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Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 05.01.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 05.01.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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05.01.2026 – 13:20

BPOLI L: Erst ohne Ticket unterwegs, dann Widerstand geleistet und letztendlich Dienstfahrzeug beschädigt

Leipzig (ost)

Am Freitagmorgen hat ein 43-jähriger Deutscher für mehrere polizeiliche Vorfälle gesorgt: Zuerst ist der Mann ohne Fahrschein im ICE gefahren, dann hat er sich geweigert, den Zug zur Feststellung seiner Identität zu verlassen. Später hat der Mann aus Bayern am Hauptbahnhof ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei beschädigt.

Am 02. Januar 2026 wurde die Bundespolizei um 07:40 Uhr alarmiert. Ein Reisender ist ohne Ticket im ICE von Erfurt nach Leipzig gefahren und hat sich geweigert, sich auszuweisen. Als die Beamten den Mann zur Klärung seiner Identität mit zur Dienststelle nehmen wollten, hat sich der 43-Jährige widersetzt und musste gefesselt zur Wache gebracht werden.

Gegen den Bayern wurden Strafverfahren wegen Schwarzfahrens und Widerstand gegen die Polizei eingeleitet. Kurz nach seiner Entlassung wurde gemeldet, dass ein Unbekannter ein Dienstfahrzeug beschädigt und die Frontscheibe eingeschlagen hat. Anhand der Überwachungsaufnahmen konnte die Tat ebenfalls dem 43-jährigen Bayern zugeordnet werden.

Auch hierzu wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Yvonne Manger
Telefon: 0341-271497 107
Mobil: 0173-2766341
E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

05.01.2026 – 12:36

BPOLI EBB: Gesuchter Rumäne kann Geldstrafe zahlen

Zittau (ost)

Am 4. Januar 2026 um etwa 13:30 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann aus Rumänien als Fahrer eines rumänischen Fahrzeugs auf der B 178n bei Zittau für eine Einreisekontrolle gestoppt.

Während der Überprüfung seiner Identität stellten die Beamten fest, dass der Mann vom Amtsgericht Nürnberg wegen Fahrerflucht zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 50,00 Euro verurteilt worden war.

Da er die Strafe noch nicht beglichen hatte, sollte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen antreten. Er war jedoch in der Lage, die geforderte Gesamtstrafe in Höhe von 1.077,50 Euro vor Ort zu zahlen und durfte daher seine Reise fortsetzen.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Ronny Probst
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

05.01.2026 – 12:35

BPOLI EBB: Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz blickt auf erfolgreiches Wochenende zurück

Löbau / Seifhennersdorf (ost)

Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz stellten am Wochenende mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und das Straßenverkehrsgesetz fest.

Am 4. Januar 2026 um 03:50 Uhr wurde in Seifhennersdorf ein 21-jähriger Tscheche als Fahrer eines tschechischen PKW kontrolliert. Bei der Überprüfung fanden die Beamten einen griffbereiten Schlagstock im Fach der Fahrertür und ein Klappmesser in seiner Hosentasche. Außerdem wurde in seiner Geldbörse ein Cliptütchen mit Betäubungsmitteln entdeckt. Diese Gegenstände wurden beschlagnahmt und er durfte seine Fahrt fortsetzen.

Zur gleichen Zeit um 22:35 Uhr wurde in Seifhennersdorf ein 19-jähriger deutscher Fußgänger kontrolliert und auch hier wurden die Polizisten fündig. In seiner Bauchtasche fanden sie ein Feuerzeug, in dem sich ein Röhrchen mit kristalliner Substanz verbarg. Auf Nachfrage bestätigte der junge Mann, dass es sich um Amphetamine handelte. Diese wurden beschlagnahmt und der Mann wurde entlassen.

Am 5. Januar 2026 um 02:40 Uhr wurde in Löbau ein deutscher PKW kontrolliert. Der 21-jährige deutsche Fahrer hatte ca. 8 Gramm Crystal, zwei Tabletten, 0,5 Gramm Cannabis und 130,00 Euro in kleiner Stückelung in einer Tasche dabei. Doch das war nicht alles. Bei genauerer Untersuchung fanden die Polizisten einen verbotenen Böller der Kategorie F 4 und ein freiwilliger Drogenschnelltest war positiv, was darauf hindeutete, dass er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln fuhr. Die Drogen, das Geld und der Böller wurden beschlagnahmt und dem 21-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt.

In allen Fällen wurden Anzeigen erstattet und die Landespolizei hat die weitere Bearbeitung übernommen.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Ronny Probst
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
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05.01.2026 – 12:00

BPOLI MD: Jugendliche zünden Feuerwerkskörper von Brücke auf Zugstrecke

Coswig (Anhalt) (ost)

Am Abend des Sonntags, dem 4. Januar 2026, gab der Lokführer einer Regionalbahn während der Fahrt von Dessau-Roßlau nach Lutherstadt Wittenberg um 21:35 Uhr an, dass sein Zug während des Überquerens der Brücke an der Geschwister-Scholl-Straße in Coswig (Anhalt) direkt von Feuerwerkskörpern getroffen wurde. Sofort verlegten die Einsatzkräfte der Bundespolizei in Dessau zum Ort des Geschehens. Auf der Brücke trafen die Beamten zwei 15-jährige Jugendliche an. Beide gaben zu, dort pyrotechnische Artikel entzündet und geworfen zu haben. Ein weiterer beteiligter Jugendlicher war bei der Ankunft des Streifendienstes nicht mehr anwesend. Die Identitäten der Beteiligten wurden überprüft. Bei einem der Jugendlichen wurden zusätzliche Feuerwerkskörper und Drogenutensilien gefunden und beschlagnahmt. Beide festgestellten Deutschen wurden anschließend ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei leitete unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Sprengstoffverordnung ein.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
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X: @bpol_pir

05.01.2026 – 12:00

BPOLI MD: 45-Jähriger per Haftbefehl gesucht: Gefängnis und erneute Anzeige

Weißenfels (ost)

Am Sonntag, dem 4. Januar 2026 um 11:30 Uhr, führte eine Patrouille der Bundespolizei in einem Regionalzug von Halle/Saale nach Weißenfels eine Kontrolle bei einem Mann durch. Nach Überprüfung seiner Identität im Polizeiinformationssystem stellte sich heraus, dass der Deutsche von der Staatsanwaltschaft Magdeburg per Haftbefehl gesucht wird. Das Amtsgericht Magdeburg verurteilte ihn im März 2025 wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 1620 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen. Da er nicht zum Strafantritt erschien, erließ die Staatsanwaltschaft Magdeburg im Dezember 2025 den besagten Haftbefehl. Diesen überbrachten die Beamten dem Gesuchten und nahmen ihn fest. Beim Halt am Bahnhof Großkorbetha wurde er mit einem Dienstfahrzeug zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Halle/Saale gebracht. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden außerdem Betäubungsmittel entdeckt und beschlagnahmt. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er nach Abschluss der nötigen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Dort wird er die nächsten 45 Tage verbringen. Die Einsatzkräfte informierten die ausstellende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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