Bei der Kontrolle eines Reisenden aus Nigeria wurde ein Elefantenstoßzahn beschlagnahmt. Nur zwei Tage zuvor wurde ein Nashornhorn in einer Luftfrachtsendung entdeckt.
Schmuggel von Elfenbein und Nashornhorn am Flughafen Leipzig/Halle

Dresden (ost)
Während der Kontrolle eines Reisenden aus Nigeria am Flughafen Leipzig/Halle am 2. März 2026 beschlagnahmte der Zoll einen mit Schnitzereien verzierten Stoßzahn eines afrikanischen Elefanten. Beim Eintreffen wurden die Gepäckstücke des in Deutschland lebenden Nigerianers einer Röntgenkontrolle unterzogen, bei der ein ca. 30 cm langes Horn auf dem Röntgenbild sichtbar wurde. Die nachfolgende Inspektion des Koffers bestätigte die Vermutung des Zöllners, dass es sich bei diesem Horn um Elfenbein handeln könnte. Ein Experte des Zoos Leipzig bestätigte inzwischen, dass es sich um einen Elefantenstoßzahn handelt.
Nur zwei Tage zuvor, am 28. Februar 2026, konnten Zöllner bei der Überprüfung einer Luftfrachtsendung am Flughafen Leipzig den Schmuggel eines rund 2.400 Gramm schweren Nashornstücks verhindern. Dieses befand sich inmitten eines mit Geschirr gefüllten Pakets aus Frankreich.
Zusätzliche Informationen:
Der Zoll überwacht mit seinen Kontrollen die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrbestimmungen im Warenverkehr mit Drittländern. Geschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die ohne die erforderlichen Dokumente ein-, durch- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen transportiert werden. Die meisten Verstöße werden von Urlaubern begangen, die Erzeugnisse oder Teile von geschützten Tier- und Pflanzenarten aus Unwissenheit oder fehlendem Unrechtsbewusstsein als Souvenirs mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.zoll.de oder www.artenschutz-online.de.
Quelle: Presseportal








