Ein 26-Jähriger leistete erheblichen Widerstand und griff die Beamten körperlich an, nachdem er ohne gültigen Fahrschein kontrolliert wurde.
Schönebeck: Aggressiver Vorfall in S-Bahn Kontrolle

Magdeburg (ost)
Am Abend des 5. Februar 2026, um 23:10 Uhr, ereignete sich im Hauptbahnhof Magdeburg ein Vorfall, bei dem die Bundespolizei wegen einer stark alkoholisierten Gruppe von Personen in einer S-Bahn auf der Strecke von Schönebeck Bad Salzelmen nach Magdeburg eingriff. Nach einem Hinweis auf vier betrunkene Personen im Zug, von denen zwei keinen gültigen Fahrschein hatten, überprüften Einsatzkräfte den Zug, als er am Bahnsteig 4 ankam. Ein Mann wurde aufgefordert, den Zug zu verlassen, was er zunächst ohne Widerstand tat. Auf dem Bahnsteig jedoch verhielt sich der 26-Jährige zunehmend aggressiv. Er weigerte sich, seine Identität preiszugeben, schrie die Bundespolizisten an und griff eine mitgeführte Bodycam an. Daraufhin kam es zu massiven verbalen Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den Einsatzkräften. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der Deutsche zur Sicherheit der Beamten gefesselt. Trotzdem leistete er erheblichen Widerstand, versuchte sich loszureißen und griff die Beamten körperlich an. Während des Transports zur Dienststelle versuchte er sogar, einem Beamten ein Bein zu stellen. Auch in den Diensträumen setzte er sein aggressives Verhalten fort. Bei seiner Durchsuchung leistete er erheblichen Widerstand und trat mehrmals um sich, wobei ein Beamter leicht am Bein verletzt wurde. Um weitere Tritte zu verhindern, wurden dem Angreifer Fußfesseln angelegt. Nach Feststellung seiner Identität stellte sich heraus, dass der 26-Jährige als vermisst gemeldet war und eine Festnahme angeordnet war. Im Gewahrsamsbereich schlug er seinen Kopf gegen die Zellenwand und -tür, wobei er sich leicht verletzte. Der Rettungsdienst wurde alarmiert und bot dem Verletzten medizinische Hilfe an, die er jedoch ablehnte. Anschließend wurde der Beschuldigte an die Polizeiinspektion Magdeburg übergeben, die die weitere Festnahme übernahm. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen Schwarzfahrens, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung ein.
Quelle: Presseportal








