Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Sachsen-Anhalt: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 23.09.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 23.09.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

Karte für diesen Artikel

23.09.2026 – 12:14

BPOLI DD: Festnahmen nach Widerstand, körperlichen Angriffen und Gegenstandssicherstellungen

Dresden (ost)

Schon am Montagabend (21.09.2026) um etwa 20:45 Uhr sahen DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter einen 47-jährigen tschechischen Bürger, der unerlaubt die Schienen am Hauptbahnhof Dresden überquerte. Als Bundespolizisten den Mann kontrollieren wollten, rannte er plötzlich auf sie zu und versuchte, sie umzustoßen. Bei der weiteren Untersuchung fanden die Beamten einen scharfen metallischen Gegenstand (ungefähr 14 cm lang). Während seines Angriffs versuchte der 47-Jährige, den metallischen Gegenstand aus seiner Tasche zu ziehen, was jedoch fehlschlug. Der 47-Jährige wird nun wegen eines tätlichen Angriffs untersucht. Die Deutsche Bahn verhängte zudem ein Hausverbot gegen ihn und wies ihn aus dem Bahnhof.

Am Dienstagabend (22.09.2026) gegen 18:40 Uhr sollte ein 45-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung kontrolliert werden. Der Mann weigerte sich jedoch entschieden, seine Ausweisdokumente herauszugeben. Er versuchte, der Kontrolle zu entkommen, griff die Einsatzkräfte an und warf einen Beutel mit Glasflaschen auf den Boden. Auch bei den folgenden Maßnahmen leistete er erheblichen Widerstand. Der Grund für sein Verhalten wurde schnell klar: Gegen den Mann lag eine Ausschreibung zur Sicherstellung seines Personalausweises vor.

Kurz darauf, gegen 19:20 Uhr, wurde der Bundespolizei eine Körperverletzung am Eingang des Dresdner Hauptbahnhofs gemeldet. Ein 46-jähriger deutscher Staatsbürger hatte einem 38-jährigen rumänischen Staatsbürger mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf den Beschuldigten, das Opfer und zwei Zeugen. Da das Opfer eine Platzwunde an der linken Stirn erlitt, wurde ein Rettungswagen gerufen. Beide Männer waren stark betrunken. Gegen den 46-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

23.09.2026 – 12:00

BPOLI MD: 49-Jähriger verhält sich unflätig und begeht Vielzahl an Verstößen

Magdeburg (ost)

Am Dienstag, den 22. September 2026 hat ein Triebfahrzeugführer um 04:10 Uhr die Bundespolizei darüber informiert, dass sich eine männliche Person am Hauptbahnhof Magdeburg aufhält. Nach den ersten Erkenntnissen hat der Mann die Bahngleise von Bahnsteig 6 zu 7 unbefugt überquert, Schottersteine aus dem Gleisbett genommen und gegen einen Regionalexpress getreten. Der Triebfahrzeugführer hatte den Eindruck, dass der Mann die Steine auf den Zug werfen wollte. Er wurde aufgefordert, sein Vorhaben zu stoppen, was er tat. Danach beleidigte er den Triebfahrzeugführer mit beleidigenden Worten. Die Bundespolizei wurde informiert, identifizierte den 49-Jährigen anhand der Beschreibung, kontrollierte ihn und leitete strafrechtliche Maßnahmen ein. Weniger als fünf Stunden später wurde auf den Überwachungskameras festgehalten, wie derselbe Mann seine Hose auf einem Bahnsteig herunterzog, erneut die Bahngleise betrat und überquerte. Danach stieg er in einen Zug, kam kurz darauf wieder heraus, zog erneut seine Hose herunter, manipulierte sein Geschlechtsteil und warf eine kleine Glasflasche gegen die Bahn. Die Beamten fanden den Verdächtigen im Personentunnel des Hauptbahnhofs Magdeburg und brachten ihn in die Räumlichkeiten der Bundespolizei. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Einsatzkräfte mehrmals mit beleidigenden Worten. Im Gewahrsam zeigte er zweimal den verbotenen Hitlergruß, entkleidete sich mehrmals, wurde aggressiv und urinierte in die Zelle.

Gegen den 49-Jährigen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch, das Ordnungswidrigkeitengesetz und die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung erstattet. Außerdem erhielt er ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Magdeburg für zwei Jahre.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

23.09.2026 – 12:00

BPOLI MD: Zeugenaufruf der Bundespolizei

Magdeburg (ost)

Am Montagabend des 21. September 2026 bat eine Frau am Hauptbahnhof Magdeburg eine Streife der Bundespolizei um Hilfe. Vorher war die 27-jährige Frau mit ihrer einjährigen Tochter im Intercity 2233 von Hamburg nach Magdeburg unterwegs. Sie saßen im dritten Waggon, im unteren Teil des Zuges. Kurz vor der geplanten Ankunft in Magdeburg stand die deutsche Frau von ihrem Sitz auf, nahm ihre Tochter auf den Arm und ging mit ihr und dem Kinderwagen in Richtung Ausgang. Ein Mann suchte Blickkontakt zum Kind, sprach es an und machte Kusshandbewegungen in seine Richtung. Die Mutter fühlte sich unwohl mit der Situation und dem aufdringlichen Verhalten des Mannes. Sie drehte sich und ihre Tochter von ihm weg. Kurz bevor die Zugtüren geöffnet wurden, berührte der Mann den Kopf des Kindes gegen den Willen der Mutter und versuchte, das Mädchen zu küssen. Die Mutter reagierte sofort, schob die Hand des Mannes weg und drehte sich von ihm weg. Als die Türen sich öffneten, stieg die schockierte Mutter aus und sprach die Streife auf dem Bahnsteig an. Die Bundespolizisten identifizierten den 49-jährigen Verdächtigen und kontrollierten ihn. Gegen den türkischen Staatsbürger wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg bittet um Mithilfe der Bevölkerung: Wer hat am Montag, den 21. September 2026 um 18:55 Uhr den Vorfall im IC 2233 auf der Fahrt von Hamburg nach Magdeburg Hauptbahnhof beobachtet und kann weitere Informationen geben? Hinweise werden bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), der kostenlosen Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Zusätzliche Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de übermittelt werden.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

23.09.2026 – 12:00

BPOLI MD: Gesuchter klingelt bei der Bundespolizei

Magdeburg (ost)

Am Dienstag, dem 22. September 2026, erschien ein Mann im Alter von 40 Jahren um 13:00 Uhr bei der Bundespolizei in Magdeburg und gab an, dass er gesucht werde. Die Beamten der Bundespolizei reagierten sofort und überprüften die Identität des Mannes im Polizeiinformationssystem. Tatsächlich gab es zwei Haftbefehle gegen den deutschen Mann. Im Februar 2025 wurde er vom Amtsgericht Magdeburg wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 600 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Neun Monate später erfolgte eine weitere Verurteilung durch dasselbe Gericht aufgrund eines weiteren Diebstahls. Die Strafe belief sich auf 1.800 Euro Geldstrafe oder 45 Tage Haft. Bisher hat der Mann weder die Geldstrafen bezahlt noch die Haftstrafen angetreten. Daher wurden im August dieses Jahres die Haftbefehle von der Staatsanwaltschaft Magdeburg erlassen. Der Gesuchte konnte die Summe von 2.340 Euro, um die Haft zu vermeiden, nicht bezahlen und wurde nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen inhaftiert, um seine 63-tägige Haftstrafe anzutreten. Die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, wurde über die Vollstreckung informiert.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24