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Schönebeck: 26-Jährige verletzt Sicherheitsmitarbeiter im Zug

Eine Reisende ohne Ticket verletzte einen Sicherheitsmitarbeiter während einer Fahrausweiskontrolle im Regionalexpress von Magdeburg nach Schönebeck.

Foto: unsplash

Schönebeck (Elbe) (ost)

Am Montagmorgen, dem 16. März 2026, ereignete sich in einem Regionalzug auf der Route von Magdeburg nach Schönebeck ein Vorfall, bei dem die Bundespolizei eingreifen musste. Eine Passagierin wird verdächtigt, während einer Ticketkontrolle einen Zugmitarbeiter verletzt zu haben. Es wird angenommen, dass die Verdächtige den Zug ohne gültiges Ticket benutzte. Während der Kontrolle zeigte sie aggressives Verhalten gegenüber dem Zugbegleiter. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn griff ein, um die Situation zu beruhigen und stellte sich zwischen die Beteiligten. Anschließend gestikulierte die 26-jährige Frau mit einem geschlossenen Insulinstift und traf den Sicherheitsmitarbeiter am linken Auge. Dieser klagte über Schmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die Bundespolizei wurde vom Zugpersonal informiert und fuhr sofort zum Bahnhof Schönebeck-Bad Salzelmen, wo der Zug bereits gestoppt hatte. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte neben den Beteiligten auch ein Rettungsteam an. Die beschuldigte Nigerianerin hatte kurzzeitig das Bewusstsein verloren, aber laut dem Rettungsdienst bestand kein medizinischer Notfall. Die Frau ohne Ticket wurde identifiziert und gab bei der ersten Befragung zu, ohne Fahrschein gereist zu sein. Sie machte keine weiteren Angaben zum Vorfall. Der benutzte Insulinstift wurde als mögliches Beweismittel sichergestellt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten vor Ort freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon endeten 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 424 Fällen registriert, was 0,48% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 73.973 Fälle, was 83,34% ausmacht. Innerorts gab es 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Die Anzahl der Getöteten betrug 90, Schwerverletzte 1.822 und Leichtverletzte 13.443.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 88.757
Unfälle mit Personenschaden 12.316
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.044
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 424
Übrige Sachschadensunfälle 73.973
Ortslage – innerorts 10.077
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 4.238
Ortslage – auf Autobahnen 1.040
Getötete 90
Schwerverletzte 1.822
Leichtverletzte 13.443

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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