Eine 49-Jährige wurde ohne Ticket in einem Zug von Berlin nach Düsseldorf erwischt und aufgrund eines Haftbefehls festgenommen.
Stendal: Haftbefehl wegen Schwarzfahrens

Stendal (ost)
Am Montag, dem 13. Juli 2026, benutzte eine Frau einen Intercityexpress, obwohl sie kein gültiges Zugticket hatte. Der Zug fuhr von Berlin nach Düsseldorf. Da die 49-jährige Frau weder Bargeld noch Ausweisdokumente bei sich hatte, wurde die Bundespolizei informiert. Um 06:20 Uhr traf eine alarmierte Streife am Hauptbahnhof Stendal/Bahnsteig 1 ein, als der relevante Zug einfuhr, und kümmerte sich um den Vorfall. Die Frau wurde zur nahegelegenen Bundespolizeiwache gebracht, um ihre Identität zweifelsfrei festzustellen. Nach Überprüfung ihrer Personalien im Polizeiinformationssystem stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Ansbach einen Haftbefehl gegen sie ausgestellt hatte. Das Amtsgericht Weißenburg in Bayern verurteilte sie Anfang des Jahres wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. Die Verurteilte zahlte nur einen Teil des geforderten Betrags. Ende Juni wurde der Haftbefehl erlassen, da die Gesuchte die haftvermeidende Summe von 240 Euro nicht aufbringen konnte. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen brachten die Beamten die polnische Staatsbürgerin in ein Gefängnis. Die ausschreibende Stelle wurde informiert und eine erneute Anzeige wegen Schwarzfahrens erstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon endeten 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 424 Fällen registriert, was 0,48% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 73.973 Fälle, was 83,34% entspricht. Innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 88.757 |
| Unfälle mit Personenschaden | 12.316 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.044 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 424 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 73.973 |
| Ortslage – innerorts | 10.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 4.238 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.040 |
| Getötete | 90 |
| Schwerverletzte | 1.822 |
| Leichtverletzte | 13.443 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








