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Strehlen: Rolltreppenunfall in O. D. C.-Einkaufszentrum

Eine Frau wurde bei einem Stufenbruch in einer Rolltreppe eingeklemmt und musste von der Feuerwehr gerettet werden.

© Feuerwehr Dresden Symbolfoto: Hydraulische Rettungsgeräte werden bereitgelegt.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Wann? Am 9. Februar 2026, von 14:07 bis 16:07 Uhr

Wo: Reicker Straße, Strehlen

Eine 43-jährige Frau benutzte im Einkaufszentrum O.D.C. eine Rolltreppe, um vom ersten Stock ins Erdgeschoss zu gelangen. Kurz nachdem sie die ersten Stufen betreten hatte, brach ein Stufenbandprofil, wodurch die Frau etwa einen halben Meter in den Rolltreppenkörper fiel. Da sich die Rolltreppe weiterbewegte, wurde sie zwischen dem Stufenbandprofil und dem Stufenbandgerüst eingeklemmt.

Ein Stufenbruchkontakt bemerkte den Vorfall und stoppte die Rolltreppe kurz darauf automatisch. Aufgrund der ersten Notrufe an die Integrierte Regionalleitstelle wurde zunächst von einem Einsturz der Rolltreppe ausgegangen. Glücklicherweise bestätigte sich dies vor Ort nicht.

Die alarmierten Rettungskräfte mussten zunächst die aufgeregten Angehörigen der Verletzten beruhigen, bevor sie die Situation umfassend untersuchen konnten. Ein Notarzt führte zunächst die medizinische Stabilisierung der Patientin durch. Gleichzeitig bereiteten die Feuerwehrleute die technische Rettung vor und wurden dabei von einem Haustechniker unterstützt.

Durch den Einsatz eines hydraulischen Spreizers gelang es schließlich, die Stufenbandpalette anzuheben, unter der die Patientin eingeklemmt war, und sie so zu befreien. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen.

Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswachen Friedrichstadt und Reick sowie der B-Dienst im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Sachsen insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% aller Unfälle entspricht. 447 Unfälle, also 0,64%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (86,83%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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