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Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 05.03.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 05.03.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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05.03.2026 – 19:52

FW Dresden: Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus - einige Wohnungen nicht mehr bewohnbar

Dresden (ost)

Wann? Am 5. März 2026, von 17:18 bis 19:45 Uhr

Wo: Vetschauer Straße, Reick

Ein Feuer brach aus unbekannten Gründen in einer Wohnung im obersten Stock eines Plattenbaus aus. Schon auf dem Weg dorthin war eine große schwarze Rauchsäule zu sehen.

Die örtliche Feuerwehr schickte sofort eine Truppe unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude. Gleichzeitig verließen weitere Bewohner vorsorglich das Haus. Zusammen mit den nachrückenden Kräften der Berufsfeuerwehr gelang es den Einsatzkräften, Zugang zur betroffenen Wohnung zu verschaffen und das Feuer schnell mit einem Strahlrohr zu löschen. Es befanden sich keine Personen oder Tiere in der Wohnung.

Aufgrund des starken Rauchs wurde zunächst angenommen, dass das Feuer bereits auf den Dachbereich übergegriffen hatte. Eine Kontrolle mit zwei Drehleitern brachte jedoch schnell Entwarnung: Es handelte sich nur um Rauchniederschlag, das Feuer hatte sich nicht ausgebreitet. Ein Bewohner der betroffenen Wohnung hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht und Rauch eingeatmet. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt.

Während des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann einen Kreislaufzusammenbruch. Er wurde vom Rettungswagenpersonal medizinisch versorgt, konnte aber seinen Dienst danach fortsetzen.

Aufgrund der Brandschäden und des Löschwassers sind neben der Brandwohnung auch darunterliegende Wohnungen derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei organisiert derzeit eine alternative Unterkunft für die betroffenen Mieter. Die Polizei hat außerdem die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Während der Einsatzmaßnahmen mussten die Vetschauer Straße und die Hülssestraße zeitweise voll gesperrt werden. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswache Leuben, der B- und U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz im Einsatz.

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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr

05.03.2026 – 12:16

BPOLI LUD: Unerlaubte Einreise mit Rückflug ins Heimatland beendet

Görlitz, BAB4, Ludwigsdorf (ost)

Am Mittwoch haben Beamte der Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf während der Einreisekontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung einen Verstoß gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen festgestellt. Der 26-jährige türkische Beifahrer konnte sich nur mit einem türkischen Reisepass ausweisen, der auf ihn ausgestellt war. In diesem Dokument befand sich auch ein bereits abgelaufenes polnisches Visum. Ein anderes Dokument zur Legitimierung des Aufenthalts und der Einreise konnte der türkische Staatsbürger nicht vorlegen. Im Zuge weiterer polizeilicher Maßnahmen bestätigte sich der Verdacht, dass der Mann weder die erforderlichen Dokumente für die Einreise noch für den Aufenthalt in Deutschland hatte. Daher lag der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts vor. Gegen den türkischen Staatsbürger wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Da er außerdem versucht hatte, sich mit einem gefälschten Antrag für einen Aufenthaltstitel der Republik Polen auszuweisen, wurde eine 2-jährige Wiedereinreisesperre für die Bundesrepublik Deutschland verhängt. Um den Aufenthalt des Mannes in Deutschland endgültig zu beenden, wurde noch am selben Tag die Zurückweisung in sein Heimatland über den Flughafen Berlin durchgeführt.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Öffentlichkeitsarbeit
Nadin Naumburger
Telefon: 0 35 81 - 3626-6111
Mobil:
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

05.03.2026 – 12:00

BPOLI MD: Mitten in der Nacht - 49-Jähriger im abgestellten Zug angetroffen

Halberstadt (ost)

Am Mittwoch, dem 4. März 2026, rief ein aufmerksamer Angestellter eines Sicherheitsunternehmens um 01:06 Uhr den Notruf an. Er hörte Geräusche in der Nähe eines Firmengeländes in Halberstadt und vermutete, dass sich eine oder mehrere Personen in den abgestellten Zügen aufhielten. Die alarmierte Landespolizei traf kurz darauf am Ort des Geschehens ein. Dort konnten sie einen 49-jährigen Mann in einem Zug entdecken, der sich neben einem aufgebrochenen Fahrkartenautomaten versteckt hatte. Auf dem Boden und den Sitzgelegenheiten in unmittelbarer Nähe lagen mehrere Geldkassetten verstreut. Das Bargeld befand sich noch in den Behältern. Ein weiterer Zug in der Nähe hatte ebenfalls einen aufgebrochenen Automaten. Die Kassetten darin waren jedoch nicht mehr vor Ort. Der Deutsche führte verschiedene Werkzeuge zum Aufbrechen mit sich. Beamte der Bundespolizei dokumentierten den Vorfall, sicherten Spuren und beschlagnahmten das Werkzeug des Mannes sowie alle anderen Beweismittel. Es wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs gegen den Mann eingeleitet. Die Untersuchungen laufen, um festzustellen, ob der Mann auch für die Aufbrüche der Fahrkartenautomaten verantwortlich ist. Der Schaden wird derzeit auf 40.000 Euro geschätzt.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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