Ein Mann ohne Ausweisdokument wird wegen Haftbefehl ins Gefängnis gebracht, neue Anzeige wegen Waffen und Sprengstoff.
Stendal: Gesuchter 31-Jähriger festgenommen

Magdeburg (ost)
Am Donnerstag, dem 14. Mai 2026, führte eine Streife der Bundespolizei um 12:57 Uhr eine Kontrolle an einem männlichen Individuum am Hauptbahnhof Magdeburg durch. Der 31-jährige Mann konnte den Beamten kein Ausweisdokument vorlegen, gab jedoch mündliche Informationen über seine Identität. Die Überprüfung seiner Daten im polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stendal. Die Identität des Mannes wurde eindeutig festgestellt und er wurde zur Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Bei der folgenden Durchsuchung des Mannes und seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten ein Karambit-Messer und zwei nicht gekennzeichnete Böller, die daraufhin sichergestellt wurden. Der Haftbefehl basierte auf einer Verurteilung des Mannes im März 2025 wegen Diebstahls durch das Amtsgericht Burg.
Im Gesamtstrafenbeschluss wurde eine Geldstrafe von 1350 Euro oder alternativ eine Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 90 Tagen verhängt. Weder beglich er die Geldstrafe noch trat er trotz Ladung den Strafantritt an. Daher wurde am 5. Mai 2026 der Haftbefehl ausgestellt. In seiner Verzweiflung kontaktierte der Mann eine Freundin, die jedoch die geforderten 1350 Euro nicht aufbringen konnte. Der Deutsche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um seine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten. Die Bundespolizisten informierten die zuständige Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstatteten eine weitere Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.
Quelle: Presseportal








