Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Unerlaubte Einreise und Fehlalarm in Chemnitz

Am 9. Mai 2026 kontrollierte die Bundespolizei einen georgischen Staatsangehörigen mit Einreiseverbot. Am HBF Chemnitz löste eine Deutsche einen Fehlalarm aus.

Foto: Depositphotos

Chemnitz/Reitzenhain (ost)

Am 9. Mai 2026 um 08:45 Uhr überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz einen Kia mit tschechischem Kennzeichen, nachdem er in das Bundesgebiet eingereist war. Ein 28-jähriger georgischer Staatsbürger wurde als Mitfahrer identifiziert, gegen den bereits ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis 2028 bestand. Im Februar 2024 wurde gegen den Georgier ein Strafverfahren wegen illegaler Einreise/Aufenthalt eingeleitet. Die Abschiebung des Georgiers über den Flughafen Berlin erfolgte am 10. Mai 2026 am Morgen. Die tschechische Fahrerin des Kia wird nun wegen Beihilfe zur illegalen Einreise untersucht.

Zwischen dem 8. und 10. Mai 2026 stellten die Beamten der BPOLI Chemnitz am Grenzübergang in Reitzenhain insgesamt 28 Fahndungstreffer bei den polizeilichen Einreisekontrollen fest. Besonders bemerkenswert war die Festnahme eines 35-jährigen slowakischen Staatsbürgers, der von den slowakischen Behörden zur Verhaftung ausgeschrieben war und am 9. Mai 2026 in die JVA Leipzig gebracht wurde. Bei der Durchsuchung des 35-jährigen wurde eine bereits benutzte Pervitin-Spritze sichergestellt. Gegen den 35-jährigen wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Ein 43-jähriger tschechischer Staatsbürger wurde ebenfalls kontrolliert, der entweder 655,00 Euro Strafe zahlen oder vier Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen musste. Der 43-jährige konnte den Gesamtbetrag von 655 Euro bezahlen und setzte seine Reise fort.

Am 8. Mai 2026 um 07:30 Uhr wurde die Brandmeldeanlage am Hauptbahnhof Chemnitz durch das Auslösen eines Brandmelders im Bereich des Tunnelausgangs (Seite Bahnhofstraße) aktiviert. Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz leiteten sofort die Evakuierung des Hauptbahnhofs ein und die Feuerwehr erreichte den Bahnhof knapp fünf Minuten nach Alarmierung. Durch die installierte Videotechnik konnte der Verursacher dieser irreführenden Alarmierung optisch identifiziert und kurz darauf am Hauptbahnhof festgenommen werden. Die 49-jährige Deutsche muss sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen bzw. des Vortäuschens einer Hilfebedürftigkeit verantworten. Die Feuerwehr gab den Bahnhof bereits um 17:45 Uhr für den öffentlichen Personenverkehr frei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9174 auf 8806 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1579 auf 1515 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 2636 auf 2907 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24