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Stendal: Vater zahlt 250 Euro und rettet Sohn vor Haft

Ein Deutscher wurde am Hauptbahnhof Stendal kontrolliert und hatte einen Haftbefehl. Sein Vater zahlte den Restbetrag von 250 Euro, um seinen Sohn vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren.

Foto: Depositphotos

Stendal (ost)

Am Samstag, dem 15. August 2026 wurde ein Deutscher um 12:25 Uhr am Hauptbahnhof Stendal von einer Streife der Bundespolizei überprüft. Die Überprüfung seiner persönlichen Daten im Polizeiinformationssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel. Zu Beginn des Jahres 2024 wurde der heute 38-jährige Mann vom Amtsgericht Kassel wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 500 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 20 Tagen Haft verurteilt. Bisher hat der Verurteilte jedoch nur einen Teil des Geldbetrags bezahlt. Er ist auch der Ladung zum Haftantritt nicht nachgekommen. Daher wurde im August 2025 der Haftbefehl erlassen. Diesen haben die Beamten dem Gesuchten mitgeteilt, ihn festgenommen und zur Dienststelle am Hauptbahnhof Stendal gebracht. Der Gesuchte rief seinen Vater an, der den restlichen Betrag von 250 Euro zahlte und seinem Sohn somit den 5-tägigen Gefängnisaufenthalt ersparte. Die Beamten informierten die ausstellende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls.

Quelle: Presseportal

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