Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 11.06.2026
Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 11.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI BHL: Bekämpfung der Schleusungskriminalität
Berggießhübel (ost)
Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden/ Zweigstelle Pirna eine Untersuchung wegen des Verdachts des organisierten und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern durch. Die Ermittlungen richten sich gegen eine 34-jährige Staatsbürgerin aus Vietnam. Sie wird verdächtigt, zwischen dem 30.10.2024 und 10.01.2025 in 23 Fällen visumpflichtige Drittstaatsangehörige eingeschleust zu haben. Ein Durchsuchungsbeschluss wurde in Berlin vollstreckt.
Während der Durchsuchung wurden zwei unerlaubt aufhältige vietnamesische Staatsangehörige festgenommen und der Landespolizei Berlin übergeben. Darüber hinaus konnten Personaldokumente, Kontoauszüge und verschiedene Unterlagen sichergestellt werden.
Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel und der Staatsanwaltschaft Dresden sind noch im Gange und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
BPOLI MD: Fünf Tatverdächtige nach Graffiti-Aktion bei Niederndodeleben gestellt
Niederndodeleben (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 11. Juni 2026, wurden von Einsatzkräften der Bundespolizei in der Nähe von Niederndodeleben fünf Verdächtige wegen Graffiti festgenommen. Während eines Überwachungsfluges erkannte die Besatzung eines Bundespolizeihubschraubers mehrere Personen, die eine Autobahnbrücke über einer Bahnstrecke großflächig besprühten. Nach einem schnellen Informationsaustausch zwischen Bundes- und Landespolizei wurden zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Bei den folgenden Fahndungsmaßnahmen wurden fünf deutsche Verdächtige im Alter von 17 bis 29 Jahren in der Nähe des Tatortes entdeckt und vorläufig festgenommen. Die Täter hatten ein etwa 180 Quadratmeter großes Graffiti mit der Aufschrift "1965" auf der Brücke angebracht. Während der Festnahmen stellten die Einsatzkräfte Farbrückstände an den Händen und der Kleidung der Verdächtigen fest. Außerdem wurden verschiedene Sprüh- und Malutensilien sowie ein Auto und zwei Fahrräder, die der Gruppe zugeordnet werden konnten, am Tatort gefunden.
Zur Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und zur Gefahrenabwehr musste die unmittelbar angrenzende Bahnstrecke vorübergehend geschlossen werden. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr waren erheblich. Insgesamt 37 Züge hatten Verspätungen von insgesamt 4.638 Minuten. Die schnelle Identifizierung der Verdächtigen ist vor allem auf die enge Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landespolizei zurückzuführen. Durch den koordinierten Einsatz der beteiligten Kräfte und die Luftunterstützung konnten die fünf mutmaßlichen Täter während der Fahndungsmaßnahmen gefasst werden. Die Bundespolizei übernahm auch die erkennungsdienstliche Behandlung der Festgenommenen im Rahmen der Amtshilfe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen freigelassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung dauern an.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
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X: @bpol_pir
BPOLI L: Bundes- und Landespolizei decken gemeinsam mutmaßlichen Drogenhandel auf - Fahndungserfolg am Leipziger Hauptbahnhof
Hauptbahnhof Leipzig (ost)
Am Nachmittag des Mittwochs überprüften Einsatzkräfte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Bahnhof Zentrum (GEG BaZe) und der Bundespolizeiinspektion Leipzig während eines gemeinsamen Fahndungstages am Hauptbahnhof Leipzig einen 14-jährigen Jugendlichen. Während der Kontrolle entdeckten die Beamten in einer mitgeführten Sporttasche insgesamt 195 Ecstasytabletten sowie 200 Euro Bargeld. Aufgrund der Gesamtumstände bestand der Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig ordnete ein Bereitschaftsrichter noch am selben Tag die Durchsuchung mehrerer Wohnanschriften an. Die Maßnahmen wurden unter anderem mit Hilfe von Rauschgiftspürhunden durchgeführt. Dabei wurden weitere vermutliche Betäubungsmittel von den Einsatzkräften sichergestellt. Darunter befanden sich etwa 40 Gramm Haschisch sowie mehrere Cliptütchen mit verdächtigen Substanzen (vermutlich Methamphetamin und Ecstasy). Außerdem wurden weiteres Bargeld und 19 sogenannte "Dum Bum" Knallkörper gefunden und beschlagnahmt. Diese sind in Deutschland nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge werden von der Kriminalpolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig durchgeführt. Es wird auch geprüft, ob Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz vorliegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige seinen Erziehungsberechtigten übergeben.
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Bundespolizeiinspektion Leipzig
Dirk Eidam
Telefon: 0341 271497-108
E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de
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BPOLI MD: 27-Jähriger ohne Zugticket wird mit zwei Haftbefehlen gesucht
Halle (Saale) (ost)
Am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, wurde ein männlicher Individuum dabei erwischt, wie er ohne gültiges Zugticket einen Intercity-Express von Berlin nach Halle (Saale) benutzte. Um 10:16 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle (Saale) ein, als der Zug einfuhr, und nahm den Verdächtigen mit, um seine Identität zweifelsfrei festzustellen. Bei der Überprüfung seiner Daten im polizeilichen Informationssystem wurden zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Freiburg entdeckt. Im Oktober 2022 wurde der gambische Staatsbürger vom Amtsgericht Titisee-Neustadt wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 700 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen verurteilt. Weder zahlte der 27-Jährige den Betrag noch trat er die Haft an, woraufhin im August 2023 der Haftbefehl erlassen wurde. Ein weiterer folgte bald darauf aufgrund seiner Verurteilung wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 350 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 35 Tagen. Da er die insgesamt 1050 Euro nicht zahlen konnte, wurde er nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen inhaftiert und begann seine 105-tägige Haftstrafe. Die Einsatzkräfte informierten abschließend die Behörde über die Vollstreckung der Haftbefehle und erstatteten Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








