53-Jähriger stürzt alkoholisiert ins Gleisbett. Einsatzkräfte versorgen Verletzten, Gleise gesperrt, Lokführer erleidet Schock. Einsatz führt zu Zugausfällen und Verspätungen.
Schwerer Bahnunfall in Dresden Hauptbahnhof

Dresden (ost)
Am Abend des Mittwochs (24.06.2026) ereignete sich gegen 19:00 Uhr am Hauptbahnhof Dresden ein schwerer Zugunfall.
Ein 53-jähriger Deutscher verlor offenbar unter dem Einfluss von Alkohol das Gleichgewicht und fiel ohne äußere Einwirkung auf das Gleisbett. Obwohl er versuchte, sich im letzten Moment an den Bahnsteigrand zu drücken, wurde er von einer einfahrenden S-Bahn der Linie S1 erfasst und eingeklemmt.
Rettungskräfte der Bundespolizei, der DB Sicherheit und Ersthelfer kümmerten sich um den Mann, während die Gleise gesperrt waren. Die Feuerwehr befreite den Verletzten. Er wurde mit schweren, lebensbedrohlichen Verletzungen am Oberarm in ein Krankenhaus gebracht. Der Lokführer erlitt einen Schock und erhielt psychologische Betreuung.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beweissicherung vor Ort wurde der Bahnsteig um 20:10 Uhr wieder freigegeben.
Der Vorfall führte zu erheblichen Beeinträchtigungen: 17 Züge fielen komplett aus, außerdem gab es 18 Teilausfälle im Nahverkehr. Insgesamt summierten sich die Verspätungen im Nah- und Fernverkehr auf über 160 Minuten.
Quelle: Presseportal








