Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 12.02.2026
Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 12.02.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI EBB: Mit Marihuana über die Grenze
Seifhennersdorf (ost)
11.02.2026 | 13:35 Uhr | Seifhennersdorf
Beamte der Bundes- und Landespolizei stoppten am 11. Februar 2026 in Seifhennersdorf einen 38-jährigen Mann aus der Ukraine. Zu diesem Zeitpunkt war er mit seinem Audi A3 über die Zollstraße aus Varnsdorf in Tschechien eingereist und hatte vier Marihuanablüten im Gepäck, die er zuvor in Tschechien erworben hatte. Obwohl der Besitz kleiner Mengen von Cannabisprodukten im Inland erlaubt ist, ist der Import aus dem Ausland streng verboten. Eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz wurde erstattet und die Blüten wurden konfisziert.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
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BPOLI EBB: Pfefferspray und Schlagstock beschlagnahmt
Zittau (ost)
11. Februar 2026 | 07:20 Uhr + 10:10 Uhr | Zittau
Am Morgen des 11. Februar 2026 wurden in Zittau zwei Autofahrer von der Bundespolizei gestoppt, weil sie verbotene Gegenstände bei sich hatten. Die Autofahrer waren aus Polen über den Grenzübergang in der Friedensstraße eingereist.
Ein 45-jähriger Pole hatte um 07:20 Uhr ein ungeprüftes Pfefferspray griffbereit unter dem Lenkrad liegen, das aufgrund seiner unbekannten Wirkweise unter das Waffengesetz fällt. Ein 47 Jahre alter Tscheche wurde um 10:10 Uhr mit einem Teleskopschlagstock erwischt, der im Türfach griffbereit war.
In beiden Fällen mussten Anzeigen erstellt werden.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
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BPOLI MD: 35-Jährige entwendet Salben und Kosmetik
Halle (Saale) (ost)
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, hat eine 35-jährige Frau um 17:00 Uhr Produkte in einem Laden im Hauptbahnhof Halle (Saale) gestohlen und versucht, den Laden ohne Bezahlung zu verlassen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv hat den Diebstahl bemerkt und die Frau angesprochen. Das Bundespolizeirevier Halle wurde informiert und Beamte sind sofort zum Ort des Geschehens geeilt. Während der Aufnahme des Sachverhalts wurde die Verdächtige gefragt, ob sie gefährliche oder verbotene Gegenstände bei sich habe. Daraufhin hat die Deutsche angegeben, dass sie von ihrem Freund einen Gegenstand erhalten hat, von dem sie nicht weiß, ob es sich um ein Messer handelt. Nach der Untersuchung durch die Einsatzkräfte handelt es sich um ein sogenanntes Faustmesser. Dieses befand sich im unteren Teil ihrer Handtasche. Die gestohlenen Salben und Kosmetika im Wert von 13 Euro blieben im Laden und das gefundene Messer wurde entsprechend sichergestellt. Die Frau wird wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch und das Waffengesetz angezeigt.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
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BPOLI C: Jubiläums-Heimspiel der Himmelblauen - Hinweise der Bundespolizei zu möglichen Einschränkungen
Chemnitz (ost)
Zum Auftakt der Rückrunde empfängt der Chemnitzer FC den Spitzenreiter 1. FC Lokomotive Leipzig zum großen Jubiläumsspiel "60 Jahre FCK & CFC". Das Spiel beginnt am Sonntag, den 15. Februar 2026, um 16 Uhr im eins-Stadion an der Gellertstraße.
Bei diesem besonderen Event werden 10.000 Zuschauer erwartet. Viele Fans beider Mannschaften werden mit der Bahn an- und abreisen.
Deswegen wird es zwischen 13:00 und 15:30 Uhr sowie zwischen 18:00 und 20:30 Uhr zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen am Hauptbahnhof Chemnitz sowie auf den Zügen von und nach Leipzig und den umliegenden Strecken kommen. Es kann zu Kapazitätsengpässen in den Zügen kommen - bitte beachten Sie unbedingt die Informationen im Fahrplan der DB AG und planen Sie gegebenenfalls eine frühere oder spätere Reisezeit ein.
Viele Beamte der Bundespolizei sind im Einsatz, um die friedliche An- und Abreise der Fußballfans zu überwachen und mögliche Gefahren abzuwehren.
Die Bundespolizei bittet alle betroffenen Bahnreisenden um Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.
Wir appellieren an die Fans beider Teams, sich für Fairness und gegen Gewalt einzusetzen und wünschen allen Besuchern einen angenehmen Fußballnachmittag.
