Die Feuerwehr Dresden reagiert auf eine Chemikalienexplosion in einem Labor. Spezialkräfte identifizieren und entsorgen ausgetretene Stoffe, während die Sicherheit gewährleistet wird.
Südvorstadt: ABC-Einsatz an der Hochschule für Technik und Wirtschaft

Dresden (ost)
Am 27. März 2026, seit 08:59 Uhr
Ort: Friedrich-List-Platz, Südvorstadt
Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr der Feuerwehr Dresden sind derzeit in einem Hochschulgebäude im Einsatz. Eine Explosion ereignete sich in der vergangenen Nacht in einem Labor im ersten Untergeschoss des Gebäudes aus bisher unbekannter Ursache. Ein Schrank sowie mehrere Behältnisse mit Chemikalien, insbesondere Säuren, wurden beschädigt. Dadurch traten reagierende Stoffe aus. Zwei Angestellte entdeckten den Schaden heute Morgen.
Die Feuerwehrmaßnahmen begannen mit der Erkundung der Lage und der Sicherung des Gebäudes. Die beiden Mitarbeiter wurden vom Rettungsdienst untersucht; weitere medizinische Behandlung war nicht notwendig. Derzeit wird daran gearbeitet, die ausgetretenen Stoffe zu identifizieren. Mehrere Teams mit spezieller Chemikalienschutzausrüstung sind im Einsatz. Ein Team führt derzeit Erkundungsmaßnahmen im betroffenen Raum durch. Anschließend werden die beschädigten Behälter sicher verpackt, um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten und weitere Gefahren auszuschließen.
Gleichzeitig wurde vor dem Gebäude eine Dekontaminationsstation eingerichtet. Einsatzkräfte, die im Gefahrenbereich tätig waren, werden dort nach Verlassen des Bereichs gereinigt. Das Ziel der Dekontamination ist es, anhaftende Gefahrstoffe von Schutzkleidung und Ausrüstung zu entfernen, um eine Verschleppung von Schadstoffen zu verhindern und die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Es besteht keine Gefahr für Personen im Gebäude oder die Öffentlichkeit. Der betroffene Raum ist isoliert und der Bereich abgesperrt. Die Hochschulleitung hat mitgeteilt, dass der Lehrbetrieb normal weiterläuft.
Derzeit sind etwa 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Übigau sowie des U-Dienstes und des B-Dienstes im Einsatz.
Quelle: Presseportal








