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Sachsen: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 15.05.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 15.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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15.05.2026 – 11:47

BPOLI DD: Zeugenaufruf - Baustellenteile von Brücke auf Gleise in Stauchitz geworfen

Dresden (ost)

Nach einem Vorfall mit hohem Risiko auf der Bahnstrecke Chemnitz - Elsterwerda bittet die Bundespolizeiinspektion Dresden dringend um Zeugenhinweise.

Am Abend des 14.05.2026 warfen Unbekannte in der Ortschaft Stauchitz in der Nähe einer Brücke mehrere Gegenstände auf die Gleise. Es handelte sich um einen Fahrbahnteiler, eine Leitbake und eine schwere TL-Fußplatte, die zuvor auf der Brücke positioniert waren.

Um 21:20 Uhr bemerkte ein Lokführer eines vorbeifahrenden Zuges die Hindernisse und informierte die Bundespolizeiinspektion Dresden. Die Strecke wurde sofort gesperrt. Ein Mitarbeiter der DB InfraGO AG beseitigte die Gegenstände von den Gleisen. Die Bundespolizei-Einsatzkräfte übernahmen die Untersuchungen vor Ort. Danach wurde die Strecke wieder für den Zugverkehr freigegeben.

Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Bitte um Zeugenhinweise!

Hinweise werden von der Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 81 50 20 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

15.05.2026 – 11:05

BPOLI C: Fahndungserfolge bei der Bundespolizeiinspektion Chemnitz

Chemnitz / Reitzenhain (ost)

Während der wiedereingeführten Grenzkontrollen wurde am 12. Mai 2026 um 18:00 Uhr am Grenzübergang in Reitzenhain ein 47-jähriger bulgarischer Bürger bei der Einreise nach Deutschland mit seinem Lieferwagen festgenommen, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn wegen Steuerhinterziehung vorlag. Der Bulgare musste eine Geldstrafe von 527,50 Euro zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen antreten. Nach Zahlung der Geldstrafe konnte der 47-jährige seine Reise ins Bundesgebiet fortsetzen.

Am 13. Mai 2026 um 14:00 Uhr wurde auch ein 38-jähriger tschechischer Staatsbürger am Grenzübergang in Reitzenhain kontrolliert, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls vorlag. Der 38-jährige konnte seiner Verhaftung nicht entkommen, da er die 95 Tagessätze á 15 Euro und eine Gebühr in Höhe von 794,09 Euro, also insgesamt 2.219,09 Euro, nicht bezahlen konnte. Der tschechische Staatsbürger wurde am späten Nachmittag in die JVA Zwickau gebracht, um seine Strafe anzutreten.

Am 14. Mai 2026 um 14:45 Uhr wurde auf dem Hauptbahnhof ein 26-jähriger Deutscher von den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Chemnitz kontrolliert, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls vorlag. Der Deutsche war unentschuldigt bei der festgesetzten Hauptverhandlung nicht erschienen.

Insgesamt wurden im Zeitraum vom 12. bis 14. Mai 2026 17 Fahndungstreffer bei der BPOLI Chemnitz festgestellt.

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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Pressesprecherin
BPOLI Chemnitz
Telefon: 0371 4615-109
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

15.05.2026 – 07:48

BPOLI LUD: Bedrohungslage mit Messer in Regionalbahn auf der Strecke Cottbus-Görlitz

Ludwigsdorf, Görlitz, Cottbus, Schleife (ost)

Am Donnerstagvormittag, an Christi Himmelfahrt, ereignete sich auf der Zugstrecke Cottbus-Görlitz ein Vorfall, der zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Bedrohungssituation führte. Gegen 10:40 Uhr wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass in der ODEG-Regionalbahn 65 ein Mann ohne gültigen Fahrschein entdeckt worden war, der angeblich die Zugbegleiterin mit einem Messer bedroht hatte.

Unverzüglich wurden Streifen der Bundes- und Landespolizei nach Schleife entsandt, wo der Zug zum Stillstand kam. Die zuerst eintreffenden Beamten der Landespolizei sicherten die Situation vor Ort und eine Person. Zu diesem Zeitpunkt gab es laut den Einsatzkräften keine unmittelbare Bedrohung mehr.

Nachdem die zuständigen Bundespolizisten eintrafen, wurden die Zugbegleiterin und die Mitreisenden befragt. Berichten zufolge betrat ein 22-jähriger polnischer Staatsbürger in Schleife den Zug. Er gab später an, dass er nach Hagenwerder und dann nach Polen reisen wollte. Als die Zugbegleiterin ihn nach einem Fahrschein fragte, soll der Mann ohne ein Wort zu sagen ein Küchenmesser gezogen und es vor sich sitzend gehalten haben. Die Zugbegleiterin erkannte die Gefahr, entfernte sich sofort und alarmierte die Polizei. Das Messer wurde zunächst nicht mehr bei der Person gefunden. Bei der Zuordnung von mehreren Gepäckstücken fanden die Beamten später in einem Koffer des Mannes ein Messer, das der Beschreibung der Zugbegleiterin entsprach.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. In seiner Vernehmung erklärte er, dass er lediglich etwas essen wollte. Er konnte nicht verstehen, warum die Zugbegleiterin die Situation als Bedrohung empfand. Einen Fahrschein konnte er nicht vorweisen; er behauptete, ihn bereits zerstört zu haben.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Bereitschaftsstaatsanwalt wurde der Mann aus der Haft entlassen.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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