Wir freuen uns auf ein spannendes Jubiläumsspiel und auf ein respektvolles Miteinander im und außerhalb des Stadions.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Telefon: 0371 4615 105
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
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BPOLI DD: Kinder im Gleis lösen Polizeieinsatz aus
Dresden (ost)
Am Nachmittag des 11.02.2026 verursachten zwei neunjährige Kinder einen großen Polizeieinsatz auf der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Freital-Potschappel und Freital-Deuben. Um 17:00 Uhr ging bei der Bundespolizei die Meldung über Personen im Gleisbereich ein, die zuvor von einem aufmerksamen Lokführer über die Notfallleitstelle gemeldet worden war. Aufgrund der unmittelbaren Lebensgefahr wurde die betroffene Strecke sofort für den gesamten Zugverkehr gesperrt.
An der Einsatzstelle nahmen die Einsatzkräfte Kontakt zum Lokführer auf. Bei der nachfolgenden Suche entdeckten die Bundespolizisten die beiden neunjährigen Jungen, die sich zu dieser Zeit immer noch im gefährlichen Bereich der Gleise befanden. Die Beamten brachten die Kinder sofort in Sicherheit und informierten die Erziehungsberechtigten, an die die beiden Jungen später wohlbehalten übergeben wurden.
Der Vorfall führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Zugverkehr: Insgesamt gab es bei acht Zügen Verspätungen von insgesamt 143 Minuten, außerdem gab es zwei Teilausfälle. Erst nach Abschluss des Polizeieinsatzes konnte die Strecke wieder für den regulären Verkehr freigegeben werden.
Sicherheitshinweise der Bundespolizei:
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei Dresden eindringlich vor den lebensgefährlichen Gefahren auf Bahnanlagen und betont, dass das Betreten der Gleise für Unbefugte strengstens verboten ist. Da sich Züge, insbesondere elektrisch betriebene, fast geräuschlos annähern und je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden, bleibt bei ihrer hohen Geschwindigkeit kaum Zeit zum Reagieren; für eine Strecke von 100 Metern benötigen sie oft nur zwei Sekunden. Aufgrund des enormen Gewichts haben Züge außerdem einen sehr langen Bremsweg, was eine rechtzeitige Kollision vermeidung meist unmöglich macht.
Neben der Gefahr durch den Schienenverkehr stellt auch die Oberleitung mit einer Spannung von 15.000 Volt eine tödliche Gefahr dar, wobei bereits die bloße Annäherung ohne direkten Kontakt zu einem lebensgefährlichen Stromschlag führen kann. Werden Hindernisse auf die Schienen gelegt, gefährdet dies nicht nur den Verursacher, sondern auch Dritte: Fahrgäste können durch plötzliche Schnellbremsungen verletzt werden, Züge können im schlimmsten Fall entgleisen oder Gegenstände mit hoher Geschwindigkeit wie Geschosse weggeschleudert werden.
Neben dem Risiko schwerer Verletzungen oder Todesfälle drohen den Verantwortlichen neben strafrechtlichen Ermittlungen auch erhebliche zivilrechtliche Schadensersatzforderungen.
Weitere Informationen finden Eltern, Kinder und Jugendliche auf der Homepage der Bundespolizei unter dem Link:
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
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BPOLI LUD: Sieben Personen am Grenzübergang Ludwigsdorf gestoppt
Görlitz, Ludwigsdorf, BAB4 (ost)
Am Mittwoch, dem 11.02.2026, hat die Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf insgesamt sieben unerlaubte Einreisen festgestellt, was Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz darstellt.
Bei sechs Individuen - fünf aus der Ukraine und einer aus Mazedonien - konnten die Beamten keine erforderlichen Aufenthaltstitel für die Einreise finden. Ukrainische Staatsbürger dürfen zwar bis zu 90 Tage visafrei in den Schengen-Raum einreisen, jedoch ist ein Visum oder Aufenthaltstitel erforderlich, wenn diese Aufenthaltsdauer überschritten wird. Die Personen konnten lediglich nachweisen, dass sie sich legal in Polen, Frankreich oder Norwegen aufhalten dürfen, jedoch nicht, dass sie zur Weiterreise in andere Schengen-Staaten berechtigt sind. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.
Ein 29-jähriger belarussischer Staatsbürger präsentierte neben seinem Reisepass ein ungarisches Touristenvisum zur Kontrolle. Da der Mann als Berufsfahrer in einem Kleintransporter unterwegs war, fragten die Beamten ihn nach dem Zweck seiner Reise und der Herkunft des Visums.
