Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 22.05.2026
Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 22.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI LUD: Festnahme auf frischer Tat: U-Haft gegen Buntmetalldiebe angeordnet
Ludwigsdorf, Görlitz, Niesky (ost)
Am gestrigen Donnerstagmorgen informierte die Bundespolizei über eine Störung des Signals auf der Bahnstrecke Görlitz-Cottbus im Bereich Charlottenhof. Erste Erkenntnisse deuteten auf einen Diebstahl von Kabeln oder Buntmetall hin.
Die eingesetzten Streifen konnten den Tatort schnell lokalisieren, wo Unbekannte versucht hatten, Signalkabel aus den Kabelschächten der Deutschen Bahn zu stehlen.
In der Nähe des Tatorts entdeckten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug mit einem Görlitzer Kennzeichen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Im Zuge der anschließenden Suche konnten zwei Verdächtige identifiziert werden.
Die Fahndung wurde durch einen Polizeihubschrauber und einen Hundeführer der sächsischen Landespolizei unterstützt.
Durch die enge und schnelle Zusammenarbeit mit der sächsischen Landespolizei wurde bekannt, dass es bereits am Morgen in Görlitz zu einem versuchten Buntmetalldiebstahl gekommen war. Die Beschreibung der Täter durch Zeugen stimmte mit dem Aussehen der festgenommenen Personen überein.
Es handelte sich um einen 25-jährigen und einen 29-jährigen polnischen Staatsbürger.
Später erlitt eine der Personen einen Kreislaufstillstand. Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe und übergaben die Person an den alarmierten Rettungsdienst. Ein Arzt bestätigte später im Krankenhaus die Gewahrsamsfähigkeit, woraufhin die Person zur Dienststelle gebracht wurde.
Die Bundespolizei leitete gegen beide Polen ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls ein. Die Ermittlungen ergaben, dass die Personen mit einem nicht versicherten Fahrzeug zum Tatort gefahren waren und die Kennzeichen gefälscht hatten. Daraufhin wurden die Anschuldigungen um Urkundenfälschung und Fahren ohne gültigen Versicherungsschutz erweitert.
Aufgrund der Ermittlungen wurde für beide Beschuldigten Untersuchungshaft beantragt, die vom Amtsgericht Görlitz heute bestätigt wurde.
Der gesamte Sachverhalt ist nun Gegenstand ausführlicher Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und des Polizeireviers Görlitz.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
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BPOLI DD: Erfolgreiche Vollstreckung von zwei Haftbefehlen und Sicherstellung einer Anscheinswaffe
Dresden (ost)
Am Donnerstag, dem 21.05.2026, gegen 16:30 Uhr führten Bundespolizeibeamte im Eurocity von Prag nach Dresden eine Kontrolle bei einem 27-jährigen russischen Staatsbürger durch. Die Überprüfung der Identität ergab, dass der Mann aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls gesucht wurde.
Aufgrund der sechsmonatigen Freiheitsstrafe, die nicht durch eine Geldstrafe abgewendet werden konnte, wurde der Gesuchte festgenommen. Noch am selben Abend wurde er in das Gefängnis in Dresden gebracht.
Gegen 19:00 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dresden über einen Vorfall informiert. Eine Zeugin berichtete, dass ein Mann auf dem Wiener Platz mit einer scheinbaren Schreckschusswaffe herumhantierte, während er von einer Gruppe Jugendlicher umgeben war.
Als die Bundespolizisten auftauchten, versuchte die Gruppe, sich der Kontrolle zu entziehen. Nach einer kurzen Verfolgung konnten drei Beteiligte, darunter ein 18-jähriger syrischer Staatsbürger, gestellt werden. Drei weitere flüchtige Personen wurden von der sächsischen Landespolizei gestoppt.
Obwohl die Durchsuchung der Personen zunächst nichts ergab, wurde bei einer Suche in der Nähe Erfolg verzeichnet: Beamte der Bundespolizeiinspektion Dresden fanden eine schwarze, zerlegte Spielzeugpistole, die in einem Blumenkasten abgelegt worden war. Der Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an die sächsische Landespolizei übergeben.
Spät in der Nacht, gegen 23:40 Uhr, vollstreckten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dresden einen weiteren Haftbefehl. Bei der Überprüfung eines 35-jährigen ungarischen Staatsbürgers stellten sie eine Ausschreibung des Amtsgerichts Leipzig wegen Diebstahls fest.
Der Mann war verpflichtet, eine Geldstrafe von 900 Euro zu zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen zu verbüßen. Da er den geforderten Geldbetrag vor Ort bezahlen konnte, wurde der Ungar nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
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BPOLI MD: Mann ohne Fahrschein wirft Steine gegen den Zug und begibt sich ins Gleis
Dessau-Roßlau, Coswig (Anhalt) (ost)
Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, hat ein Zugbegleiter um 12:16 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg vom Bahnhof Dessau aus informiert, dass eine männliche Person am Haltepunkt Klieken auf der Strecke von Coswig nach Dessau Steine auf den ihm zugeteilten Zug geworfen und beschädigt hat. Zuvor wurde der Mann wegen fehlenden Tickets aus der Regionalbahn ausgeschlossen und sollte den Zug verlassen. Daraufhin trat er gegen den Fahrkartenautomaten, stieg aus, nahm mehrere Schottersteine und beschädigte damit drei Scheiben des Zuges. Danach verließ er den Haltepunkt Klieken zu Fuß, während der Zug in Richtung Dessau weiterfuhr. Der Zug wurde zur Schadensaufnahme gebracht.
Um 16:03 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn eine Person in der Nähe von Coswig im Gleisbereich. Ein Güterzug musste daraufhin eine Notbremsung durchführen. Die Strecke wurde vorübergehend gesperrt. Eine alarmierte Streife des Bundespolizeireviers Dessau fuhr mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens, konnte jedoch keine Person finden. Anhand einer Beschreibung sahen die Einsatzkräfte jedoch kurz darauf auf der nahegelegenen Straße einen jungen Mann, auf den die Beschreibung passte. Die Identität des syrischen Staatsbürgers wurde zweifelsfrei durch das Fingerabdrucksystem festgestellt. Im Rahmen der strafprozessualen Maßnahmen wurde zudem festgestellt, dass es sich um ein und dieselbe Person handelte, die am Mittag und Nachmittag involviert war.
Dementsprechend wurde gegen den 24-jährigen Verursacher des Vorfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung sowie ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Leistungsbetrugs und Sachbeschädigung eingeleitet. Aufgrund der Gleissperrung gab es insgesamt 61 Minuten Verspätung bei 3 Zügen. Die Höhe des Sachschadens muss derzeit noch ermittelt werden.
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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








