffen und Bargeld sichergestellt

Görlitz, Ludwigsdorf, Bad Muskau, Weißwasser, Osnabrück, Aurich, Emden (ost)

In den frühen Morgenstunden ereignete sich am Grenzübergang Bad Muskau ein aufsehenerregender Einsatz der Polizei.

Um etwa 01:20 Uhr fuhr ein Peugeot mit belgischen Nummernschildern zur Einreisekontrolle der Bundespolizei und passierte diese mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizeibeamten, die nicht in Gefahr waren, nahmen sofort die Verfolgung auf und stoppten das Fahrzeug kurz darauf.

Im Auto saßen drei Männer polnischer Staatsangehörigkeit. Der Fahrer zeigte einen polnischen Führerschein vor und gab an, 21 Jahre alt zu sein. Die beiden Mitfahrer, 25 und 35 Jahre alt, identifizierten sich mit polnischen Ausweisen.

Bereits beim Blick in den Innenraum bemerkten die Beamten Gegenstände, die in Frischhaltefolie verpackt waren und einen auffälligen Geruch verbreiteten. Der Verdacht erhärtete sich, dass es sich um Marihuana handelte. Bei der Durchsuchung des Fahrers wurden weitere Drogen gefunden: In einer Pillendose befand sich mutmaßliches Crystal, außerdem wurde ein Grinder (typisches Drogenutensil) sichergestellt.

Bei der Durchsuchung des Beifahrers wurde ein Reizstoffsprühgerät ohne die erforderliche Kennzeichnung entdeckt.

Der dritte Insasse sorgte für weitere Verdachtsmomente: Schon vor der Durchsuchung war eine deutliche Ausbeulung im Hosenbund erkennbar. Bei ihm fanden die Beamten rund 12.000 Euro Bargeld sowie Aufbruchswerkzeug, das üblicherweise zum Aufbrechen von Fahrzeugen verwendet wird.

Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht die Person war, für die er sich ausgab. Es handelte sich tatsächlich um einen 24-jährigen Polen, der den Führerschein einer anderen Person benutzte. Die Überprüfung ergab drei Fahndungsnotierungen: Es lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Emden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor, ein weiterer Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück nach einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung für die Staatsanwaltschaft Emden.

Es wurde bekannt, dass der Fahrer in Polen keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem fiel ein Drogenschnelltest positiv aus.

Der Fahrer wurde an Beamte des Polizeireviers Weißwasser übergeben. Dort muss er sich unter anderem wegen Missbrauch von Ausweisdokumenten, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss sowie weiterer Verkehrsdelikte aufgrund der erheblich überhöhten Geschwindigkeit verantworten. Anschließend wird er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um eine offene Reststrafe von insgesamt etwa zehn Monaten zu verbüßen. Ein Teil dieser Strafe kann durch Zahlung einer Geldstrafe vermieden werden.

Auch der Mitfahrer mit dem Reizstoffsprühgerät wurde dem Polizeirevier übergeben. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Der dritte Insasse wurde an den Zoll übergeben. Dort laufen Ermittlungen zur Herkunft und Verwendungszweck der hohen Bargeldsumme. Ersten Prüfungen zufolge befinden sich unter dem Bargeld auch 2.300 EUR Falschgeld. Außerdem übernimmt der Zoll die weiteren Ermittlungen bezüglich der bei dem Fahrer gefundenen Drogen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Erstellung der Anzeigen werden die beiden Mitfahrer voraussichtlich auf freien Fuß gesetzt werden.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise

Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

28.01.2026 – 11:31

BPOLI C: Auseinandersetzung im Personentunnel - Bundespolizei schreitet ein

Chemnitz (ost)

Am gestrigen Abend gegen 21:00 Uhr informierte ein Sicherheitsmitarbeiter die Einsatzkräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Chemnitz über eine körperliche Auseinandersetzung im Personentunnel.

Eine Streife begab sich sofort zum Ort des Geschehens und trennte die Beteiligten. Zur weiteren polizeilichen Bearbeitung wurden der 20-jährige Türke und der 23-jährige Libyer zur Dienststelle gebracht. Der türkische Staatsbürger verhielt sich dabei äußerst aggressiv, beleidigte eine Beamtin mehrmals mit den Worten "Du Schlampe" und trat gegen eine Tür.