Während der Befragung gab der 29-Jährige an, dass er als Fahrer für ein kirgisches Unternehmen arbeitet. Er konnte jedoch keine klaren Informationen zum Visum selbst geben und erklärte lediglich, dass sein Chef das Visum für seine Tätigkeit besorgt habe. Ein touristischer Reisezweck war somit nicht ersichtlich.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen der Nutzung eines erschlichenen Visums sowie wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt ein. Das Visum wurde vor Ort annulliert und für ungültig erklärt.
Sowohl dem Belarussen als auch den sechs anderen Personen wurde daraufhin die Einreise nach Deutschland verweigert. Alle wurden nach Polen zurückgeschickt.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
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BPOLI LUD: Bundespolizei stellt gefährliches Waffenarsenal bei Kontrolle in Hagenwerder sicher
Görlitz, Ludwigsdorf, Hagenwerder (ost)
Am Mittwochabend haben Bundespolizeibeamte gegen 20:30 Uhr an der Grenze Hagenwerder einen polnischen PKW kontrolliert. Schon zu Beginn der Kontrolle fiel den Einsatzkräften etwas auf: Hinter dem Fahrersitz fanden sie einen sofort einsatzbereiten Schlagstock (Tonfa). Der Besitz ist zwar legal, aber das Führen des Schlagstocks ist verboten.
Die Beamten setzten die Kontrolle mit erhöhter Aufmerksamkeit fort - mit Erfolg. In der Mittelkonsole fanden sie ebenfalls einen sofort einsatzbereiten Steinschleuder (Zwille). Auch hier ist der reine Besitz grundsätzlich erlaubt. Der 42-jährige Fahrer hatte jedoch mehrere Edelstahlmuttern in seiner Hosentasche, die sofort als Geschosse verwendet werden konnten. Aufgrund des zu vermutenden unsachgemäßen und nicht sportlichen Gebrauchs war auch das Führen der Zwille als illegal anzusehen.
Der Verdacht eines nicht sportlichen und damit unsachgemäßen Gebrauchs erhärtete sich weiter: Im weiteren Verlauf der Durchsuchung fanden die Beamten einen Schlagring in der Jackentasche sowie einen weiteren Schlagring, der als Gürtelschnalle getarnt war. Außerdem entdeckten sie ein nicht zugelassenes Pfefferspray. Alle drei Gegenstände gelten als verbotene Waffen gemäß dem Waffengesetz.
Der 42-jährige Pole verweigerte jede Aussage auf Nachfrage nach dem Grund für das Mitführen der gefährlichen Gegenstände.
Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen fünffachen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Sicherstellung aller Gegenstände und der erkennungsdienstlichen Behandlung, einschließlich der Abnahme von Fingerabdrücken, durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
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HZA-MD: Der Schmuggler lässt das Schmuggeln nichtHauptzollamt Magdeburg verhindert Zigarettenschmuggel auf der A 2
Magdeburg (ost)
Magdeburger Zöllnerinnen und Zöllner vereitelten den Schmuggel von mehr als 51 Tausend Zigaretten auf der Bundesautobahn 2 und verhinderten somit einen Steuerschaden in Höhe von rund 10.600 Euro. Der Täter ist nicht zum ersten Mal beim Zoll auffällig geworden.
Bereits am 30. Januar 2026 erwies sich die Bundesautobahn 2 erneut als beliebte Schmuggelroute. An diesem Tag unterzogen Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamts Magdeburg einen PKW mit polnischen Kennzeichen bei Magdeburg in Fahrtrichtung Hannover einer Kontrolle.
"Die Kolleginnen und Kollegen der KEV konnten bei ihrer Kontrolle im Fahrzeug insgesamt 51.120 Zigaretten feststellen. Diese waren zum Teil mit polnischen Steuerzeichen oder ohne jegliche Steuerzeichen versehen. Anhand der Indizien ist von gefälschten Waren auszugehen." teilt Sebastian Schultz, Pressesprecher des Hauptzollamts Magdeburg mit.
Wie sich im Verlauf der Kontrolle herausstellte, ist der Täter nicht zum ersten Mal beim Zoll auffällig geworden.
"Durch einen Datenabgleich konnten die Beamten feststellen, dass der Fahrer bereits vor rund zwei Jahren schon einmal ins Visier der Zöllner geraten ist. Auch damals schmuggelte der polnische Staatsangehörige Zigaretten aus Polen nach Deutschland." so Schultz weiter.
Gegen den Täter wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover übernommen. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 10.600 Euro.
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Hauptzollamt Magdeburg
Sebastian Schultz
Telefon: 0391 / 5074 - 1206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








