Eine betrunkene Frau ohne Zugticket belästigte Mitreisende, verletzte den Zugbegleiter und wurde von Bundeswehrangehörigen festgehalten. Sie wurde mit 2,82 Promille festgenommen und in eine medizinische Einrichtung gebracht.
Stendal: 46-Jährige ohne Zugticket mit 2,82 Promille und strafbarem Verhalten

Stendal (ost)
Am Freitag, dem 28. August 2026, gab die Notrufzentrale der Deutschen Bahn Berlin um 14:45 Uhr der Bundespolizeiinspektion Magdeburg Bescheid über eine Frau in einem Intercity-Express von Amsterdam nach Berlin. Sie konnte kein gültiges Zugticket vorzeigen und war stark betrunken, während sie andere Passagiere belästigte. Der Zugbegleiter versuchte, ihr Verhalten zu stoppen, aber sie verletzte ihn leicht, indem sie ihn kniff und kratzte. Um ein Fahrverbot der Deutschen Bahn durchzusetzen, wurde der Zug zum Hauptbahnhof Stendal umgeleitet. Zwei Bundeswehrsoldaten, die im Zug unterwegs waren, halfen dem Zugbegleiter, die Frau festzuhalten. Währenddessen wurden die Soldaten mehrmals von der 46-jährigen Frau bedroht und andere Passagiere beleidigt. In Stendal angekommen, schrie sie, schlug gegen die Zugtür und lief sofort auf den Bahnsteig, als sich die Tür öffnete. Die Bundespolizisten stellten die Frau und legten ihr Handschellen an. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,82 Promille. Ein Rettungswagen, der bereits von der Notrufzentrale der Bahn informiert worden war, brachte sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes in eine medizinische Einrichtung. Die Einsatzkräfte leiteten unter anderem ein Ermittlungsverfahren gegen sie wegen des Schwarzfahrens, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Sachsen-Anhalt insgesamt 88.757 Verkehrsunfälle. Davon waren 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Unfälle aus, was 2,3% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 424 Fällen oder 0,48% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 73.973 Fälle oder 83,34%. Innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 88.757 |
| Unfälle mit Personenschaden | 12.316 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.044 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 424 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 73.973 |
| Ortslage – innerorts | 10.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 4.238 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.040 |
| Getötete | 90 |
| Schwerverletzte | 1.822 |
| Leichtverletzte | 13.443 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