Bei der Auswertung der Videoaufnahmen stellten die Beamten fest, dass beide sich gegenseitig mehrmals schlugen und traten. Der türkische Staatsbürger trat sogar auf den bereits am Boden liegenden Libyer ein.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 20-Jährigen einen Wert von 1,6 Promille.

Der 23-jährige Libyer wurde aufgrund einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen beide wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Der 20-jährige Türke erhielt zudem eine Anzeige wegen Beleidigung.

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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Telefon: 0371 4615 108 oder 105
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

28.01.2026 – 09:30

BPOLD PIR: Feststellungen von unerlaubten Einreisen durch die Bundespolizeidirektion Pirna

Pirna (ost)

Die Bundespolizeidirektion Pirna veröffentlicht monatliche Berichte über unerlaubt eingereiste Personen von 2021 bis Dezember 2025. Diese Informationen sind in der beigefügten Pressemitteilung verfügbar.

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Bundespolizeidirektion Pirna
Pressestelle
Telefon: 03501 795-7021
E-Mail: presse.pirna@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

28.01.2026 – 08:00

HZA-MD: Drogentransport auf der A 2 endet nach Verfolgungsjagd mit TotalschadenHauptzollamt Magdeburg verhindert Schmuggel von Marihuana und Ecstasy

Magdeburg (ost)

Rund 1,1 kg Marihuana und 400 Gramm Ecstasy wurden durch Magdeburger Zöllnerinnen und Zöllner bei einer Kontrolle auf der Bundesautobahn 2 bei Magdeburg festgestellt. Die Insassen des Fahrzeugs lieferten sich eine Verfolgungsjagd mit Zoll und Polizei bis in den Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland Brandenburg. Dort verunfallte der PKW und erlitt einen Totalschaden.

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026 fiel den Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamts Magdeburg ein Fahrzeug mit amtlichen polnischen Kennzeichen auf. Der Volvo war mit zwei männlichen Personen besetzt und befand sich auf der BAB 2 bei Magdeburg in Fahrtrichtung Berlin.

"Als die Fahrzeuginsassen das Interesse der Zöllner am Fahrzeug bemerkten, versuchten sie sich der anstehenden Kontrolle mit enormer Geschwindigkeit und unter Missachtung einer Vielzahl von Verkehrsregeln zu entziehen. So nutzten sie beispielsweise die Auf- und Abfahrten der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung, ignorierten rote Ampeln und nutzten den Standstreifen zum Überholen. Die Autobahn wurde zum Teil verlassen und wieder befahren." teilt Sebastian Schultz, Pressesprecher des Hauptzollamts Magdeburg mit.

Während der Verfolgungsjagd warfen die Flüchtenden auf der Bundesstraße B 189 eine Stofftasche aus dem fahrenden Auto. Die Tasche blieb am Straßenrand liegen und wurde durch die Zollbeamten sichergestellt. Darin konnten rund 1,1 kg Marihuana und 400 Gramm Ecstasy-Pillen festgestellt werden.

"Trotz hinzugezogener Einsatzfahrzeuge des Zolls konnte der Volvo zunächst flüchten. Jedoch wurde zwischenzeitig die Landespolizei Brandenburg aufgrund der letzten bekannten Fahrtrichtung des Fahrzeugs über die Flüchtigen informiert. Diese konnten den PKW circa eine Stunde später abseits der Autobahn 9 im Landkreis Potsdam-Mittelmark feststellen. Jedoch entzogen sich die Schmuggler auch hier der Kontrolle und flüchteten mit zum Teil hoher Geschwindigkeit vor der Polizei." so Schultz weiter.

In der Nähe von Jüterborg im Landkreis Teltow-Fläming (Bundesland Brandenburg) endete die Fahrt der beiden Männer jedoch endgültig. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kollidierten sie mit einem Zugangstor zu einem Firmengelände. Das schwere Metalltor wurde dabei sogar aus seiner Verankerung gerissen und der PKW erlitt einen Totalschaden. Beide Männer wurden durch die Polizei vorläufig festgenommen. Der Fahrer wurde aufgrund seiner Verletzungen zur weiteren Behandlung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Neben den Verstößen im Straßenverkehr müssen sich die beiden polnischen Staatsangehörigen auch wegen des Verdachts des Bannbruchs aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis verantworten. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet und die Betäubungsmittel, mehrere Mobiltelefone sowie das genutzte Fahrzeug sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover übernommen. Beide Personen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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Hauptzollamt Magdeburg
Sebastian Schultz
Telefon: 0391 / 5074 - 1206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de
www.zoll.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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